Veranstaltung13

ElterntreffAustausch für Eltern Queerer Kinder

25. Apr 2023 - 17:30 Uhr
Zeller Weg 2, Alsfeld

Queer sein bedeutet, eine nicht-heterosexuelle Orientierung und/oder eine andere geschlechtliche Identität zu haben, als diese bei der Geburt bestimmt wurde. Im Laufe eines Lebens können sich Orientierung und Identitäten ändern und Kinder und Jugendliche begeben sich auf die Suche nach der eigenen Identität. Wen liebe ich? Wie möchte ich gesehen werden? Wer bin ich?

Kinder und Jugendliche wissen oftmals bereits im jungen Alter, ob sie sich in ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht zugehörig fühlen oder nicht. Wenn junge Menschen eine Transgeschlechtlichkeit oder eine nicht-binäre Identität haben, kann der Weg zum Coming-Out meist schwierig und voller Selbstzweifel sein. Eltern fragen sich vielleicht: „Was haben wir falsch gemacht?“. Sie sind vielleicht überfordert mit den ganzen neuen Begrifflichkeiten der queeren Szene und fühlen sich allein gelassen mit den vielen Herausforderungen.

Wie können Eltern sich gegenseitig bei diesen Fragen und dem Prozess der Veränderung unterstützen? Die sexuelle Orientierung eines Kindes kann vielleicht für Eltern zur Überforderung führen. Was bedeutet es die sexuelle Orientierung meines Kindes zu erfahren? Wie kann ich mein Kind vor Übergriffen und Anfeindungen schützen? Wo findet mein Kind Unterstützung und einen sicheren Raum zum Austausch? Das Coming-Out eines Kindes kann oftmals zu Verunsicherung bei allen Beteiligten führen. Es kommen vielleicht Fragen auf wie „Was bedeutet ein Outing für mein Kind?“, „Wie erzählen wir es unseren Großeltern?“, „Erfährt mein Kind nun Benachteiligung oder Diskriminierung?“ oder „Wie kommunizieren wir das Outing mit der Schule unseres Kindes?“

Austausch und Unterstützung

Für diese und weitere Fragen soll der queere Elterntreff einen Raum bieten, um mit anderen Eltern Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. Im Beratungszentrum stehen Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen sich Eltern von queeren Kindern und Jugendlichen regelmäßig zum Austausch und Vernetzen treffen können. Die Räumlichkeiten im Zeller Weg 2 in Alsfeld können selbstverwaltet von Eltern in Anspruch genommen werden, wobei Viktoria Vogelbacher als Ansprechperson vor Ort ist. Sie ist per Email an viktoria.vogelbacher@bz-vogelsberg.de und telefonisch unter 06631-7939012 zu erreichen. Der nächste Treff findet am 25. April um 17.30 Uhr statt.

Das Jugendbildungswerk bietet seit Anfang 2021 einen queeren Jugendtreff in Lauterbach an, in dem Platz für queere Themen, wie Coming-Out, die erste Liebe, LGBTIQ+ Community oder Identitätssuche ist. Weitere Infos dazu finden Interessierte auf der Homepage des Vogelsbergkreis.

13 Gedanken zu “Austausch für Eltern Queerer Kinder

  1. So, jetzt bin ich mal so richtig dumpf/dumm polemisch:
    In Anlehnung zu den hier verbreitendem „Wissen“ einiger Kommentatoren.

    Das hier im Forum ein (naives/herzensgutes) Schneewittchen wie auch sieben vom harten arbeiten in den Bergwerken gezeichnete, aber im Mitgefühl mehr als prädestinierte Zwerge ( Kinder) zu Wort melden ist leider nicht der Fall.
    Au weia !!
    My gosh !!!!

    Hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen im Volgelsberg äußern sich dumpfe von narrativen, Unkenntnis…von Aufklärung wie auch faktischem Wissen weit entfernte „hinter den sieben Bergen lebende …..
    Yeaph …. ich bleibe meiner „Überspitzung“ weiterhin treu : ……Vogelsberger !
    Jetzt mal faktisch :
    Jeder von uns hat die „ Pubertier“ Phase erleben müssen.
    Diese Zeit gesund „überleben“ zu können wird nicht zwingend einfacher. Eine Zeit in der INfLUENCER nichts anderes als „ Einflüsterer“ die Social Medien beherrschen macht es wahrlich nicht einfacher.
    In diesen Jahren ist eine „ Sogwirkung“ wirklich nicht zu unterschätzen.
    Könnte auch zu fatalen Fehleinschätzungen in dieser Phase des jungen Alters bezüglich seiner Orientierung führen.
    Könnte ! :
    Aber ! :
    Tatsächlichkeit ist, das Menschen in einer gesellschaftlichen vermeintlichen Zugehörigkeit zu einem Geschlecht, gänzlich selber wissen/empfinden das dies für Sie NICHT stimmt !
    Diesen Menschen ihre Oberhoheit über ihr Empfinden/ ihr Sein abzusprechen ist widerwärtig!!!!!!
    Natürlich darf dies nicht leichtfertig übernommen werden …. wenn sie noch Kinder sind.
    Könnte aber stimmen !
    Bin auch der Meinung das dies fachlich wie emotional begleitet und auch in klaren Grenzen, gehört, und auch ernst genommen werden muss !
    Gerade „Familie“ ist soooo wichtig …..,auch wenn sie hinter den 7 Bergen im Hinterwald leben 😊

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    1. Wie kann man so viel schreiben, ohne etwas zu sagen? 🤦‍♂️

      Für die Orthographie gibt’s sogar noch ein Doppel: 🤦‍♂️🤦‍♂️

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      1. @ Idiotchen 😊
        „ Marlenchen „ antwortet :
        Ein zu mindest klein wenig Verstand ist halt nicht jedem gegeben 😂

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      2. Marlene, getroffene Hunde bellen. Komisch, dass eindeutig beleidigende Kommentare hier freigegeben werden.

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    2. Bezeichnen Sie andere Menschen als Idioten, weil sie für Ihren Kommentar nicht Applaus klatschen?

      Die Menschheit verroht immer mehr…

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  2. „Queer sein bedeutet, eine nicht-heterosexuelle Orientierung und/oder eine andere geschlechtliche Identität zu haben, als diese bei der Geburt bestimmt wurde. Im Laufe eines Lebens können sich Orientierung und Identitäten ändern und Kinder und Jugendliche begeben sich auf die Suche nach der eigenen Identität. Wen liebe ich? Wie möchte ich gesehen werden? Wer bin ich?“

    Sorry. Diese Fragen stellen sich Jugendliche seit Jahrhunderten. Warum muss man da jetzt extra beraten und ein buntes T-Shirt tragen? Wichtiger wäre, dass die Eltern da sind.

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  3. So eine Initiative ist zu begrüßen; gerade in ländlichen Gegenden ist es oft noch mit (sehr) schweren Hürden verbunden, sich öffentlich zum Schwul- oder Lesbisch-sein zu bekennen. Und für Eltern, die ihr Kind lieben und auf dem Weg ins Erwachsenenleben Hilfestellung geben wollen, stellt eine solche Initiative eine äußerst sinnvolle Sache dar.

    Bauchschmerzen habe ich jedoch, weil es wirklich eine Mode geworden ist, sich als divers, trans, non-binär usw. zu bezeichnen. Eine Nichte von mir ist in dieser Hinsicht leider ein sehr trauriges Beispiel dafür. Ich empfinde sie als extrem unreif, überbehütet, doch meine Schwester findet es cool, wenn ihre Tochter sich in dieses Thema stürzt. Ohne die innerfamiliäre Blindheit stellt sich für den Außenbetrachter dies als ein regelrechtes Trauerspiel dar. Es ist eben ein Großstadtkind (Berlin) und Jugendliche müssen ja in so einem Umfeld irgendetwas Besonderes bieten. Je ausgefallener um so besser. Ihr „divers“-sein nehme ich ihr auf keinen Fall ab. Kenne sie ja schon seit Babyzeiten und jetzt mit 17 Jahren habe ich das Gefühl sie sucht „ihr Thema“, weil sie bisher nichts Bedeutsames in ihrer Seele fand, das sie wirklich aus sich selbst heraus entwickeln konnte. Das kommt natürlich bei den allermeisten Jugendlichen vor, doch früher hatte man zugesehen, vielleicht Tipps gegeben und ansonsten in Ruhe abgewartet, bis es sich von selbst wieder legt. Heutzutage werden pubertäre Irrwege oft noch massiv unterstützt oder gehypt. Dies hat dann oft gar nichts mehr mit Toleranz und Akzeptanz zu tun.

    Der Anteil an lesbischen oder schwulen Menschen ist eine feste Größe und hier gibt es auch meist eine eindeutige Tendenz und sichtbare Zeichen für die Veranlagung, die sich schon in der Kindheit zeigt. Bei vielen Menschen, die sich heutzutage als non-binär, divers, trans usw. bezeichnen, zweifele ich hingegen aber oft, da ich mit dem Betrachterblick von außen sehr schwere Zweifel habe.

    Persönlich kenne ich eine junge Person, die eindeutig „weiblich gelesen“ wird (um den Modebegriff zu benutzen). Also auf Deutsch: Eine Frau. Sie ist also eine Frau (sehr hübsch), hat eine weibliche Frisur, ist geschminkt, kleidet sich stilvoll weiblich, lebt mit ihrem Freund zusammen, näht gerne usw. Man darf sie auch mit weiblichem Pronomen ansprechen – doch durch Zufall erfuhr ich dann, nach dem ich sie schon seit 2 Jahren kenne, dass es ihr sehr wichtig ist, als „divers“ kategorisiert zu werden. Persönlich hätte ich es wohl nur gemerkt, wenn ich sie mal aus Versehen als Frau in ihrer Gegenwart bezeichnet hätte.

    Um nochmals auf meine Eingangssätze zurückzukommen: Falls eindeutige Anzeichen für eine nicht normative Geschlechtsentwicklung vorliegt, muss/darf/sollte eine Unterstützung dieser Menschen und ihrer Angehörigen erfolgen. Doch Pseudodiskussionen, Trends und seltsamen Moden hinterherzurennen, ist der gänzlich falsche Weg.

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  4. Schwul sein ok, lesbisch sein ok. Geschlecht wechseln durch eine OP auch ok und Respekt für den Mut!

    Aber ich bin eine Frau, die sich als Mann fühlt? Ich bin ein Mann, der gerne als Eichhörnchen gesehen werden möchte? Wo kommen wir denn da noch hin? Gewisse biologische Gegebenheiten sollten einfach akzeptiert werden. Ein Mann kann kein Eichhörnchen sein. Auch wenn er es sich noch so wünscht…Oh man.

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    1. @ Luisa:

      Mein Sohn sieht sich selbst als Honigbiene geboren im falschen Körper. Damit macht man keine Scherze.

      Leider gibt es dafür auch keine Elternhilfe. Seitdem wir ihn gelb angemalt mit großen Plastikflügeln in die Schule schicken, geht es ihm aber viel besser.

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    2. Ich finde solche Kommentare einfach bescheiden. Leben und Leben lassen. Wenn es anderen Menschen hilft, sich in Gruppen auszutauschen, dann sollen sie es machen. Mich stört es doch nicht, ich muss weder daran teilnehmen, noch muss ich mich intensiver damit beschäftigen.

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      1. Die können sich ja austauschen. Leben und Leben lassen heißt aber auch, es nicht allen anderen ständig aufzudrängen. Viele Kinder werden ja schon ermutigt durch diese Omnipräsenz über die Richtigkeit ihres Körpers ins Zweifeln zu kommen.

        Und von anderen sinnvollen selbstorganisierten Hilfen liest man hier ja schließlich auch nichts.

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