
Vertreterversammlung beschließt vier Prozent Dividende nach erster FusionVR VerbundBank blickt auf solides Geschäftsjahr zurück
ALSFELD (ol). Bei ihrer ersten Vertreterversammlung nach der Fusion zog die VR VerbundBank eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2025. Das betreute Kundenvolumen stieg auf 5,36 Milliarden Euro. Die Vertreter beschlossen eine Dividende von vier Prozent. Zudem wurden mehrere Aufsichtsratsmitglieder turnusgemäß wiedergewählt.
„Wir sind jetzt eins. Die Verschmelzung ist rechtlich, technisch und organisatorisch vollzogen. Jetzt geht es darum, die neue gemeinsame Stärke der VR VerbundBank sichtbar zu machen und zugleich unsere regionale Nähe zu Kunden und Mitgliedern zu bewahren“, betonte Vorstandssprecher Helmut Euler vor den Vertreterinnen und Vertretern in der Stadthalle Alsfeld. Gerade in einem Umfeld mit geopolitischen Unsicherheiten, wirtschaftlicher Schwächephase, Reformdruck und tiefgreifender technologischer Veränderung komme es darauf an, Stabilität zu sichern, Transformation zu gestalten und die Kundenorientierung weiter auszubauen, heißt es in der Pressemitteilung der VR VerbundBank.
Die Bank blickt auf ein solides Geschäftsjahr 2025 zurück. Das betreute Kundenvolumen stieg um 172 Millionen Euro beziehungsweise 3,3 Prozent auf 5,36 Milliarden Euro. Das betreute Kundenkreditvolumen lag bei 1,92 Milliarden Euro, das betreute Kundenanlagevolumen bei 3,44 Milliarden Euro. Die Neukreditzusagen erreichten 415 Millionen Euro und lagen damit um 25 Millionen Euro über dem Vorjahreswert.
Auch die Eigenkapitalausstattung der Bank ist weiterhin gut. Die Gesamtkapitalquote lag bei 18,7 Prozent. Die Aufwands-Ertrags-Relation betrug 60 Prozent. „Mit der Ertragslage sind wir vor dem Hintergrund der konservativen Bilanzpolitik, fusionsbedingter Einmalauf- wendungen und der anspruchsvollen Rahmenbedingungen zufrieden“, erklärte der Vor- stand.
Die VR VerbundBank bleibt zugleich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region. Die Steuerzahlungen beliefen sich im Jahr 2025 auf rund 12 Millionen Euro. Hinzu kamen Spenden und Fördermittel in Höhe von 268 Tausend Euro für Vereine, soziale und kulturelle Einrichtungen, regionale Veranstaltungen, Umweltprojekte sowie karitative und gemeinnützige Zwecke.
Neben dem Rückblick auf das Geschäftsjahr richtete die Bank den Blick auf die weitere Ent- wicklung. Der Vorstand stellte dabei die Leitlinie „STÄRKE bewahren, STÄRKE entwickeln, STÄRKE sichtbar machen“ in den Mittelpunkt. Dahinter stehen die Handlungsfelder Stabilität sichern, Transformation gestalten, äußere Veränderungen aufnehmen, Regionalität leben, Kundenorientierung ausbauen sowie Ertragskraft und Effizienz stärken.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 sieht sich die VR VerbundBank gut aufgestellt. Die Bank erwartet Fortschritte bei der Effizienz. Die angestrebte Aufwands-Ertrags-Relation liegt bei 55 Prozent. „Unsere Aufgabe ist es, die Widerstandsfähigkeit der Bank weiter zu stärken und gleichzeitig die Zukunft aktiv zu gestalten“, erklärte der Vorstand.
Die Aufsichtsratsmitglieder Matthias Knöppler (Neukirchen), Holger Marx, Stephan Paule, Arnd Rüger und Sascha Schneider schieden turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat aus und wurden wiedergewählt.

Foto: VR VerbundBank
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