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Finale gegen den TSV Burg/Nieder-GemündenDie SpVgg. Leusel holt den Kreispokal

GEMÜNDEN (ol). Am Sonntag war es endlich so weit: Das Finale des Licher Kreispokals stand auf dem Programm. Die beiden Finalisten: Die Gastgeber des TSV Burg/Nieder- Gemünden und die SpVgg. Leusel. Wer sollte in die Fußstapfen des SV Hattendorfs treten?

Den Einzug ins Finale sicherte sich der TSV Burg/Nieder-Gemünden bereits am Donnerstagabend, als er den Titelverteidiger aus Hattendorf bei sich zu Gast hatte. Nach einer torlosen ersten Halbzeit war es Janick Schlosser, der in der 49. Minute zum 1:0 traf, ehe kurz vor dem Abpfiff in der 89. Minute Anton Ruszek den Ausgleich erzielte und für die Verlängerung sorgte. In der 116. Minute ließ es dann Rene Decher für die Hausherren im Kasten der Gäste klingeln – und sicherte damit dem TSV Burg/Nieder-Gemünden den Sieg und den Einzug ins Finale.

Für die SpVgg. Leusel ging es einen Tag später auf den Platz – und zwar in der Partie gegen die SG Appenrod/Maulbach. Schon in der ersten Halbzeit netzten die Leuseler drei Mal im Kasten der SG ein. Nach dem Seitenwechsel konnten die Grün-Weißen ihre Führung zum 0:5 weiter ausbauen und sicherten sich ohne Gegentor den Platz im Finalspiel, das an diesem Sonntag gegen den TSV Burg/Nieder-Gemünden auf dem Programm stand.

Die erste Chance für die Leuseler ließ nicht lange auf sich warten, als Marcel Schott frei vorm Keeper stand, den Ball allerdings nicht in den Kasten befördern konnte. Trotz weiterer Chancen der Grün-Weißen blieben Treffer aus. Auch der TSV Burg/Nieder-Gemünden wurde immer gefährlicher. In der 30. Minute war es Tim Stöhr, der für die Pokal-Gastgeber aus Gemünden die Führung holte. Doch die Leuseler legten nach: in der 41. Minute ließ es Marius Eifert nach einem Spielfehler des TSV im Gemündener-Gehäuse klingeln. Mit einem 1:1 ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gab es wieder einige Chancen, die allerdings nicht verwandelt werden konnten. In der 59. Minute klappte es dann aber endlich: Dominik Götze netzte zum 1:2 ein. Kurze Zeit später gab es sowohl für den TSV als auch die SpVgg. eine rote Karte. Mit jeweils einem Mann weniger ging es weiter im Kampf um den Pokal. Chancen gab es auf beiden Seiten – Tore blieben aber aus. Somit endete die finale Partie um den Kreispokal mit einem 1:2-Sieg für die Grün-Weißen aus Leusel.

Bei den Reserven konnte sich die SpVgg. Mücke II den Titel holen, nachdem sie sich zunächst gegen die Reserve aus Schwalmtal und anschließend im Finale gegen die FSG Ohmes/Ruhlkichen II durchsetzen konnte.

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