Best of Dance zu ihrem Homecoming: Julia Grunwald zeigte unterhaltsam, wie professioneller Tanz geht – hier mit Nikolaiu Korobko. Fotos: aep

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"Best of Dance" von Julia Grunwald sorgte für eine ausverkaufte StadthalleGroßer Beifall für diese schwungvolle Heimkehr

ALSFELD (aep). Kein Zweifel: Dies war ihr Abend. Mit einem Abend voller Tanz und Musik feierte die Kirtorfer Tänzerin Julia Grunwald am Samstag ihre Heimkehr nach zwölf Jahren Bühnenkarriere in ganz Deutschland – und 400 Besucher feierten bei dieser Bühnenaufführung in der Alsfelder  Stadthalle quasi mit. „Best of Dance“ hielt, was es versprach: fast zwei Stunden lang Tanz auf hohem Niveau mit einer ordentlichen Prise Humor.

 

In Alsfeld lernte die 28-Jährige einst das Tanzen, und nach Alsfeld kehrt Julia Grunwald  zurück, plant für ihre weitere Zukunft die Gründung einer Tanzschule. Für ihren Einstieg konnte sie das Ensemble, mit dem sie seit ein paar Jahren am Landestheater in Eisenach tanzt, für „Best of Dance“ verpflichten. Die Tanzprofis zeigten in ausverkaufter Stadthalle auf höchst unterhaltsame Weise, wie professioneller Tanz in seiner ganzen Vielfalt aussieht und ernteten immer wieder Szenenbeifall.

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Vielfach im Mittelpunkt: Julia Grunwald.

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Besonderes Schmankerl dazu: Die Musical-Sängerin und Schauspielerin Jannike Schubert, die sich in der Rolle der Alexandra mit klarer, kräftiger Stimme und beliebten Liedern wie „Mein Freund, der Baum“ oder „Zigeuner-Junge“ in die Herzen des Publikum sang. Beinahe hätte Jannike Schubert gar nicht auftreten können, erzählte Julia Grunwald später über die Freundin. Denn bis vor zwei Tagen war Jannike Schubert krank, schrammte knapp an einer Mandeloperation vorbei.

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Überzeugend als Alexandra: die Sängerin Jannike Schubert.

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Es war alles dabei: Tango, Ballett, Hip Hop, Stepptanz – raffiniert eingepackt in aufwendige pantomimische Handlung. Da waren ganz berühmte Stücke bei: Ballett-Vorführungen wie „Nussknacker“ oder Shakespeares „Der widerspenstigen Zähmung“  sind sehr bekannt. Aber ob das „Speed-Dating“ oder das „Pas de Deux“ aus E.T.A. Hoffmann – immer wieder stand in der 13-köpfigen Tanzgruppe Julia Grunwald mit wechselnden Rollen im Mittelpunkt, mal rassig, mal anmutig, schwung- und humorvoll – professionell.

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Höhepunkt und pricklender Abschluss: die Rocky Horror Show.

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Der Höhepunkt des Abends kam ganz am Ende und aus dem laufenden Programm des Landestheaters: Ausschnitte aus der Rocky Horror Show. Bunt, lebhaft, witzig und mit einem Schuss Erotik rissen die Tänzerinnen und Tänzer das Publikum zu rhytmischem Klatschen mit.

Lang anhaltender Beifall und Standing Ovation am Ende zeigten: Dem Publikum hat es gefallen. Und noch mehr Beifall brandete auf, als Julia Grunwald am Ende Kollegen und Besuchern dankte – und ihre Heimkehr ankündigte.

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Dank und Ankündigung kommender Angebote: Julia Grunwald am Ende der Show.

Weitere Eindrücke:

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