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Quasi in Stein gemeißelt: Mehr Schotter für Steinmetz-AzubisSteinmetzbetriebe im Vogelsbergkreis verbessern Ausbildungsbedingungen und Vergütung

VOGELSBERG (ol). Die Steinmetzbetriebe im Vogelsbergkreis sind bestrebt, ihre Attraktivität für den Nachwuchs zu steigern, indem sie ihre Ausbildungsbedingungen und Vergütung verbessern. Ab August erhalten Auszubildende eine erhöhte monatliche Vergütung, die im ersten Lehrjahr bei 890 Euro beginnt und im dritten Jahr auf 1.140 Euro ansteigt. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt diese Maßnahme zur Förderung des Handwerks.

Jeden Stein umdrehen – und das zum Beruf machen: Steinmetzbetriebe im Vogelsbergkreis gehören zu einer Nische im Handwerk, die für den Nachwuchs attraktiver werden will. Denn wer eine Ausbildung im Steinmetzhandwerk macht und in einem Betrieb arbeitet, der fair nach Tarif bezahlt, bekommt jetzt mehr Geld: Im ersten Ausbildungsjahr gibt es 890 Euro pro Monat. 990 Euro sind es im zweiten und 1.140 Euro im dritten Lehrjahr. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Die Erhöhung der Vergütung gelte mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres, also bereits ab August. Das Geld müsse daher sowohl im September als auch im Oktober auf dem Konto gewesen sein.

„Steinmetze machen ein kreatives Handwerk mit breiter Produktpalette: von der Fassadenfigur bis zum Natursteinbrunnen, vom Grabstein bis zur Fensterbank. Man lernt mit Hammer und Meißel Kunstwerke aus Steinen herauszuholen. Aber auch Maschinen machen Steinmetzen das Leben leichter: beim Spalten, Schneiden, Schleifen oder Polieren“, sagt Peter Manns, Bezirksvorsitzender der IG BAU Hessen-Mitte. Vieles laufe rund um die Arbeit mit Marmor, Granit, Sandstein oder Schiefer auch per Computer: „Das Handwerk arbeitet längst im ‚digitalen Steinzeit-Modus‘“, so Peter Manns.

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