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Max-Eyth-Europaschule machte eine Kennenlernfahrt54 „Deutschlerner“ näher zusammengerückt

ALSFELD (ol). Drei erlebnisreiche Tage auf der Burg Hessenstein bei Frankenberg hatten die vier Klassen mit dem Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache im Rahmen des Landesprogramms Integration durch Anschluss und Abschluss (InteA) verbracht.

Im Vordergrund stand, laut Pressmeldung, auch hier das Sprachelernen, wobei die ungewöhnliche Lernumgebung und der Projektunterricht viele Gesprächsanlässe boten. Beim Backen von Pizza, süßen Flammkuchen und bei der Herstellung von kleinen Holzarbeiten hatten sich zwanglos Gespräche untereinander ergeben. Aber auch die Bezeichnungen der Arbeitsgeräte und die Verwendung bestimmter Ausdrücke seien Thema der Gespräche gewesen. „Nebenbei“ seien individuelle Schlüsselanhänger, Schmuckstücke und Dekorationsartikel entstanden.

Teamwork und Sprachen lernen standen auf dem Plan des Ausfluges. Foto: Christoph Mogel

Das vielfältige Programm hatte insbesondere auf das interkulturelle Lernen, was ein Schwerpunkt der Europaschulen in Hessen sei abgezielt. Durch Gruppen-Erfahrungen in der Natur konnten die Schüler durch eigenes Erleben ihre Persönlichkeit und ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen weiterentwickeln.

Bei alkoholfreiem Punsch und Musik aus den verschiedenen Herkunftsländern hatten die Schüler am Abend im Hof des alten Gemäuers gefeiert und getanzt. Als Fazit bliebe die Erkenntnis, dass sich jetzt alle viel genauer kennen und auf die schulischen Herausforderungen des kommenden Jahres besser konzentrieren könnten.


Die Teilnehmer der Kennenlernfahrt konnten ihre Sprachkenntnisse vertiefen. Foto: Christoph Mogel


5 Gedanken zu “54 „Deutschlerner“ näher zusammengerückt

  1. Finanzschwache Eltern werden immer schon bei der Finanzierung der Klassenfahrten unterstützt bis hin zur vollständigen Übernahme der Kosten.

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  2. @herbert+Thomas Schneider
    Integration gibt’s nun mal nicht zum Nulltarif. Hört mal auf zu jammern und schaltet endlich eure Hirne ein.

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  3. Wir mussten unsere Klassenfahrten „immer selber“ bezahlen(bzw. unsere Eltern)

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