Hier ein Einblick in die Parzelle 2E. In den zwei Hallen gibt es verschiedene Parzellen, die mit Stockbetten ausgestattet sind. In der kleinsten Parzelle finden 28 Menschen Platz, in der größen 66. Familien mit Säuglingen werden in diesen zwei Hallen aber nicht untergebracht.
Die hessische Landesregierung schließt die Notunterkunft in Alsfeld zum 30. September. Hintergrund sind deutlich gesunkene Zugangs- und Belegungszahlen im Asylbereich. Auch der Standort der Erstaufnahmeeinrichtung in Bad Arolsen wird bis Ende des Jahres aufgegeben.
Präsentierten gemeinsam das Schild (v.l.): Katrin Hülsmann (SV), Helmut Reitschky (stellvertretender Schulleiter), Lena Franke (SV), Milena Buck (SV), Dominik Stradal (SV-Verbindungslehrer). Foto: privat
ALSFELD (ol). Seit kurzem repräsentiert ein Begrüßungsschild im Foyer der Max-Eyth-Schule die Willkommenskultur der Europaschule. In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich „Farbtechnik “ kreierten Anne Weigelt und Lena Franke von der Schülervertretung ein Schild, welches in Zukunft alle Besucher der Max-Eyth-Schule herzlich begrüßen wird.
Viel Zeit für Austausch und Gespräche gab es am Vormittag auf dem Marktplatz. Im Vordergrund der Dekanatsmitarbeiter Ralf Müller. Foto: Dekanat/Schlitt
Die erste Flüchtlingskonferenz der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau stellte im Frankfurter Dominikanerkloster mehr als 50 Willkommensprojekte aus 20 Regionen der EKHN vor, in die Zuschüsse geflossen sind. Das Motto: „Kirche im Aufbruch“. Dabei waren auch Vertreter der Evangelischen Dekanate Alsfeld und Lauterbach sowie des Diakonischen Werks Vogelsberg.
HOMBERG/OHM (ol). Vielleicht hat man sich schon daran gewöhnt, vielleicht will man es auch gar nicht mehr hören und sehen – das Elend, das Menschen auf sich nehmen, um den Kriegen und humanitären Katastrophen ihrer Heimat zu entkommen.
Bereits im Jahr 2015 war die Max-Eyth-Schule Ausrichtungsort einer Ausstellung zum Thema. Foto: aep/archiv
ALSFELD (ol). Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? Dies sind die grundlegenden Fragen, zu denen die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ Informationen geben will.
Am Strand der Insel Lesbos lagern jede Menge Schwimmreifen. Foto: Müller-Langsdorf
HOMBERG/OHM (ol). Die griechische Insel Lesbos hat im Jahr 2015 Tausende von geflüchteten Menschen aufgenommen. Sie kamen mit Booten über das Wasser und Lesbos war meist ein kurzer Zwischenaufenthalt auf dem Weg nach Europa.
ALSFELD (bk). In Alsfeld ist am Freitagmittag die Neuauflage des Begegnungscafés gestartet. Mit dem Café Global möchte man unterschiedliche Kulturen an einen Tisch bringen. Spielen, reden, lernen, unter der Leitung des evangelischen Dekanats in Zusammenarbeit mit dem Bundesprojekt Demokratie Leben sollen Austausch und kulturelles Verständnis gefördert werden.
Die engagierten Frauen der Lauterbacher Kleiderkammer hatten Landrat Manfred Görig eingeladen (v.l.): Mandy Schweitzer, Monika Müller, Landrat Manfred Görig, Beryll Becker, Sabine Barteska, Jutta Jawansky-Dyroff, Waltraud Ertl und Henriette Pfeffer-Wiegand. Fotos: privat
LAUTERBERBACH (ol). Landrat Manfred Görig war zu Gast bei den engagierten Frauen der Kleiderkammer Lauterbach, um sich die Räumlichkeiten anzusehen und seinen herzlichen Dank dafür auszusprechen, „dass Sie so viel ehrenamtliche Arbeit hier leisten und das Ganze von Herzen leben.“
"Stoppt die Abschiebung nach Afghanistan" lautete der Tenor der stillen Demonstration auf dem Alsfelder Marktplatz am vergangenen Donnerstagnachmittag. Foto: ls
ALSFELD (ls). „Stoppt die Abschiebungen nach Afghanistan“, „Sicherer Schutz für Hindus und Sikhs aus Afghanistan“ und „Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall“ ragte auf den großen Schildern über den Köpfen der Menschen auf dem Alsfelder Marktplatz hervor. Der Anlass, eine stille Demonstration mit einem laut fordernden Ziel: die voranschreitenden Abschiebungen nach Afghanistan zu stoppen.
Warme Worte und ein Geschenk gab es im Rathaus für Mostafa Abdo und Isam Al-Janabi. Foto: privat
ALSFELD (ol). Bürgermeister Stephan Paule und der Koordinator für die Flüchtlingshilfe in Alsfeld, Stadtrat Heinrich Muhl, verabschiedeten im Alsfelder Rathaus die Mostafa Abdo und Isam Al-Janabi, die seit Juni im Rahmen einer Integrationsmaßnahme beim Baubetriebshof der Stadt Alsfeld beschäftigt waren.
Bestürzt, aber nicht hoffungs- und schon gar nicht tatenlos: Yeshma Kapoor will alles möglich machen, um ihren Verwandten nach Deutschland zurückzuholen. Foto: privat
ALSFELD (ol). Am vergangenen Mittwoch hat die Bundesregierung 34 Flüchtlinge nach Afghanistan abgeschoben. Kirchen, Flüchtlingshilfeorganisationen und auch einige Vertreter politischer Parteien hatten dies aus humanitären Gründen lange Zeit für unmöglich gehalten.
Vizelandrat Dr. Jens Mischak begrüßte das Plenum zum Fachtag „Flüchtige Seelen“ im Innovationzentrum Ulrichstein – „ein Kontrapunkt zur aktuellen Suche nach einfachen Antworten“. Fotos: privat
ULRICHSTEIN (ol). Im Saal des Innovationszentrums in Ulrichstein gab es keine freien Plätze mehr: Renate Lackner, Sprecherin der Osthessischen Initiative gegen Gewalt im Namen der Ehre und Mitorganisatorin des Fachtages, konnte rund 160 Fachleute zur Veranstaltung mit dem Titel „Flüchtige Seelen – Menschen mit Traumata und Träumen“ begrüßen.
Im Gasthaus Selzer trafen sich viele ehrenamtliche Helfer. Foto: privat
ANTRIFTTAL (ol). Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Gasthaus Selzer dankte Bürgermeister Dietmar Krist den ehrenamtlichen Helfern der Gemeinde Antrifttal für Ihren Einsatz im Rahmen der Flüchtlingsarbeit. „Mit Hilfs- und Unterstützungsangeboten haben wir ein Klima des Miteinanders geschaffen und leisten so viele kleine Beiträge zur Integration“, erläutert er.