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Stadt Alsfeld erhält über 1,5 Millionen mehr aus Finanzausgleich„Frohe Botschaft“ schon vor der Adventszeit

ALSFELD (ol). Die Stadt Alsfeld erhält bereits im kommenden Jahr über 1,5 Millionen Euro mehr an Schlüsselzuweisungen aus dem kommunalen Finanzausgleich. Diese frohe Botschaft verkündete der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer laut Pressemitteilung bei einem Kurzbesuch im Alsfelder Rathaus.

 

Grundlage der Berechnung seien die neu errechneten Orientierungsdaten des Landes Hessen für das Jahr 2015. Laut der aktualisierten Zahlen könne Alsfeld bei den Schlüsselzuweisungen mit einer Mehreinnahme von 1.547.671 Euro im Vergleich zum bisherigen Haushaltsansatz für 2015 rechnen. Zusätzlich würde die Investitionspauschale, die Alsfeld vom Land erhält, um rund 200 000 Euro steigen.

Diese Mehreinnahme stünden nicht im Zusammenhang mit dem „Alsfeld-Urteil“ und der gesamten Neuordnung des kommunalen Finanzausgleiches ab 2016 stehe, die Schäfer am 5. November der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, und aus der für Alsfeld ebenfalls Mehreinnahmen in Millionenhöhe prognostiziert werden.

Sichtlich zufrieden war auch Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule, der sich darüber freute, dass Alsfeld auch schon im kommenden Jahr mit einer erheblich verbesserten Finanzausstattung aus dem Kommunalen Finanzausgleich rechnen kann. „Für unsere aktuellen Haushaltsberatungen kommt diese Botschaft wie ein ‚warmer Regen‘“, so Paule, der die neuen Zahlen unmittelbar in die zweite Haushaltslesung der städtischen Gremien einspeisen will.

Minister-Lob für den Bürgermeister

Für den Bürgermeister hatte Finanzminister Schäfer ebenfalls Lob im Gepäck: In den Wiesbadener Runden zwischen Landes- und Kommunalpolitik bringe Paule sich immer wieder konstruktiv in den Dialog ein, insbesondere durch seine Positionierung für die Aufgaben der Mittelzentren im ländlichen Raum. Auch wenn das Land naturgemäß nicht alle finanziellen Wünsche aller Kommunen erfüllen könne, müsse man über sachliche Hinweise auf die Nöte der Kommunen stets im Dialog bleiben.