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Zum fünfjährigen Jubiläum lädt Oberhessen-live zu einer kleinen Reise durch die ZeitHappy Birthday, Oberhessen-live!

VOGELSBERG (tsz). Seit nunmehr fünf Jahren trägt Oberhessen-live seinen Teil zur Nachrichtenlandschaft der Region bei. Bei seither über 13900 Artikeln war fast alles dabei: Spannende, provokative, rührende und witzige Geschichten. Ein Videobeitrag über die besten Geschichten von Oberhessen-live.

Zum fünfjährigen Jubiläum haben wir uns deswegen etwas besonderes überlegt. Wir möchten einmal einen Schritt zurück gehen und die letzten Jahre Revue passieren. Welche Geschichten haben uns bewegt, welche Geschichten haben uns gefordert und über welche haben wir lachen können. Am Ende wurde daraus ein Reise durch die vergangenen fünf Jahre, sozusagen ein kleines „Best of Oberhessen-live“. Falls ihr euer Wissen um die besten Geschichten der letzten Jahre noch einmal auffrischen wollt, haben wir hier im Beitrag nochmal die alle Geschichten unseres „Best of“ zusammengefasst.

Ein Einblick bei den Zeugen Jehovas: Der seit vier Jahren unangefochtene Spitzenreiter in Sachen meistgelesener Artikel: Über 39.000 Leser – und das weltweit. Der heutige Chefredakteur Juri Auel besuchte für seine Reportage damals eine Familie der Zeugen Jehovas Grebenau/Schwarz, und begleitete sie mit der Bibel in der Hand von Tür zu Tür. Artikel: „Mit den Worten Gottes von Haus zu Haus“


Der Held des Tages: Ein Mann, der im Februar 2014 in Alsfeld einen Verletzten nach einem Unfall auf der Grünberger Straße festhielt und tröstete, während der Berufsverkehr um ihn herum floss. Die eher kurze, durch einen Reporter-Reflex entstandene Geschichte wurde mit insgesamt über 27.000 Besuchen zu einer meist gelesenen bei Oberhessen-live. Artikel: „Für den Verletzte ist er doch ein Held“

Schlag auf Schlag zum Fassbieranstrich: Ein Video mit einer kleinen Anekdote: Der Fassbieranstich des Pfingstmarkts 2018, bei dem Bürgermeister Stephan Paule etwas länger brauchte, als im Vorjahr.
Artikel: „Schlag auf Schlag zum Fassbieranstich“

„Hoffentlich überlebe ich die Nacht“: Die bewegendste Reportage aus der Feder der Volontärin Alina Roth. Sie besucht die Herbsteinerin Eva Staubach, die an Mukoviszidose erkrankt ist, einer unheilbaren Krankheit. Dabei erzählt sie über ihren Alltag und ihre Ängste.
Artikel: „Hoffentlich überlebe ich die Nacht“

4 Jahre und 3 Monate Haft für Sparkassen-Mitarbeiter wegen veruntreuter Millionen: Ein Skandal, der über die Region hinaus Welle schlug. Ein Mitarbeiter der Sparkasse veruntreute mehrere Millionen Euro. Für Chefredakteur Juri Auel eine der aufwendigsten Geschichten auf Oberhessen-live.
Artikel: „4 Jahre und 3 Monate Haft für Sparkassen-Mitarbeiter wegen veruntreuter Millionen“

Alsfelder bei Schusswechsel mit der Polizei getötet: Mitten in der Nacht hört eine OL-Leserin Schüsse – und wenige Minuten später steht das SEK in der Grünberger Straße. Redakteurin Luisa Stock kämpft sich im Schlafanzug direkt zum Ort des Geschehens.
Artikel: „Alsfelder bei Schusswechsel mit der Polizei getötet“

Wer trank das letzte Fass im Rockkeller? Nachdem der Rockkeller am Alsfelder Marktplatz geschlossen wurde, sorgt ein Facebook-Post für Aufruhe: Gerüchte darüber, dass die Lokalzeitung nicht schreiben würde, was im Rockkeller passiert sei. Chefredakteur Juri Auels Glosse darüber, wer das letzte Fass im Rockkeller trank.
Artikel: „Wer trank das letzte Fass im Rockkeller“

„Da ist etwas in ihrem Kopf, was da nicht sein soll“: Es ist eine Geschichte, die Redakteurin Luisa Stock sehr nahe geht. Es ist die Geschichte der damals 7-jährigen Summer aus Kirtorf, die an Krebs erkrankt ist. Eine Geschichte über eine kleine Kämpferin, die nichts lieber möchte, als ihre eigene Mutter zu heiraten.
Artikel: „Da ist etwas in ihrem Kopf, was da nicht sein soll“

Darf man die Polizei kritisieren? Aber ja!: Die spannendste Geschichte zieht gleich noch die provokanteste mit: Nachdem bei einem Schusswechsel in der Grünberger ein Mann erschossen wurde, fragt sich Juri Auel: Ist dabei alles richtig gewesen? Und darf man überhaupt die Polizei kritisieren? Und damit trifft er auch auf einige Gegenstimmen.
Artikel: „Darf man die Polizei kritisieren? Aber ja!“

Studiert Digitale Medien mit der Spezifizierung Medienmanagement und Kommunikation. Arbeitet seit 2016 als freier Mitarbeiter und Videojournalist bei dem Online-Magazin Oberhessen-live.

5 Gedanken zu “Happy Birthday, Oberhessen-live!

  1. @ Oberhessen live erfüllt eine wichtige Aufgabe…
    „Oft denke ich mir: Was wird da für ein unterirdisches Zeug als ‚Meinung‘ veröffentlicht, während qualifizierte und fundierte Beiträge […] im ‚Papierkorb‘ oder ‚Löschteich‘ landen. Oft scheint es mir, als würden Diskussionen an einer Stelle abgewürgt, wo gerade ein bestimmtes Meinungsbild entstanden ist, das der Redaktion in den Kram passt. ‚Beweisen‘ kann ich dies natürlich nicht.“
    Ich schon. Machen Sie mal folgenden Test: Reichen Sie mal 10 Kommentare ein (natürlich anonym), denen Sie entlang inhaltsanalytischer Unterscheidungskategorien, die Sie aus der Analyse des „durchschnittlichen“ Leserkommentars entwickeln, jeweils eines der typischen Aussagemuster implantieren, und schauen Sie mal, welche davon veröffentlicht werden und welche nicht. Wenn Sie dies genügend oft wiederholen, kristallisiert sich das Muster heraus, nach dem die OL-Redaktion über Veröffentlichung oder Löschung entscheidet. Meine Ergebnisprognose will ich Ihnen hier verraten, ohne Sie beeinflussen zu wollen oder zu können: Die Redaktion von Oberhessen-live hält sich im Umgang mit „den Mächtigen“ für wesentlich mutiger als sie es tatsächlich ist. Widerspruch ist für OL nicht prägend. Dies gilt schon eher für gewisse innere Widersprüche.

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  2. …aber trotzdem sehe ich das Projekt auch kritisch. Der Zugang ist kostenlos. Das ist gut. Jeder kann dort im Prinzip seine Sichtweise einbringen (Kommentarfunktion, jetzt sogar weiter verbessert durch einen „Antworten“-Button). Auch das ist o.k. und fördert den Meinungsaustausch auf einer (im Prinzip) demokratischen Plattform. Vereine, kleine Parteigruppierungen usw., die selbst wenig Geld für Öffentlichkeitsarbeit haben, können über OL ihre Presseerklärungen und PR-Beiträge publizieren. Man hört es auch immer wieder: OL ist hier wesentlich kooperativer und unterstützender als die Lokalpresse.
    Die Kehrseite der Medaille ist aber die Abhängigkeit von den Interessen der Werbekunden. Die finanzieren schließlich das ganze Projekt. Werbung ist zwar nicht grundsätzlich schlecht, denn auch die enthält Informationen, die im Alltag von Nutzen sein können. Dass hiermit auch gewisse Rücksichten verbunden sind („wirtschaftsfreundliches Umfeld“), wird wahrscheinlich nicht gern zugegeben. Doch gehe ich einfach von dieser Tatsache aus. Dabei muss gar kein direkter Einfluss ausgeübt werden. Bestimmte Themen, Meinungen usw. werden im Sinne „vorauseilender Konfliktvermeidung“ abgeschwächt oder gänzlich vermieden.
    Dasselbe gilt für die Eigeninteressen der Firma OL, ich nenne das mal „Journalismus nach Gutsherrenart“. OL ist eben kein „offener Bürgerkanal“, sondern ein Privatunternehmen, dessen „Besitzer“ gewisse Privilegien (sprich: Eingriffsrechte) beanspruchen. Vorteil ist sicher eine höhere Professionalität. Aber mir fällt auch auf, dass es gewisse „Welpenschutz-Bereiche“ gibt, wo OL mit Kritik sehr vorsichtig zu sein scheint bzw. diese grundsätzlich verhindert. Wer mal einen etwas zugespitzten Kommentar zu einem Artikel über kirchliche Aktivitäten, Junge Union, Kinder- und Jugendparlament usw. (es gibt noch einige andere Themen) eingereicht hat, wird meine Beobachtung vermutlich bestätigen. Überhaupt die Auswahl der Kommentare… Die Auswahlprinzipien habe ich jedenfalls noch nicht durchschaut. Die Redaktion bietet hierzu zwar Erklärungen an, doch setzt sie die verkündeten Prinzipien (Nettiquette usw.) m.E. nicht konsequent um. Oft denke ich mir: Was wird da für ein unterirdisches Zeug als „Meinung“ veröffentlicht, während qualifizierte und fundierte Beiträge (Ja, zugegeben: Natürlich findet jeder SEINEN Kommentar am wichtigsten und gehaltvollsten…) im „Papierkorb“ oder „Löschteich“ landen. Oft scheint es mir, als würden Diskussionen an einer Stelle abgewürgt, wo gerade ein bestimmtes Meinungsbild entstanden ist, das der Redaktion in den Kram passt. „Beweisen“ kann ich dies natürlich nicht.

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  3. Schließe mich den Glückwünschen voll und ganz an. Lob auch für das verbesserte Erscheinungsbild. Vor allem die Fotostraßen, Videos usw. bieten einen echten Mehrwert gegenüber Print. Dasselbe gilt für die Aktualität. Chapeau den Mitarbeitern für den Einsatz fast „rund um die Uhr“ mit immer neuen Themen und Updates. Selbst die – vom Niveau her nicht immer wirklich erträglichen – Kommentare geben einen Eindruck von „Land und Leuten“ und ermöglichen (zumindest teilweise) eine differenzierte Meinungsbildung durch interessante Links zu weiterführenden Inhalten, qualifizierten Einspruch oder wichtige Zusatzinformationen. Möchte OL nicht mehr missen. War noch nie so gut informiert über alles, was in der Heimat und benachbarten Landkreisen so vor sich geht.

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  4. Herzlich Glückwunsch zu fünf Jahren OL und dem neuen, übersichtlicheren Seiten-Design! Aus meiner Sicht ist OL das wichtigste Informations- und Meinungs-Medium in einem schwierigen Landkreis, der aus drei ehemals selbständigen (Teil-)Regionen zusammengestückelt wurde, kein historisch gewachsenes Zentrum besitzt und deren Bewohner, insbesondere die in den Randgebieten Ansässigen, sich aufgrund in der Vergangenheit ständig wechselnder Verwaltungsstrukturen vielfach noch immer in die Nachbarkreise orientieren. Auch die Politik hat noch keine einheitliche Vorstellung von der Vogelsberg-Region entwickelt, trotz „Vulkan aktiv“ und http://www.vogelsberg.de. Das ist an allen Ecken und Enden zu spüren. OL „hält den Laden zusammen“. Wer wissen will, was den Vogelsbergkreis ausmacht, erhält hier den umfassendsten Überblick in Wort und Bild sowie eine Art „Gesamtbild“. Also „Däumchen hoch“ und weiter so!

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