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Von Niederaula könnte es bald nach Alsfeld gehenSpeditionsfirma Völker will Sitz nach Alsfeld verlegen

ALSFELD (akr). Die Spedition Völker aus Niederaula will ihren Gesamtfirmensitz nach Alsfeld verlagern, genauer gesagt: ins Dirsröder Feld. Den dazugehörigen Beschlussvorschlag stellte Bürgermeister Stephan Paule am Dienstagabend im Haupt- und Finanzausschuss vor.



In dem Beschlussvorschlag war von zwei Flächen im Gewerbegebiet die Rede: Zum einen von einem 5.900 Quadratmeter großem Areal und zum anderen von einem kleineren von etwa 4.000 Quadratmetern. Für welche der beiden Flächen sich die Spedition entscheiden werde, sei noch nicht bekannt. Ohne Diskussion wurde die Vorlage von den Ausschussmitgliedern einstimmig zur Annahme empfohlen.

Wenn die Stadtverordneten am Donnerstag dem Antrag zustimmen, dann könnte der Umzug noch in diesem Jahr von statten gehen, 55 Arbeitsplätze würden dann von Niederaula nach Alsfeld verlegt werden. Für die Stadt ist das nicht nur hinsichtlich der Arbeitsplatzstatistik von Vorteil, sondern auch in finanzieller Hinsicht: Mit den Einnahmen der Gewerbesteuer kann die Haushaltstasche der Stadt aufgestockt werden.

Wie viele neue Arbeitsplätze mit dem Umzug dann noch geschaffen werden, ist laut Bürgermeister Stephan Paule noch nicht bekannt. Doch weil die Firma sich schließlich vergrößern wolle, und das am aktuellen Standort nicht möglich sei, könne man bestimmt mit einigen neuen Arbeitsplätzen rechnen.

Das Familienunternehmen Völker wurde 2005 gegründet. „Der gute Ruf des Familienunternehmens, bei Kunden, in Fachkreisen und Mitarbeitern, begründet sich vor allem durch die hohe fachliche Kompetenz, erstklassige Beratung, erfolgreiche Schulungsmaßnahmen und Termintreue“, heißt es auf der Internetseite der Spedition. Das klassische Thema Spedition werde, neben der Unternehmensberatung und den Schulungsangeboten, ebenfalls von Völker bedient, heißt es weiter.

Zudem sei ein eigenes Konzept als Nahverkehrspartner für Mitteldeutschland konzipiert und installiert worden. Mit einer eigenen Flotte sei Völker-Logistik im Bereich Fernverkehr unterwegs. Ein Ansprechpartner bei der Firma war für Oberhessen-live am Mittwoch nicht zu erreichen.

7 Gedanken zu “Speditionsfirma Völker will Sitz nach Alsfeld verlegen

  1. Es wird geschrieben wie schön das doch alles für Alsfeld ist, aber so ist es nicht.
    Alsfeld ist einer der Städte mit der höchsten Luftverschmutzung wenn nicht die Kleinstadt mit der höchsten in Hessen. Verursacht, hauptursächlich durch LKWs. In den Hochglanzbroschüren der Stadt zur Bürgermeisterwahl wird von 1000 LKWs am Tag gesprochen die sich durch Alsfeld quälen. Wenn Umleitungen sind oder die Autobahn dicht ist wird es unerträglich. Nicht nur die Luftverschmutzung auch der Lärm oder die Zerstörung der Straßen in Alsfeld sollten den Speditionen in Rechnung gestellt werden. Jeder der klar denken kann dem muss doch klar sein dass es so nicht weiter gehen kann. Alsfeld hat nicht nur den Dreck in der Stadt sondern durch die Autobahn Tag und Nacht zu verkraften. Wir brauchen in Alsfeld keine Spedition die das ganze noch mal verschlimmert. Wer meint das ist nicht so,der wohnt nicht in Alsfeld.Und wenn ich von Alsfeld schreibe sind es doch die Bürger von Alsfeld die das betrifft.Im Artikel sieht man nur die „Kohle“.
    Dass Alsfeld aber immer mehr „verschmutzt“wird blendet man aus.
    Warum will die Spedition nach Alsfeld? Weil sie sich in Niederaula nicht vergrößern kann?
    Ilse Bilse, keiner willse und dann kam der Koch und nahm sie doch.
    Fazit ist: Wir brauchen in Alsfeld nicht noch mehr LKWs sondern viel weniger.

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  2. Alsfeld hat schon die größte Luftverschmutzung durch den Autoverkehr in Hessen. Wenn die LKWs ins Ruhrgebiet fahren, geht alles über die B62.

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  3. Warum sollen die nicht kommen. Wollen Sie sich ihre Sachen demnächst mit der Schubkarre abholen, LKWs will keiner sehen auf der Straße aber im Geschäft soll das Regal immer voll sein schade dass in Deutschland nicht mal gestreikt wird wie in Frankreich😃

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    1. Ja, lasst die Arbeitsplätze wo sie sind, nicht die Wirtschaft und das Wachstum in Alsfeld ankurbeln. Am besten zurück ins Mittelalter, holt die Kutschen raus.

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