Die SPD Grebenau und die GL fordern in der kommenden Stadtverordnetenversammlung in Grebenau Parkplätze in der Lauterbacher Straße. Foto: SPD Grebenau

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Drei Anträge der SPD und GL in der kommenden Grebenauer StadtverordnetenversammlungSPD und GL fordern Parkplatz in der Lauterbacher Straße

GREBENAU (ol). Geht es nach dem Willen der Fraktionen von SPD und Gründchen Liste (GL) in der Grebenauer Stadtverordnetenversammlung, dann wird in der Lauterbacher Straße in Grebenau ein neuer Parkplatz gebaut. Einen entsprechenden Antrag werden die beiden Fraktionen für die in der nächsten Sitzung des Stadtparlaments am 21. Februar anstehenden Haushaltsberatungen einreichen.

Hintergrund des Antrags sei, dass die Stadtverordneten in ihrer Sitzung im vergangenen Dezember einstimmig den Kauf eines Grundstücks an der Lauterbacher Straße in Grebenau beschlossen hätten. „Das Grundstück befindet sich direkt am Hausarztzentrum. Dort fehlen bisher Parkplätze, so dass während der Sprechstunden der Ärzte die Autos halb auf den Gehwegen und halb auf der Fahrbahn links und rechts der Straße parken müssen und damit nicht nur Fußgänger behindern, sondern vor allem auch die Fahrbahn einengen. Immer wieder kommt es deshalb zu gefährlichen Situationen, gerade wenn LKWs auf dem Weg ins nahegelegene Industriegebiet sind“, erläuterte der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Patrick Krug, den Grund des Antrags.

Das Grundstück eigne sich daher ideal dafür auf einem Teilbereich Parkflächen zu schaffen, die Verkehrslage in der Lauterbacher Straße damit zu entspannen und die Situation nicht nur für andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch für Patienten des Hausarztzentrums deutlich zu verbessern.

Antrag: Konzept für die Befestigung und Gestaltung des Vorplatzes der Johanniterhalle

Ferner haben beide Fraktionen einen weiteren Antrag eingebracht, der sich mit dem Vorplatz der Johanniterhalle beschäftige. Nachdem bereits vor einigen Jahren die Grebenauer Kirmesburschen in Eigenleistung des Teil des Platzes befestigt hätten, auf dem alljährlich das Kirmeszelt stehe, sei der Rest des Platzes weiterhin unbefestigt. Daher sollen 5.000 Euro für die Beauftragung eines externen Planungsbüros, das ein Konzept für die Befestigung und Gestaltung des Platzes erstellen soll, bereitgestellt werden.

„Bereits im März 2015 hat das Stadtparlament den Bürgermeister und den Magistrat damit beauftragt, ein solches Konzept zu erstellen. Dabei sollten der Ortsbeirat und interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, sich mit ihren Ideen einzubringen, da es sich um den zentralen Platz der Stadt, unmittelbar vor dem Rathaus und der Johanniterhalle, handelt. Leider ist ein solches Konzept bis heute nicht fertig. Der Platz ist weiterhin in einem schlechten Zustand und bietet gerade bei schlechtem Wetter ein trostloses Bild. Wir glauben nach drei Jahren des Wartens nicht mehr daran, dass Seitens des Bürgermeisters hier noch etwas vorgelegt wird und meinen das es besser ist, sich externe Hilfe zu holen“, begründete der Fraktionschef der GL, Erhard Spohr, den Antrag.

Antrag: Anschaffung eines Gemeindebusses

Schließlich beantragen SPD und GL wie bereits im vergangenen Jahr, dass der Magistrat die Anschaffung eines Gemeindebusses prüfen solle, welcher zum Selbstkostenpreis an Vereine und Gruppen vermietet werden könne, um beispielsweise Fahrten zu Vereinswettkämpfen, Ausflüge oder ähnlichem zu erleichtern. Hierfür solle zunächst Seitens der Verwaltung das Interesse im Gründchen abgefragt und die Kosten für Anschaffung und Unterhaltung eines solchen Gemeindebusses ermittelt werden um so entscheiden zu können, ob eine Anschaffung sinnvoll sei oder nicht.

„Viele andere Städte und Gemeinden haben längst ein solches Angebot. Leider haben FWG und CDU im letzten Jahr es bereits abgelehnt überhaupt zu prüfen, ob ein solcher Bus im Gründchen genutzt und was er die Stadt kosten würde. Warum beide Fraktionen sich so gegen unserer Idee gesträubt haben, haben wir bis heute nicht verstanden. Da uns das Thema aber am Herzen liegt, werden wir es auch dieses Jahr bei den Haushaltsberatungen zur Abstimmung stellen und hoffen, dass FWG und CDU trotz der Tatsache, dass es eine Idee der Opposition ist, aufgeschlossener als letztes Jahr sind“, sagten Krug und Spohr abschließend.