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Die Hinrunde der drei KreisoberligistenAufstiegsrunde für die SGAES, Abstiegsrunde für Hattendorf und Homberg

VOGELSBERG (mwn). Die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod, der SV Hattendorf und die FSG Homberg/Ober-Ofleiden sind nicht nur im Vogelsberg vereint, auch in der Hinrunden-Tabelle sind die drei Kreisoberligisten aus dem Vogelsberg dicht beisammen. Trotzdem gehen sie getrennte Wege.

Auf dem sechsten Tabellenplatz steht mit 31 Punkten die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod. Wenn man sich die letzte Saison anschaut, könnte diese Platzierung für manche ein bisschen überraschend sein. In der abgebrochenen letzten Saison holte die SGAES in elf Spielen nur 13 Punkte und stand auf dem 14 Tabellenplatz.

Diese Saison läuft es bei den Schlossbergern wie gewohnt wieder richtig gut. Die Mannschaft von Trainer Steffen Fink konnte sich bereits vor zwei Wochen für die Aufstiegsrunde qualifizieren und stellt mit nur 23 Gegentoren eine der besten Defensiven der Liga. Mit dem Einzug in die Aufstiegsrunde hat die SGAES ihr Ziel für die Hinrunde erreichen können. Allerdings hätten die Altenburger auch noch hoher in der Tabelle stehen können.

Bei dem Einzug in die Playoffs von vor zwei Wochen stand die SGAES noch auf dem dritten Tabellenplatz. In den letzten beiden Spielen, gegen den SV Hattendorf im Derby und gegen den Tabellenzweiten aus Treis/Allendorf, konnten die Schlossberger nicht mehr gewinnen. Auch durch diese beiden Niederlagen rutschten die Altenburger von ihren starken dritten Tabellenplatz auf den immer noch guten sechsten Platz. In der Aufstiegsrunde wird die SGAES dann zeigen wollen, dass sie nicht ohne Grund da stehen, wo sie gerade stehen.

Einzug in die Aufstiegsrunde nur knapp verpasst

Auf dem siebten Tabellenplatz steht mit dem SV Hattendorf der nächste Verein aus dem Vogelsberg, nur einen Platz hinter der SGAES. Bereits in der abgebrochenen letzten Saison stand der SVH auf dem siebten Tabellenplatz. Damals konnte die Mannschaft von Trainer Boris Loch aus elf Spielen 18 Punkte holen. Diese Saison startete für die Hattendörfer ähnlich gut. Die ersten beiden Spielen konnte der SVH beide Gewinnen und bekam dabei kein einziges Gegentor.

Auch von den ersten beiden Niederlagen am dritten und vierten Spieltag ließen sich die Hattendörfer nicht verunsichern und spielten ihr Ding weiter. Nach der Hinrunde steht der SV Hattendorf mit 24 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und verpasst so nur knapp den Einzug in die Aufstiegsrunde.

„Natürlich wären wir gerne unter die ersten sechs gekommen und hätten uns für die Aufstiegsrunde qualifiziert, in der anderen Hälfte versuchen wir dann das bestmögliche Ergebnis rauszuholen. Letztendlich wird es aber wahrscheinlich die beste Saison vom SV Hattendorf in der KOL werden“, sagte Boris Loch vor dem vorletzten Spieltag gegenüber OL.

Das Derby gegen die Schlossberger konnte der SV Hattendorf für sich entscheiden.

Seit dem Wiederaufstieg in die KOL in der Saison 17/18 steht der SV Hattendorf im Mittelfeld der Liga. Mit dem siebten Tabellenplatz in der abgelaufen letzten Saison konnte der SVH das erste Mal einen Ausreißer nach oben machen. Diese Leistung aus der letzten Saison hat der SVH geschafft mit in die neue zunehmen und konnte sich wieder den siebten Tabellenplatz erobern. In der Rückrunde wird es sich für die Hatterdörfer zeigen, ob sie diese Leistung auch über eine komplette Saison halten können.

Sechs Siege, fünf Unentschieden, fünf Niederlagen

Auf dem achten Tabellenplatz steht die FSG Homberg/Ober-Ofleiden. Mit 23 Punkten stehen die Homberger nur einen Punkt hinter dem SV Hattendorf und konnten sich dementsprechend auch nicht für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Insgesamt konnte die FSG Homberg in ihren sechzehn Spielen sechs Siege und fünf unentschieden holen, verlor aber auch in fünf Spielen.

Verlassen konnten sich die FSG bei ihren Siegen auf ihren Topstürmer Demir Cokovic. Mit seinen 21 Toren schoss der Homberger fast die Hälfte aller Tore, die die FSG in der Hinrunde schießen konnte. Allein im letzten Spiel der Hinrunde gegen die abstiegsgefährdete FSG Bessingen/Ettingshausen/Langsdorf traf der Topstürmer vier Mal.

Ein Blick auf das Derby zwischen Homberg und Hattendorf im August.

Dabei sah es am Anfang der Partie für die FSG Homberg überhaupt nicht gut aus. In einem rasanten Spiel ging die FSG Bessingen bereits nach 14 Minuten mit 2:0 in Führung. Doch Demir Cokovic konnte bis zur Halbzeit zwei Tore schießen und brachte die Homberger zurück ins Spiel. Auch auf die erneute Führung von Bessingen, kurz nach der Pause, hatte Demir Cokovic eine Antwort. Nach den 90 Minuten konnten die Homberger mit 4:5 gewinnen.

Doch auch mit den 21 Toren von Demir Cokovic konnte sich die FSG Homberg nicht für die Aufstiegsrunde qualifizieren. Ein Grund dafür ist auch der stolperhafte Start in die Runde. Zwar konnte die FSG direkt am ersten Spieltag gegen den Kurdischen FC Gießen gewinnen. In den folgenden sieben Spielen konnte die FSG dann aber nur noch weitere zwei Mal gewinnen. Am Ende fehlten den Hombergern nur acht Punkte, um die SGAES überholen zu können.

In der Rückrunde werden die drei Kreisoberligisten erstmals seit der Saison 18/19 getrennt sein. Durch den Einzug der SGAES in die Aufstiegsrunde, spielen die Kreisoberligisten in unterschiedlichen Gruppen. Für den SV Hattendorf und die FSG Homberg/Ober-Ofleiden geht es in der Abstiegsrunde weiter. Da werden beide Teams ihr bestes zeigen wollen und auch oben mitspielen.

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