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Vier Foto-Clubs gestalteten den Sparkassen-Bildkalender 2016Die schönsten Seiten von Vogelsberg- und Wetterau

VOGELSBERGKREIS/WETTERAU (ol). Eine Flusslandschaft im Schwarzbachtal bei Ilbeshausen. Die grüne Allee mit altem Baumbestand zwischen Allmenrod und Sickendorf. Zwei Regenbögen über Feldern und Wiesen nahe Reibertenrod, der herbstliche Karbener Stadtwald und die verschneiten Dächer Lauterbachs – sämtlich festgehalten in schönen Fotos und nun versammelt im Sparkassen-Bildkalender 2016. Der präsentiert den Vogelsberg- und Wetteraukreis von seiner besten Seite.

Gestaltet haben ihn erstmals vier Foto-Clubs aus Lauterbach, Alsfeld, Büdingen und Karben, telt die Sparkasse mit. Insgesamt 128 Motive reichten die 33 Fotografen ein. Die Jury, bestehend aus Journalisten der regionalen Tagespresse und Vertretern der Sparkasse Oberhessen hatte es nicht einfach, die 13 Besten auszusuchen. Bei der Vorstellung und Prämierung der Bilder zeigte sich Günter Sedlak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen begeistert: „Die Qualität der Fotos liegt auf einem sehr hohen Niveau. Man merkt deutlich, dass hier Profis am Werk waren.“ Der mittlerweile 34. Sparkassen-Bildkalender ist am 30. Oktober, zum Weltspartag, in allen KompetenzCentren und Filialen der Sparkasse Oberhessen für Kunden kostenfrei erhältlich.

Seit 1982 erstellt die Sparkasse Oberhessen fast jedes Jahr einen Bildkalender. Die Themen des Kalenders seien genauso vielfältig, wie der Vogelsberg- und Wetteraukreis selbst, erklärte Günter Sedlak, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen im Rahmen der Prämierung. „Der Kalender hat seit Jahren Tradition und ist eine Aufmerksamkeit für unsere Kunden, die den ihn ab dem Weltspartag kostenfrei in unseren Filialen erhalten“, sagte Sedlak.

Foto-Clubs gestalten Kalender

Das Motto des Bildkalenders 2016 „Schönes Oberhessen“ war weit gefasst. Mit dieser Aufgabe im Gepäck machten sich die vier Foto-Clubs aus Lauterbach, Alsfeld, Büdingen und Karben ans Werk. Insgesamt 33 Fotografen reichten 128 Bilder ein. Die Jury hatte keine leichte Aufgabe, aus den professionellen Fotos die 13 besten auszuwählen. Sparkassen-Pressesprecher und Jurymitglied Bernd Kunzelmann erklärte: „Eine besondere Herausforderung war es, dass die Bilder am Ende sowohl alle Jahreszeiten als auch unsere Region in ihrer Ausdehnung möglichst breit abdecken sollten.“ Mit dem Ergebnis sei die Jury zufrieden. „Unsere Kunden dürfen sich auf einen schönen Kalender freuen“, ergänzte Kunzelmann.

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Die Fotografen des Sparkassen-Bildkalenders 2016 (vordere Reihe, v. l.): Birgit Seiler (Foto-Club Lauterbach), vom Foto-Club Karben: Andrea Kern, Susan Wörner, Rolf Thiele, Wolfgang Kaschub und Stefan Schmidt vom Foto-Club Alsfeld. (hintere Reihe v. l.): Vom Foto-Club Lauterbach: Wolfhard Fechner und Hans-Jürgen Grösch, Andreas Schmidt und Claus Töd vom Foto-Club Büdingen neben Jurymitgliedern Nicci Merz (Wetterauer Zeitung), Dennis Pfeiffer-Goldmann (Frankfurter Neue Presse), Holger Sauer (Kreis-Anzeiger) und Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Oberhessen Günter Sedlak.

Foto-Club Lauterbach mit fünf Motiven dabei

Sieben Vogelsberger und sechs Wetterauer Motive zeigt der Sparkassen-Bildkalender 2016. Dabei setzten die Fotografen der Foto-Clubs sowohl Landschaften als auch Gebäude gekonnt in Szene. Vom Foto-Club Lauterbach schafften es gleich fünf Motive in den Kalender. Allein drei davon reichte Birgit Seiler ein. Ihre Langzeitbelichtung eines Baches bei Ilbeshausen wird die Titelseite zieren. Überzeugen konnte die begeisterte Fotografin auch mit einer idyllischen grünen Allee für den Monat Mai sowie mit nebeldurchzogenen Baumwipfeln bei Hopfmannsfeld für den November. Das Dezember-Foto kommt von ihrem Vereinskollegen Hans-Jürgen Grösch. Er präsentiert einen winterlichen Blick auf Lauterbach. Den frostigen Januar hielt Wolfhard Fechner am eindrucksvollsten fest: Sein Foto eines eisüberzogenen Baumes vor blauem Himmel zeigt die kalte Jahreszeit von ihrer schönsten Seite.

Großes Lob von der Jury

Jurymitglied Dennis Pfeiffer-Goldmann von der Frankfurter Neuen Presse in Bad Vilbel gab den Fotografen Einblicke in die Arbeit der Jury: „Als Journalisten erreichen uns in den Redaktionen jährlich über 5000 Fotos, von denen wir die geeigneten auswählen müssen – und das in der Regel unter hohem Zeitdruck. Da war es fast schon leicht, die eingereichten 128 Bilder des Fotowettbewerbs zu bewerten – zumal es auch viel Spaß machte, denn die Qualität lag auf Profi-Niveau“. Schwieriger wurde es, so Pfeiffer-Goldmann, bei der Verteilung auf die Monate sowie der geografischen Verteilung auf Vogelsberg und Wetteraukreis. „Schließlich wollten wir Oberhessen so gut wie möglich abbilden. Bei 13 Motiven war das eine Herausforderung“, erklärte der FNP-Redakteur und richtete sich an die Fotografen, die es nicht in den kommenden Kalender schafften: „Auch wenn es Ihr Foto nicht in den Kalender geschafft hat, danke ich Ihnen dennoch herzlich für ihre Einsendungen. Denn oft waren die Fotos, die wir diskutierten, gleichwertig gut. An der Qualität lag es also nicht. Der Unterschied war lediglich regional bedingt – im Prinzip hätten wir aus den anderen Bildern noch einen weiteren Kalender gestalten können“, lobte er die Fotografen.