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Optik Scheuer in der Obergasse feiert 75. JubiläumSeit 75 Jahren Alsfeld optisch bereichert

ALSFELD (tsz). 1946 wurde das Optik-Geschäft in der Alsfelder Obergasse von Wilhelm Handel eröffnet und seither in Familienhand geführt. Jedenfalls bis 2002, denn da übernahm Augenoptikermeister Bernd Scheuer das Unternehmen zunächst noch unter dem alten Namen. Mittlerweile hat das Brillenfachgeschäft den neuen Namen „Optik Scheuer“ und feiert in diesem Jahr das 75. Firmenjubiläum. 

„Es geht nicht nur um Brillen, es geht um mehr“, so beschrieb Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule die Arbeit des Teams anlässlich des 75-jährigen Jubiläums von Optik Scheuer. Vielmehr habe das Geschäft, dass erstmals 1946 in der Alsfelder Obergasse eröffnete, der Stadt auch etwas zurückgegeben, indem es die Stadt optisch bereichert habe. Für die Bereicherung der Stadt überreichte der Bürgermeister dem Inhaber Bernd Scheuer einschließend ein Gemälde als Geschenk.

Glückwünsche zum 75-jährigen Bestehen von Optik Scheuer gab es von vielen Stellen. Fotos: tsz

Ebenso erfreut über das Jubiläum zeigte sich Stefan Füll, der Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden. „Wir haben hier ein richtig tolles Team mit drei Augenoptikermeistern und Augenoptikermeisterinnen – und das steht für Qualität“, fasst Füll seine Rede zusammen, bevor er die Ehrenurkunde zum Geschäftsjubiläum übergab.

Eine Aktion für die Solidarität

Allerdings ging es bei dem Jubiläum nicht nur um das Geschäfts selbst, sondern auch um das Miteinander, erklärte Scheuer. Deswegen habe man lange überlegt, was man genau veranstalte, um den Kunden und den Menschen etwas zurückzugeben. Schließlich habe er sich für eine besondere Aktion entschieden – und das hatte mit einem besonderen Gast zu tun: Thorsten Hermann, ein befreundeter Augenoptiker aus Ahrweiler, dessen Geschäft in der Innenstadt von Hochwasserkatastrophe betroffen ist.

Er erzählte zunächst von der Situation, die er durch die Überschwemmungen erlebt hatte: „Nachts stand das Wasser plötzlich zwei Meter hoch im Laden“, beschrieb er das Szenario, dessen Folgen er als kriegsähnliche Zustände beschrieb.

Thorsten Herrmann (links) erzählt von den emotionalen Momenten der Hochwasserkatastrophe.

Aus diesem Grund hat sich Bernd Scheuer entschlossen, bis zum 17. Dezember fünf Prozent aller Einnahmen in seinem Geschäft an das Geschäft von Hermann zu spenden. „Egal welcher Kauf, sei es eine komplett neue Brille oder auch nur das Brillenband – fünf Prozent davon geben wir weiter und geben unseren Kunden auch die Möglichkeit, selbiges zu tun“, erklärt Scheuer die Aktion.

Weitere Eindrücke des 75. Jubiläums

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