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Ehemalige Kännchen-Betreiberin Irina Bogucanin übernimmt das RestaurantPranger-Nachfolge ist offiziell: Neue Pächterin gefunden

ALSFELD (ls). Gerüchte gab es bereits vor einigen Tagen, jetzt ist es offiziell: Die Stadt Alsfeld hat einen neuen Pächter für das Restaurant Pranger auf der Rückseite des Weinhauses gefunden – oder besser eine Pächterin. Irina Bogucanin, die ehemalige Betreiberin des Kännchens, wird das Restaurant übernehmen. So viel schon vorab: Deutsche Küche soll es geben.

Rückblick: Nachdem das Restaurant Adel.es am 30. September 2017 seine Pforten schloss, konnte nur zwei Monate später ein neuer Pächter gefunden werden: Kenan Günay übernahm die Räumlichkeiten auf der Rückseite des Weinhauses – jedoch nur für kurze Zeit. Nur etwas über acht Monate nach der Eröffnung hatte das Restaurant Pranger wieder geschlossen. Seitdem steht das Restaurant leer – bis jetzt. Mit Irina Bogucanin, der ehemaligen Betreiberin vom Kännchen, konnte die Stadt Alsfeld jetzt eine neue Pächterin finden. Das teilte Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule im Bericht aus der Arbeit des Magistrats den Alsfelder Stadtverordneten an diesem Donnerstagabend mit.

Während das Kännchen durch die großen Brandschäden, der Brand am 30. März am Fachwerkhaus anrichtete, geschlossen bleibt, plant die neue Pächterin im Restaurant Pranger mit Speisen aus der deutschen Küche. Geplant habe sie die Eröffnung voraussichtlich für Anfang Juli, wenn alles gut laufe.

Das Kännchen hingegen bleibt geschlossen, zu groß ist der Schaden, den der Brand am 30. März am Fachwerkhaus anrichtete, in dem die kleine Kneipe bislang war. Darüber berichtete OL bereits Anfang Juni, wo bereits die ersten Gerüchte aufkamen, dass Bogucanin den Pranger übernehmen wolle. Bestätigen wollte Paule das vor wenigen Tagen noch nicht. Zu diesem Zeitpunkt habe es noch keinen abgeschlossenen Vertrag geben, dafür allerdings Gespräche mit drei Interessenten. „Es ist natürlich auch nicht leicht, in der aktuellen Corona-Krise einen Pächter zu finden. Doch jetzt sind wir gerade in vielversprechenden Gesprächen“, sagt Paule noch vor wenigen Tagen.

Linktipp der Redaktion

Kännchen bleibt geschlossen- Gespräche für Pranger-Nachfolge laufen

15 Gedanken zu “Pranger-Nachfolge ist offiziell: Neue Pächterin gefunden

  1. ….“geplant habe sie die Eröffnung für Anfang Juli….wenn alles gut laufe“! Ein Speiselokal zu eröffnen in einer schwierigen Sitution wie der derzeitigen…Hut ab, sehr mutig!Doch eine Eröffnung im Monat Juli 2020 halte ich logistisch für unmöglich. Für ein gutes und wirtschaftliches Konzept braucht man mindestens 6-12 Monate Vorlaufzeit! Vielleicht ist ja auch Juli 2021 gemeint, ging aus dem Artikel nicht so klar hervor! Für Alsfeld wäre es sehr wichtig, dass hier ein auf Dauer tragfähiges,stabiles und attraktives Unternehmen gegründet wird.

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    1. Eine Gormet-Liebhaberin liebt den oder das Gormet. Aber was ist das? Klingt nach Klosett. Vielleicht ist ein Gourmet gemeint, nur falsch geschrieben? Aber wenn jemand Liebhaberin eines Gourmets ist, versteht er/sie dann was von gutem Essen, der Gastronomie oder der Unternehmensgründung? Ich hab da so meine Zweifel. Aber zu einem neuen Restaurant in Alsfeld kann ja jeder seine Meinung sagen. Und macht sich dann zu Hause ’ne Dose Ravioli auf.

  2. Ich versteh nicht soviel negative Einstellung.
    Die Stadt die Einwohner v Alsfeld können doch froh sein wenn es mutige Menschen gibt.
    Die es wagen in die selbständigkeit zu gehn und ein lokal aufmachen.
    Es lohnt sich doch für alle!
    Ich komme aus einem kleineren Stadt wo die Gasthäuser zu sind.

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  3. Das unüberwindbare Problem des Prangers ist seine üble mittelalterliche Bauweise. Und zwar muss man tief in den Keller über eine sehr steile und enge Treppe absteigen. Mehrmals die Woche muss man einen LKW mit Vorräten und Kisten dort abladen.
    Und dann während des Betriebs ständig wieder hinauf über die besagte enge, steile Treppe. Mag sein im Mittelalter haben das irgendwelche Knechte gemacht. Aber heute bekommt man davon nach einem Jahr ein Bandscheibenvorfall. Wäre das Lager eine schöne ebene Fläche wo man einfach mit dem Hubwagen das Zeug tonnenweise transportieren kann, dann gäbe es überhaupt keine Probleme das Lokal zu vermieten. Ich würde das nicht für 100€ im Monat nehmen.

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    1. Dann benennen wir den Laden doch einfach in „Paternoster“ um und bringen die Vorräte künftig mit dem Aufzug in den Keller. Kostet keinen Cent, vermittelt aber „ideologisch“ eine völlig neue Perspektive. So ungefähr wurden im Vogelsberg immer schon die Probleme gelöst. Da wird selbst ein Band-scheibenvorfall zum musikalischen Event. Oder man macht eine Bar aus dem Laden und nennt sie Unzumut-Bar. Oder Nichtbelast-Bar. Hahaha.

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  4. Gutes Essen aus frischen Zutaten. Nettes Ambiente. Alte Zöpfe abschneiden („Hier nur Zahlung mit Bargeld“), und dann wird das schon. Kann auch gerne etwas höherpreisig werden. Aber mit Niveau.

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    1. Alsfeld – aufwärts – Innenstadt
      Wenn man einen Pranger hat
      Der zudem nicht so entflammbar
      Wie das „Kännchen“, als es dran war
      Deutsche Küche soll es geben
      Schweinebraten, du sollst leben
      Das hätt‘ mancher nicht gedacht
      der über „Bogucanin“[chen] lacht
      Also Leute, zückt den Kuli
      Eröffnung ist scheints Anfang Juli

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