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Nachbericht: Fünf Verletzte nach Unfall auf A5Feuerwehr befreit Unfallopfer mit Rettungsschere

NACHBERICHT|ALSFELD (ol). Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Sonntagabend auf der A5 in Richtung Kassel. Etwa in Höhe der Anschlussstelle Alsfeld-Ost prallten ein Auto und ein Kleinbus zusammen, dabei gab es insgesamt fünf Verletzte. Feuerwehrleute mussten ein schwer verletztes Unfallopfer mit der Hydraulikschere retten.

Wie ein Sprecher der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld zum Hergang des Unfalls schilderte, kam zunächst ein 20-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Euskirchen ins Schleudern. Sein Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich in der Böschung und schleuderte zurück auf die A5. „Das Auto kam auf den Rädern quer zur Fahrtrichtung zum Stillstand“, so der Polizeisprecher. Während ein weiterer Autofahrer dem Unfallwrack noch ausweichen konnte, krachte der 76-jährige Fahrer eines mit sechs Personen besetzten Kleinbusses aus Hannover direkt in die Unfallstelle.

Laut Polizeiangaben wurden durch den Zusammenstoß der Kleinbusfahrer sowie drei seiner Mitfahrer leicht verletzte, der Autofahrer wurde schwer verletzt im Unfallwrack eingeklemmt. Unter anderem mit einer hydraulischen Rettungsschere befreite die Feuerwehr der Stadt Alsfeld den 20-Jährigen. Er wurde nach notärztlicher Versorgung mit dem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert. Die Insassen des Kleinbusses wurden durch den Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt. Wie ein Feuerwehrsprecher schilderte, befanden sich in dem Bus auch zwei Kinder. Sie wurden von Feuerwehrleuten vom Unfallgeschehen abgelenkt, dazu kamen auch die kürzlich vom Förderverein der Feuerwehr Alsfeld gespendeten Plüsch-Löschdrachen zum Einsatz.

Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Autobahnpolizei auf etwa 15.000 Euro. Die A5 war während der Rettungsarbeiten und der Bergung der Unfallwracks etwa eine Stunde voll gesperrt, es kam zu einem Stau von sieben Kilometern Länge.