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Ein Familienunternehmen, älter als ein halbes JahrhundertZwischen Ski-Abfahrt und Sommerrodelbahn

SONDERTHEMA|HOHERODSKOPF (ol). Seit nunmehr 60 Jahren besteht das Familienunternehmen – der Kiosk-Imbiss „Zur Sommerrodelbahn“ – das heute unter der Führung von Gisela Appel steht. Vom Schwiegervater gegründet, führt sie den beliebten Kiosk bis heute mit Leib und Seele – und das mit Erfolg.


Ob für den großen oder den kleinen Hunger, für Souvenirliebhaber oder Zuckermäulchen – der Kiosk „Zur Sommerrodelbahn“ hat für alle Etwas. Neben klassischen Snacks wie Bratwürstchen oder Pommes findet man am Kiosk auch Souvenirs vom Hoherodskopf. „Unser Tipp: Unsere saftig-süßen Nussecken“, verrät Gisela Appel.

Gemütlich, urig, traditionell – Der Außenbereich vom Kiosk Zur Sommerrodelbahn Foto: le

Ein Familienunternehmen von Beginn an

Angefangen hat alles jedoch ein bisschen kleiner – mit Wohnwagengröße, um genau zu sein. Über die Jahre hinweg wurde immer wieder angebaut. 40 Jahre nach der Gründung hat Gisela Appel in den Kiosk „eingeheiratet“, seither ist sie mit Leib und Seele dabei. Heute, gut 20 Jahre später, steht statt dem Wohnwagen eine ansehnliche Hütte neben der Ski-Abfahrt „Rennwiese“. „Wir haben schon als Kinder hier oben geholfen. Mittlerweile hat sich der Kiosk ziemlich weiter entwickelt“, erzählt sie. Auch ihre Kinder sind bereits in das Familienunternehmen eingestiegen: An den Wochenenden greifen sie ihrer Mutter unter die Arme und unterstützen sie tatkräftig beim Betrieb.

Ein anderer Blick auf den Außenbereich und seine Sitzgelegenheiten. Foto: le

Der perfekte Platz für Kind und Kegel

Direkt nebenan liegt ein großer Abenteuerspielplatz mit Klettergerüsten, Trampolinen, Seilbahn, Schaukeln und Rutschen. Dort können sich die Kleinen austoben, während sich die Großen am Kiosk stärken. „Wir haben einen tollen Standort. Nicht nur ist es wegen des Spielplatzes ein schöner Anlaufplatz für die Kinder, sondern auch ein toller Familientreff“, teilte die Inhaberin stolz mit. Der hohe Betrieb sei natürlich auch für das Geschäft fördernd.

Trotz der guten Lage und der regen Besucherzahl sollte der Kiosk schon verkauft werden. In die Wirklichkeit wurde diese Idee jedoch nie umgesetzt. So bleibt er bis heute in der Hand der Familie Appel und ein Muss für jeden Besucher des Hoherodskopfs.