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Beteiligungsplattform noch bis 20. November onlineRadverkehrskonzept Vogelsbergkreis: Online-Veranstaltung am Mittwoch

VOGELSBERG (ol). Für die Erarbeitung eines attraktiven Radverkehrskonzeptes im Vogelsbergkreis stehen noch viele Schritte an. Seit dem 18. Oktober ist ein Beteiligungsportal online, in dem die Bürgerinnen und Bürger Ideen und Wünsche mit einbringen können. Um Antworten auf Fragen dazu geben zu können und das weitere Vorgehen vorzustellen findet am 2. November eine Online-Veranstaltung statt.

Für den Vogelsbergkreis soll ein Radverkehrskonzept erarbeitet werden. Städte, Gemeinden und Ortschaften sollen laut einer Pressemitteilung des Kreisausschusses zukünftig enger verbunden und in das bestehende Radwegenetz integriert werden. Am Mittwoch, den 2. November, findet um 20 Uhr eine Online-Veranstaltung für Vogelsberger Bürgerinnen und Bürger statt, die zur Konzeptphase des „Zielnetz Radverkehr 2035“ für den Vogelsbergkreis informiert.

Im Livestream wird das beauftragte Planungsbüro RV-K aus Frankfurt das Vorgehen zur Erstellung des Radverkehrskonzeptes vorstellen und Fragen zur Online-Beteiligung beantworten. Erreichbar ist der Livestream am Mittwochabend über den Link oder auf der Webseite des Vogelsbergkreises zum Radverkehr.

Beteiligungsphase läuft seit 18. Oktober

Am 18. Oktober habe Jens Mischak, Erster Kreisbeigeordneter, bei der Auftaktveranstaltung zur Entwicklung eines kreisweiten Radverkehrskonzeptes dazu den Startschuss gegeben heißt es weiter. Seither ist das Beteiligungsportal online. Dort können beispielsweise fehlende Radverkehrsverbindungen, Gefahrenstellen oder Bedarf von Fahrradabstellanlagen gemeldet und Vorschläge für die Radverkehrsführung gemacht werden, um letztendlich Radmobilität noch attraktiver zu gestalten.

Gemeinsam mit den Menschen in der Region wollen Kreis, Städte und Gemeinden zusammen mit dem Frankfurter Planungsbüro RV-K und einer Förderung des Landes Hessen im Rücken ein tragfähiges Konzept für den Radverkehr erarbeiten. Dieses soll die Grundlage für ein allumfassendes Radwegenetz bilden, das die derzeit vorhandenen touristisch geprägten Radverkehrsstrukturen ergänze und das Fortbewegungsmittel für den Alltag attraktiver mache.

Schritte zum attraktivem Radverkehrswegekonzept

Das Planungsbüro, das bereits Radverkehrskonzepte für den Nachbarlandkreis Fulda, den Hochtaunuskreis oder den Kreis Bergstraße erstellt habe, sei bereits in die Arbeitsphase der Konzepterstellung eingestiegen. Verschiedene Schritte, wie etwa Grundlagenermittlung, Potentialanalyse, Netzentwurf, Öffentlichkeitsbeteiligung, Abstimmung mit den neunzehn Kommunen, mehr als 1.500 Kilometer Streckenbefahrung mit dem Rad, Maßnahmenentwicklung und Kostenschätzung stehen nun an. Am Ende soll dann ein sicheres, attraktives, direktes und schnelles Radverkehrswegekonzept stehen, das wichtige Impulse für die Umsetzung gebe.

Vorliegen soll das Konzept im Herbst 2023 und einfließen sollen dabei Ideen, Wünsche und Vorschläge, die über das Beteiligungsportal eingebracht werden. Unter anderem damit definiere das Planungsbüro in Zusammenarbeit mit dem Landkreis und den Kommunen dann das „Zielnetz Radverkehr 2035“, das in konkreten Maßnahmen münde.

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