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5. Alsfelder Kulturtage vom 13. September bis zum 29. September 2019„ALS wär’s das erste Mal“: 17 Tage lang Kultur

ALSFELD (akr). Im Herbst nächsten Jahres wird in Alsfeld 17 Tage lang wieder einiges los sein, denn die Alsfelder Kulturtage gehen vom 13. September bis 29. September 2019 in die 5. Runde. Schon jetzt arbeiten die Organisatoren intensiv an dem neuen Programm, einige offizielle Programmpunkte stehen sogar schon fest. Das haben die Organisatoren am Dienstag im Alsfelder Rathaus bekannt gegeben.


„Es ist schön, dass wir heute wieder über die Veranstaltungsreihe informieren können, die der Verein Alsfelder Kulturtage e.V. mit unermüdlicher Arbeit und Anstrengung auf die Beine gestellt hat“, freute sich Bürgermeister Stephan Paule und begrüßte die Vereinsmitglieder und Organisatoren Viola Bornmann, Bärbel Haltenhof, Roland Heinrich und Dr. Walter-Windisch-Laube im Alsfelder Rathaus.

Motto technisch schlagen die Veranstalter einen Bogen zu den ersten Alsfelder Kulturtagen, die vom 28. Mai bis 13. Juni 2010 stattfanden: „ALS wär’s das erste Mal – 17 Tage Kultur“ heißt es im Herbst des nächsten Jahres. Dafür haben sie den gleichen Zeitrahmen von 17 Tagen gewählt. „Aber wir wollen lernfähig sein und nur halb so viele Veranstaltungen in den Zeitraum packen“, erklärte Dr. Walter Windisch-Laube. Die 1. Alsfelder Kulturtage beinhalteten nämlich über 70 Programmpunkte.

Kulturtage im Herbst

Doch nicht nur die Veranstaltungsmenge unterscheidet sich vom ersten Mal, sondern auch der Zeitraum. Die Kulturtage werden nicht wie gewohnt im Mai beziehungsweise Juni stattfinden, als kultureller Monat wurde der September gewählt. „Wir haben die Spielzeit in den Herbst verlegt, weil es eine Zeit ist, wo nicht so viel stattfindet – seien es Konfirmationen, verlängerte Wochenenden, Pfingstmarkt oder sonstiges“, erklärte Dr. Windisch-Laube, der zweite Vorsitzende des Vereins.

Dr. Walter Windisch-Laube spricht über die Kulturtage im September 2019. Foto: akr

Schon seit März treffen sich die Organisatoren, um die Veranstaltungsreihe für das nächste Jahr zu planen. Einige Programmpunkte stehen sogar schon fest. Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe am Freitag, dem 13. September 2019 von einem Vortrag „Magie der Zahlen“ von Prof. Dr. Albrecht Beutelspacher. Zum Bergfest am 22. September, quasi die Mitte der Reihe, haben die Organisatoren ein besonderes Highlight an Land gezogen, das Akustik-Quartett „Quadro Nuevo“.

Auch eine Veranstaltung für den Abschlusstag steht bereits fest: Eine literarische Matinée mit Tim Frühling werde die Kulturtage beenden. Fest eingeplant, aber noch ohne genaues Datum ist unter anderem ein Kirchen-Klavier-Kabarett mit Pfarrer Henner Eurich und die Ausstellung und Rückschau auf die Zeit der Stadtzeichner in Alsfeld. Rund 25 weitere Programmpunkte sind bereits in Vorbereitung, doch der Verein hat ein Problem: Die Raumfindung.

Auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten

„Wenn man so ein Fest organisiert, dann müssen auch geeignete Räumlichkeiten gefunden werden. Trotz des auffälligen Leerstandes in Alsfeld ist die Raumfindung schwierig“, schilderte der zweite Vorsitzende die Problematik der Veranstaltungsreihe. Es fehle in Alsfeld an einem Kulturzentrum mit geeigneten Räumlichkeiten, Veranstaltungsräume, die man flexibel benutzen könne, aber auch bezahlbar sind. Gerade Ausstellungsräume für Kunst zu finden, sei ein Problem.

„Wir brauchen passende Räume, damit das Lokale urban werden kann, damit die Veranstaltungsreihe auf den Weg gebracht werden und zu einem erfolgreichen Ganzen werden kann“, betonte Dr. Windisch-Laube. Auch Bärbel Haltenhof hob noch einmal hervor, wie wichtig ihnen dieses Thema ist: „Wir haben Ideen, wofür wir Räume brauchen. Am besten mit einer gewissen Atmosphäre, mit Originalität“.

Apropos Ideen, die sind beim Verein übrigens herzlich Willkommen. Künstler können sich gerne an den Kulturtagen beteiligen und ihre Vorschläge einreichen. Auch jetzt steht schon fest, die 5. Alsfelder Kulturtage werden kein Schlussstein sein. Also dürfen sich die Alsfelder auch 2021 wieder auf „einen Spannungsbogen aus Wort, Klang und Bild freuen“, wie Paule die Kulturtage erfahrungsgemäß beschrieb.