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Am 13. Februar um 19 Uhr im Bürgerhaus RomrodAktuelle Fragestunde und Informationen zum Projekt „LuWiA“

ROMROD (ol). Die Stadt Romrod lädt am Mittwoch, den 13. Februar um 19 Uhr zu einer aktuellen Fragestunde und einer umfassenden Information über das Projekt „Leben und Wohnen im Alter“ (LuWiA) in das Bürgerhaus nach Romrod ein. Bei den Namen der möglichen Interessenten hält sich die Bürgermeisterin weiter bedeckt. 

Es seien vielfältige „Gerüchte und Fehlinformationen“ zu dem Projekt im Umlauf, heißt es von Seiten der Stadt in der Ankündigung des Abends. Der Magistrat wolle daher die Bevölkerung bitten, „die Gelegenheit zu ergreifen, sich persönlich aus erster Hand zu informieren und sich Ihre eigene Meinung zu bilden.“

Das Seniorenwohnprojek Luwia sorgt seit Jahresbeginn vermehrt für Schlagzeilen, da der vorgesehene Betreiber abgesprungen ist. Das Haus sollte im Frühjahr eröffnen. Die Stadt startete vor kurzem ein sogenanntes Interessensbekundungsverfahren, dessen Frist am 8. Februar auslief.

Das Ziel dieses Verfahrens bestand laut Bürgermeisterin Birgit Richtberg darin, „Markttransparenz herzustellen“, also mögliche Interessenten auf das Objekt hinzuweisen. „Wir sind noch dabei Informationen über Interessenten auszuwerten. Erste Ergebnisse werden am Mittwoch bei unserer Informationsveranstaltung bekannt gegeben werden. Allerdings weisen wir schon jetzt darauf hin, dass wir augenblicklich noch keine Namen nennen werden. Die Verhandlungen sind noch im Gange, gegenseitige Vertraulichkeit wurde vereinbart und in Sinne aller werden Namen erst genannt werden, wenn alle Rückfragen geklärt sind“, sagte Richtberg auf Anfrage von Oberhessen-live.

Richtberg wich damit einer konkreten Antwort auf die Fragen aus, wieviele Interessenten sich durch da Verfahren gemeldet haben, wieviele von ihnen das Luwia-Gebäude bereits besichtigt haben und wie deren Namen lauten. Als einer der Interessenten ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO) bekannt. Bürgermeisterin Richtberg sprach vor kurzem einem Bericht der OZ zufolge von insgesamt zehn Interessenten.



9 Gedanken zu “Aktuelle Fragestunde und Informationen zum Projekt „LuWiA“

    1. Der Strangzieher ziehet am liebsten am Strang
      Mal zieht er ihn breit und mal zieht er ihn lang
      Doch meide das Wurstfett und meide das Schmalz
      Sonst gleitest du aus und du brichst dir den Hals
      Nur eines gibt es, das kann ich nicht verstehen:
      Der Strangzieher war’s, doch was war sein Vergehen?

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  1. „Gerüchte und Hass gehen von den Menschen aus, die sie in die Welt setzen.“
    Na, in Darmstadt scheint’s ja zuzugehen… Vor allem dieser Hass, schrecklich. Und erst der Judenhass. Hatten wir mal? Schön wär’s.
    Nun ja. „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ (Lukas 6,45). Aber mit Romrod hat das nichts zu tun. Deshalb sollten Sie Ihr Hass-Thema vielleicht in anderem Zusammenhang abarbeiten. Hier geht es nicht um „Gerüchte und Hass“, sondern um Gerüchte und Fehlinformationen über ein alternatives Wohnprojekt für Senioren, das gut gemeint war, aber vielleicht nicht ganz so gut gemacht wurde. Niemand sucht hier nach Sündenböcken, die an allem schuld sind. Aber die Bürger sollen und wollen wissen, welche Fehler u.U. schon bei der Planung gemacht wurden und was jetzt konkret im Wege steht, damit eine gute, von der Mehrheit der Bürgerschaft auch begrüßte Idee nun praktisch umgesetzt werden kann.

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  2. Gerüchte und Hass gehen von den Menschen aus, die sie in die Welt setzen. So etwas hatten wir mal mit:“Die Juden sind an allem Schuld“

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    1. „So etwas hatten wir mal mit: „Die Juden sind an allem Schuld.“
      Na, haben wir das Thema auch gleich mit abgehandelt. Hat allerdings mit den Problemen des „LuWiA“-Projekts rein gar nichts zu tun. Da geht es nicht um „Hass“, sondern darum, ein Wohnprojekt mit vertretbaren Kosten und einem tragfähigen Betreiber-Konzept zum Erfolg zu führen. Idealerweise entwickelt der zukünftige Betreiber ein Lastenheft für eine den betrieblichen Erfordernissen entsprechende Architektur. Und dann wird gebaut. Erst bauen und dann ein Konzept entwickeln und einen Betreiber suchen, bleibt schwierig.

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      1. Über den Bau und über Betreibermodalitäten kann man in Ruhe reden. Leider werden hier politische Befindlichkeiten wie „..die Bürgermeisterin wird auch noch ihr Fett abbekommen“.. mit Sachfragen vermischt. Ausgerechnet dem Chefkoch der Gerüchteküche gingen hier die Emotionen flöten.

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      2. @ Sammelsurium 13.02.2019 um 11:36 Uhr
        Das von Ihnen verwendete Zitat „…die Bürgermeisterin wird auch noch ihr Fett abbekommen…“ stammt nicht aus dem von Ihnen kommentierten Artikel und ist auch nicht mit einer Quellenangabe versehen.
        Wenn man „über den Bau und über Betreibermodalitäten […] in Ruhe reden“ will, soll man das doch bitte auch tun.
        Leider rühren Sie selbst auch in den Töpfen der Gerüchteküche, in dem Sie sich in Ungenauigkeiten und „vielsagenden“ Andeutungen ergehen.
        Den „Chefkoch der Gerüchteküche“ wird jeder der politischen Kontrahenten auf der Gegenseite suchen. Und was soll mit „politischen Befindlichkeiten“ gemeint sein, die „mit Sachfragen vermischt“ würden? Um einen sachlichen Dialog zwischen den politischen Parteien im Romroder Rathaus führen zu können, muss man zunächst die unterschwelligen Anschuldigungen und Vorwürfe ganz heraus nehmen und akzeptieren, das zu den gesamten Vorgängen um LuWiA zwischen den Parteien unterschiedliche Wahrnehmungen der Abläufe und der Verantwortlichkeiten bestehen. Wenn man auf der eigenen Seite die „Sachfragen“ für sich reklamiert, der Gegenseite aber nur die „politischen Befindlichkeiten“ und die „Emotionen“ zubilligt, ist eine sachliche Klärung von vornherein ausgeschlossen. Wenn man sich zu letzterer entschließt, muss man allerdings auch ins Kalkül ziehen, dass tatsächlich Fehler gemacht wurden, die auch handelnden Personen zugeordnet werden können.
        Dass die Rathausfraktionen da auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, dürfte jedem Unbeteiligten inzwischen klar geworden sein.
        Der Erfolg hat eben immer viele Väter und Mütter, der Misserfolg ist ein Waisenkind und die politische Verantwortung wird als „Ungeborenes“ zumeist frühzeitig abgetrieben.

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      3. Zitat: „Der Erfolg hat viele Väter…“

        Da dem so ist, ist noch hinzu zu dichten:
        Nur Dilet-Tanten haben keine Nichten
        Und Dilettant*INNEN sind Dilet-Tanten,
        Wo nur die Neffen kamen grad abhanden.

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  3. Machen Gerüchte erst die runde
    Veranstalte ’ne Fragestunde
    Wo man schon wieder nichts erfährt
    Und die Gerüchteküche gärt?
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    Da bin ich aber mal gespannt, wie viele Romröder am „Tag der alternativen Fakten“ die Gelegenheit ergreifen werden, „sich persönlich aus erster Hand zu informieren und sich [i]hre eigene Meinung zu bilden.“ Nach meinem Eindruck haben Gerüchte und Fehlinformationen sich vor allem deshalb verbreitet, weil die Stadt Romrod als Bauträger sich aufgrund zahlreicher Unbilden und Misshelligkeiten ständig bedeckt halten musste, um nicht ständig neue Kritik auf sich zu ziehen.

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