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Neue Fachärztin ergänzt Team am Kreiskrankenhaus und baut heimatnahe Krebsbehandlung weiter ausOnkologische Versorgung vor Ort gestärkt: argo med MVZ erweitert Angebot in Alsfeld

ALSFELD (ol). Das argo med MVZ am Kreiskrankenhaus in Alsfeld erweitert sein onkologisches Angebot und stärkt damit die wohnortnahe Versorgung. Mit modernen Therapieverfahren und enger Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Marburg profitieren Patientinnen und Patienten von einer Behandlung auf aktuellem wissenschaftlichen Stand. Neu im Team ist die erfahrene Onkologin Dr. Susanne Simon-Becker. Ziel bleibt eine umfassende, persönliche und hochwertige Betreuung in der Region.

Kurze Wege und eine Therapie in dem Wissen, kein Einzelfall zu sein. Das sind zwei ganz entscheidende Faktoren, die eine gute Behandlung ausmachen – gerade, wenn es um onkologische Erkrankungen geht. Im argo med MVZ für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie am Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld (KKA) sind das wesentliche Eckpfeiler der Patientenversorgung, wie es in der Pressemitteilung der Kreisverwaltung heißt.

Eine Erfahrung, die Dr. Christoph Mann, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie & Onkologie, tagtäglich macht. „Denn die Patientinnen und Patienten sind unglaublich dankbar, ihre Behandlung hier direkt vor Ort und in einem familiären Rahmen zu bekommen.“ Seit 2024 bietet das argo med-Team in Alsfeld eine umfassende onkologische Behandlung und eine enge und zugewandte Betreuung der Patienten an.

Darüber sind auch Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Jens Mischak, der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug, KKA-Geschäftsführer Volker Röhrig und der ärztliche Leiter des KKA, Dr. Steffen Lancee, überzeugt, die gemeinsam mit Dr. Mann die Ausweitung des Angebots am MVZ präsentieren.

Doch zurück zur Entstehung des argo med-MVZ in Alsfeld. Denn der Schritt, eine hochkarätige onkologische Behandlung vor Ort anzubieten, hat maßgeblich mit den beiden Medizinern Dr. Christoph Mann und Dr. Jorge Riera Knorrenschild zu tun. Im Rahmen einer Kooperation waren die beiden als angestellte Ärzte am MVZ in Alsfeld aktiv. „In dieser Zeit lernten wir die Menschen der Region, den aufrichtigen und familiären Umgang sowie die Kolleginnen und Kollegen am KKA – zum Beispiel im Rahmen von regelmäßigen Tumorkonferenzen – kennen. Wir hatten von Anfang an das Gefühl, hier im Vogelsberg willkommen zu sein“, führt der Mediziner aus. Daher stand nach dem Ende der Kooperation fest, dass auch in Alsfeld eine langfristige onkologische Versorgung aufgebaut werden sollte. „Besonders schätzen wir die enge und kollegiale Zusammenarbeit mit den Ärzten des Krankenhauses und den niedergelassenen Kollegen. Ein wichtiger Grund, der uns schließlich zur Gründung unserer onkologischen Praxis mit Hauptsitz in Marburg und einer Zweigstelle in Alsfeld bewog“, sagt Dr. Mann.

Durch die Anbindung an die wissenschaftlichen Möglichkeiten der Universitätsklinik Marburg, an der alle Ärzte neben der Selbstständigkeit noch als Oberärzte tätig sind, kann durch Digitalisierung, konsequente Weiterbildung und stetige Optimierung der Prozesse den Patienten am Standort Alsfeld eine onkologische Behandlung auf dem neuesten Stand der Wissenschaft angeboten werden. „Wir können hier modernste Verfahren einsetzen. Patienten, die etwa aufgrund einer Krebsdiagnose am KKA operiert werden, können hier beispielsweise mit einer Immuntherapie behandelt werden, die das Immunsystem zum Kampf gegen den Krebs aktiviert“, führt der Fachmann aus. Auch aufwendige Therapieoptionen, wie etwa die CAR-T-Zell-Therapie, sind ebenso möglich wie die Teilnahme an klinischen Studien.

Angebot wird mit Dr. Susanne Simon-Becker ausgeweitet

„Der hohe Patientenzulauf, die uns entgegengebrachte Dankbarkeit und das hervorragende Team sind unsere Motivation, diese Versorgung weiter auszubauen“, unterstreicht der Experte. „Ab sofort verstärkt eine Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie das Team am MVZ-Standort am KKA, die vielen in der Region bekannt sein dürfte“, sagt Dr. Mann. „Denn mit Susanne Simon-Becker stößt ein in Alsfeld bekanntes Gesicht zum Team.“ Ab sofort behandelt die erfahrene Onkologin auch am argo med MVZ am KKA.

„Zusammen mit der seit 2024 etablierten und hoch qualifizierten onkologischen Behandlung hier vor Ort, ein echter Gewinn für das Team, das MVZ und die Menschen der Region“, betonten der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Mischak und Geschäftsführer Röhrig gemeinsam.

Hintergrund argo med MVZ

Das argo med MVZ ist ein medizinisches Versorgungszentrum in rein ärztlicher Trägerschaft. Es wurde gegründet, um Krebspatienten den Zugang zur bestmöglichen Behandlung heimatnah zu ermöglichen. Es betreibt inzwischen drei Standorte in Marburg, Alsfeld und Lauterbach.

Eng verknüpft ist das MVZ mit der argo Group GmbH, einem Start-up, in dem die Akteure ihre Erfahrungen in der Optimierung der medizinischen Versorgung, der Betreuung der Digitalisierung und IT-Infrastruktur sowie andere Praxisdienstleistungen den Akteuren im Gesundheitswesen auf Augenhöhe („von Ärzten– für Ärzte“) zur Verfügung stellen.

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