Bodo Runte hat Feldscheuen in Szene gesetzt. Fotos: privat

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Vom 14. Mai bis 11. Juni in der Galerie HolzburgAusstellung Feldscheuen Fotografien von Bodo Runte

ALSFELD (ol). In einer ländlichen Region sind die Lehrmeister agrarische Strukturen: Dörfer, um die sich Felder und Wiesen wie große, rechteckige, bunte Tücher über das Land ausbreiten in den Farben der jeweiligen Jahreszeiten. Fotograf Bodo Runte stellt seine Fotografien von Feldscheunen aktuell in der Galerie Holzburg aus. 

Freistehende Kleingebäude auf landwirtschaftlich genutzten Ländereien werden als Feldscheune bezeichnet. Diese Gebäude sind eine eigenständige Bauform und nicht mit der Scheune auf einer Hofstelle zu vergleichen. Feldscheunen tragen keine kulturhistorischen Merkmale, sind sie doch ausschließlich ihrem Nutzen verpflichtet. Es ist kaum abzuschätzen wann sie gebaut oder erweitert worden sind, so Bod Runte in einer Pressemeldung.

Mit atmosphärischen und zugleich assoziativ-offenen Bildern hat Runte zahlreiche Feldscheunen ausdrucksvoll aufgezeichnet. Die Dokumentation in künstlerischer Form wird den Blick auf Objekte erhalten, welche das Landschaftsbild nachhaltig prägen und nach und nach verschwinden.

Das Gedicht “Alles schmerzt sich einmal durch“ von Jan Skácel (Tschechien) sowie dramatische und lyrische Texte, unter anderem von einem Büchner-Preisträger, wird Teil des Ausstellungskataloges sein.

Bodo Runte hat Feldscheuen in Szene gesetzt. Fotos: privat

Die Ausstellung in der Galerie Holzburg, Schrecksbach-Holzburg, Brunnenstraße 11, wird am Sonntag, 14. Mai, um 15 von Dr. Anton Merk eröffnet. Am Samstag, 10. Juni, 19 Uhr, hält Dr. Anton Merk einen Vortrag mit dem Titel “Der Fotograf Bodo Runte“. Ausstellungsdauer: 14. Mai bis 11. Juni. Öffnungszeiten: sonntags 14 bis 18 Uhr und auf Vereinbarung, Tel.: 06698 911405, galerie.holzburg@gmx.de.