
Für alle, die im Vogelsbergkreis unter praller Sonne arbeiten: WSS-RegelIG BAU Hessen-Mitte gibt Tipps zum Sonnen- und Hitzeschutz bei der Arbeit
VOGELSBERGKREIS (ol). Die IG BAU Hessen-Mitte weist Beschäftigte, die im Freien arbeiten, auf wichtige Schutzmaßnahmen bei sommerlicher Hitze hin. Unter der „WSS-Regel“ fasst die Gewerkschaft die drei wichtigsten Punkte Wasser, Sonnencreme und Schatten zusammen. Arbeitgeber werden aufgefordert, für ausreichenden Hitzeschutz, Getränke und geeignete Arbeitsbedingungen zu sorgen.
Wenn der Arbeitsschutz aus der Tube kommt: „Sonnencreme satt“ – das ist für alle, die im Vogelsbergkreis unter freiem Himmel arbeiten, extrem wichtig. Darauf hat die IG BAU Hessen-Mitte jetzt in einer Pressemitteilung hingewiesen. Die wichtigste Sommer-Regel dabei: „Eincremen, eincremen, eincremen. Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das: Lichtschutzfaktor 50. Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz ist das A und O gegen Hautkrebs“, rät Gernot Sattler.
Der Vorsitzende der IG BAU Hessen-Mitte warnt: „Es ist wichtig, sich im Job nicht verbrennen zu lassen.“ Darauf sollten Maurer, Straßenbauer und Dachdecker im Vogelsbergkreis genauso achten wie die Landschaftsgärtnerin oder der Erntehelfer. Übrigens: „Oben ohne ist bei der Arbeit unter praller Sonne alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Auch ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehört zum Sommer-Outfit auf dem Bau“, macht Gernot Sattler klar. Dafür habe der Arbeitgeber zu sorgen.
Genauso wie für reichlich Getränke: „Auch das Durstlöschen bei Sommerhitze ist Sache des Chefs“, sagt Gernot Sattler. Der Bezirkschef der IG BAU Hessen-Mitte fordert alle Arbeitgeber im Vogelsbergkreis auf, für eine „Getränke-Flatrate“ zu sorgen, wenn deren Beschäftigte tagsüber draußen sind. Bei schwerer Arbeit in großer Hitze rät die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro Tag zu trinken. „Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees“, sagt Gernot Sattler.
Auch regelmäßige Pausen im Schatten – zum Beispiel unter einem Sonnensegel – seien wichtig. „Außerdem sollten Arbeitszeiten stärker in die frühen Morgen- oder Abendstunden gelegt werden“, rät Sattler. Es gelte die „WSS-Regel“: Wasser, Sonnencreme und Schatten – darauf komme es an. Außerdem empfiehlt die IG BAU einen regelmäßigen „Hautkrebs-Check“: Einmal pro Jahr sollten Menschen, die regelmäßig draußen arbeiten, zum Hautarzt gehen, so die Gewerkschaft.
Für alle, die unter freiem Himmel arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) praktische Tipps zum effektiven Sonnen- und Hitzeschutz: www.bgbau.de/service/angebote/arbeitsschutzpraemien/praemie/individueller-sonnen-und-hitzeschutz.
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