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Die Vogelsberger Linke zieht paritätisch besetzt in den KommunalwahlkampfMit Michael Riese und Ulla Ried an der Spitze

ALSFELD (ol). „In solidarischer Atmosphäre“, so heißt es in einer Pressemitteilung, wählte die Partei Die Linke in Alsfeld für die Kreistagswahl am 6. März 2016 „eine Kandidatenliste, die sich sehen lassen kann“. So fasst Dietmar Schnell das Ergebnis eines langen Abends zusammen. Quotiert stehen auf den ersten zwölf Plätzen sechs Männer und sechs Frauen.

Insgesamt biete Die Linke 33 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl an. Angeführt wird die Liste vom aktuellen Fraktionsvorsitzenden Michael Riese aus Alsfeld. Auf Platz 2 folgt die Ergotherapeutin Ulla Ried aus Romrod, auf Platz 3 vertritt die Schülerin Nashira Schubert die junge Generation.

Der Kreisvorsitzende Dietmar Schnell aus Wartenberg folgt auf Platz 4. Christel Weber auf dem fünften und Wilhelm Hoch auf dem sechsten Platz kommen beide aus Schlitz. Hoch war bis vor Kurzem noch Mitglied der SPD, wechselte aber dann zur Linken und verstärkt seither auch deren Kreistagsfraktion. Dr. Ruth Kries aus Herbstein ist Kinderärztin und floh 1973 vor politischer Verfolgung aus Chile nach Deutschland. Ihr Mann wird bis heute vermisst und wurde vermutlich ein Opfer der Putschisten. Sie schilderte bei ihrer Vorstellung in bewegenden Worten ihre Flucht und Aufnahme in Deutschland.

Es folgen Jo Biermanski aus Alsfeld, Claudia van den Berg und Paul Weber aus Schlitz. Spitzenkandidat Michael Riese erklärte in seinem Schlusswort: „In den letzten Jahren hat sich die Linke im Kreistag stets sozialpolitisch und für die kommunale Demokratie engagiert und dabei auch einiges erreicht. Dass Landrat Görig vor fünf Jahren nicht den Mut aufbrachte, eine Koalition unter Beteiligung der Linken einzugehen, war sein erster und größter politischer Fehler.“ Dietmar Schnell zeigte sich überzeugt, dass Die Linke gestärkt aus den Wahlen hervorgehen werde.


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