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Aufsichtsrat des Alsfelder Kreiskrankenhauses trennt sich von Geschäftsführer Sassan PurGeschäftsführer Sassan Pur muss Kreiskrankenhaus verlassen

ALSFELD (ol). Wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Zukunft des Alsfelder Kreiskrankenhauses hat sich der Aufsichtsrat dazu entschieden, sich von Geschäftsführer Sassan Pur zu trennen. Einen Grund zur Sorge gebe es allerdings nicht, heißt es vom Landkreis, dem Träger des Krankenhauses. 

Wie der Kreis in einer Pressemitteilung bekannt gibt, hat sich der Aufsichtsrat des Alsfelder Kreiskrankenhauses dazu entschieden, sich vom Geschäftsführer Sassan Pur zu trennen. Pur hatte zum 1. Januar 2016 als Nachfolger von Bodo Assmus das Haus geleitet. Bevor der Diplom-Ökonom die Leitung des Alsfelder Krankenhauses übernahm, war er acht Jahre lang als Verwaltungsleiter im Kreiskrankenhaus in Rotenburg tätig. Damals hatte Pur einen unbefristeten Vertrag bekommen.

Eine unterschiedliche strategische Auffassung über die Zukunft des Hauses soll der ausschlaggebende Grund für die Trennung der gewesen sein. „Es gibt keinen Grund zur Sorge“, betonte Landrat Manfred Görig, der Vorsitzende des Aufsichtsrates des Krankenhauses in der Pressemitteilung des Kreises. Das Kreiskrankenhaus Alsfeld stehe gut da und genieße eine hohe Akzeptanz bei den Patientinnen und Patienten. Es sei außerdem weiter handlungsfähig.

Außerdem heißt es in der Pressemitteilung, dass der Aufsichtsrat Beschlüsse gefasst hat, wie die Nachfolge gestaltet werden soll. Zunächst sei eine vorübergehende Geschäftsführung vorgesehen. Über weitere Schritte gab der Kreis nichts bekannt. Aktuell sollen die Vorbereitungen für die umfangreichen Umbauarbeiten zur Sanierung laufen. Abschließend heißt es in der Pressemitteilung, der Aufsichtsrat wünsche Sassan Pur alles Gute für die Zukunft.


Ein Gedanke zu “Geschäftsführer Sassan Pur muss Kreiskrankenhaus verlassen

  1. Erst Hosiana dann kreuzigt ihn..was in 4 Wochen alles passieren kann. Herrn Pur kann es egal sein, die Abfindung dürfte stimmen, falls es zutrifft dass er einen unbefristeten Vertrag als Geschäftsführer hatte.
    Vielleicht geht es jetzt schneller bei dem seit Jahren angekündigten Umbau des KKH… die Hoffnung stirbt zu letzt.
    Er ist wohl Opfer seines eigenen Leitbildes geworden

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