Gesellschaft0

Feierlicher Gottestdienst mit zwei besonderen Ehrungen60-jähriges Jubiläum des Eudorfer Posaunenchors

EUDORF (ol). Klein aber fein mit Niveau, so wie sich der Posaunenchor momentan personenbezogen und qualitätsmäßig darstellt, so war auch der feierliche Gottesdienst aus Anlass seines 60-jährigen Bestehens in der Kirche.

Unter Leitung von Chorleiter Bernhard Lauda eröffnete der Chor mit einem kirchlichen Marsch die Veranstaltung, wie in einer Pressemitteilung mitgeteilt. Vorsitzender Klaus Allendorf ginge in seinem humorvollen Rückblick auf die besonderen Geschehnisse ein, und habe besonders die Freundschaftstreffen mit „Brass Band“ aus New Mills, Partnerstadt von Alsfeld, hervorgehoben. Er wies auch auf die Grundlage und Ausrichtung des Chores hin, denn Geben und Nehmen und Danken seien die schönsten Dinge im Leben eines Christen. Und dies habe der Chor in den vergangenen Jahren praktiziert. Er gebe und danke in allen Lebenslagen.

Ehrung für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft

Die Geselligkeit und die Wohlfühlatmosphäre habe immer im Mittelpunkt gestanden, dies sei ein Verdienst vom ehemaligen Vorsitzenden Edgar Merle gewesen. Mit den Worten „Wir sind ein Team mit hoher Zuverlässigkeit, purer Lebensfreude , und stolz auf unsere Leistung, dankte er allen Bläsern für ihr Engagement. In seiner Predigt reflektierte Pfarrer Horst Nold die Arbeit des Chores mit einigen Bibeltexten. Der Vorsitzende der Oberhessischen Posaunenchöre, Dirk Weber, bescheinigte ein sehr menschliche und behütete Gemeinschaft von Gleichgesinnten und überreichte dem Gründungsmitglied Karlheinz Merle sowie Edmond Hölscher und Claus Merle für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft die Urkunde des Verbandes.

Seine Wertschätzung gegenüber dem Posaunenchor brachte Bürgermeister Stephan Paule zum Ausdruck. Der Chor sei ein Garant für den seelischen Ausgleich zum Arbeitsalltag und für pure Lebensfreude, so argumentierte Ortsvorsteher Edgar Merle. Einen besonderen, musikalischen Akzent setzten die Bläser zum Schluss mit „Nun danket alle Gott“, wobei Hartmut Rüger mit der Oberstimme brillierte, und man den lang anhaltenden Applaus genießen konnte.