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Mit der Rückkehr der Störche soll ein Stück Alsfelder Identität wieder auflebenEin Storchennest auf dem Leonhardsturm

ALSFELD (ol). Noch diesen Sommer wird der Versuch unternommen, wieder einen Storch auf dem Alsfelder „Storchennest“, der Spitze des Leonhardsturmes anzusiedeln. Das teilen Dr. Wolfgang Dennhöfer und Bürgermeister Stephan Paule in einer Pressemitteilung mit.

Der Geschäftsführer von der Naturlandstiftung Kurt Frey aus Alsfeld habe schon im Frühjahr eine Nestplattform bei Schreiner Schuch bauen lassen. Derzeit warte das Nest im Jägertal auf die Kinder der Ferienspiele. Zusammen mit Förster Wilhelm wollen die Kinder das Nest „storchengerecht“ einrichten.

Das „Nest“ sei übrigens am 3. Mai schon auf dem Turm gewesen: Die Freiwillige Feuerwehr Alsfeld habe damals die Unterkonstruktion geprüft: Das „Wagenrad“ auf dem Turm sei fest und im guten Zustand.

Außerdem hätten die Stadt Alsfeld und private Bauherrn in den letzten Jahren eine ganze Reihe von „Froschbiotopen“ entlang der Schwalm angelegt, sodass den Störchen das Futter nicht ausgehen dürfte.

Im nächsten Frühjahr dürfen dann alle die Daumen drücken: Eine „Storchenkolonie“ in Loshausen, Eudorf und Alsfeld wünschen sich Dennhöfer und Paule.


Storchennest Alsfeld

Ein Stück Alsfelder Identität: Der Leonhardsturm mit Storchennest auf einer alten Postkarte.