Blaulicht3

Mit Bullen, Kälbern und Schweinen beladener Viehlaster liegt auf der Autobahn - einige Tiere mussten eingeschläfert werden oder verstraben beim UnfallTierlaster auf A5 bei Alsfelder verunglückt

ALSFELD/GEMÜNDEN (ol). Ein mit Bullen, Kälbern und Schweinen beladener Lkw ist aus bislang unbekannten Gründen auf der A 5 zwischen Homberg/Ohm und Alsfeld verunglückt.

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Tiertransporter ist es am Freitagmorgen auf der A5 in Richtung Kassel gekommen. Etwa in Höhe der Gemeinde Gemünden, kurz vor dem Parkplatz Krachgarten, kam der Lastwagen mit Anhänger nach rechts von der Fahrbahn ab und walzte rund einhundert Meter Leitplanken nieder. Laut Polizeiangaben fuhr der Fahrer anschließend auf die Autobahn zurück, dabei soll der Lastwagen vermutlich durch eine Gegenlenkaktion samt Anhänger umgekippt sein. Der Tiertransporter war mit Kälbern, Bullen und Schweinen beladen. Wie die Polizei sagte, befanden sich im Zugfahrzeug des Lastwagens 41 Kälber, der Anhänger war mit drei Schweinen und 14 Bullen beladen. Bei dem Unfall kamen neun Tiere ums Leben, vier weitere wurden verletzt.

Wie ein Polizeisprecher informierte, mussten drei Bullen und ein Kalb durch einen Tierarzt eingeschläfert werden. Die beiden Fahrer des Tiertransporters blieben unverletzt. Für die Rettung der Tiere und der Bergung der Kadaver waren ein Bergedienst mit mehreren Abschleppfahrzeugen, ein Romröder Viehhändler mit zwei weiteren Tiertransportern und die Autobahnmeisterei aus Alsfeld im Einsatz. Die Einsatzkräfte errichteten mit Gittern eine Gasse auf der Autobahn, um die Tiere in die Ersatzfahrzeuge zu verbringen. Die Bergung der verunglückten Schweine gestaltete sich laut Polizeiangaben sehr schwer, da sie unfallbedingt in dem Anhänger eingeschlossen wurden.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei noch nicht beziffern. Die A5 war aufgrund des Unfalls in Richtung Kassel für über fünf Stunden gesperrt, dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit kilometerlangen Staus. Auch auf den Umleitungsstrecken kam der Verkehr zeitweise zum Erliegen.

Bilderstrecke von den Bergungsarbeiten

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Drei kleine Videos von der Unfallstelle


3 Gedanken zu “Tierlaster auf A5 bei Alsfelder verunglückt

  1. Herr Stefan B., das „Stück Fleisch“, das so viel Freude bereitet lebt aber noch.
    Warum gehen manche Fleischesser immer so auf die Barrikaden? Immer gleich Beleidigungen raushauen. Nicht in der lage sachlich zu argumentieren. Es wird von Natur aus so eingerichtet sein, dass es Menschen gibt, die kein Fleisch essen. Das ist biologische Vielfalt und irgendwann wird man sehen, zu was es gut ist. Das kann keiner vorhersagen.

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  2. @Astrid..
    Warum schreien Vegetarierinnen beim Orgasmus nicht? Sie können nicht zugeben, dass ihnen ein Stück Fleisch so viel Freude bereitet…Mehr fällt mir nicht zu so einem sinnlosen Kommentar ein!
    Natürlich ist es nicht schön was passiert ist.. Aber..
    „Fleisch-Esser“ sind Mörder!? Das wollen sie also damit sagen!?
    Hier ist mein Argument dazu..
    Ich steh eben nicht so auf genmanipulierte, chemieverseuchte Sojabohnen und Maiskörner aus Regenwaldzerstörung. Ich bevorzuge doch lieber regionale Bioprodukte ;) Es sollte jedem selbst überlassen sein, was er zu sich nimmt :)
    Wir können einfach froh sein, dass den Fahrern und weiteren, unbeteiligten Personen nichts passiert ist! Respekt an die Einsatzkräfte für das schnelle Handeln!

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  3. Ich denke auch sie waren auf dem Weg zur grausamen Schlachtung … und sind jetzt schon tot … damit wir Menschen sie fressen können … wann erkennen wir endlich … dass das Essen von Tieren ohne zwingenden Grund ein Verbrechen ist???

    Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck sagt:
    Die Tötung von ‚Nutztieren‘ ist nicht mehr zu rechtfertigen.
    Nach Habecks Auffassung ist der Tierhaltung und der damit verbundenen Tötung von Tieren für Nahrungsmittelzwecke mit der Verfügbarkeit alternativer Nahrungsmittel eine wichtige Begründung abhanden gekommen. Die Tierhaltung diene heute nicht mehr der Versorgung mit lebensnotwendiger Nahrung, so Habeck
    Laut Tierschutzgesetz bedarf es eines ‚wichtigen‘ Grundes ein Tier zu töten und Spaß (Gaumenfreude) und Geld gehören zu den niedrigsten Beweggründen für das Töten die wir kennen.
    http://www.vegan-taste-week.de

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