Gesellschaft0

Schnelles DSK-Verfahren im EinsatzSeestraße in Seibelsdorf innerhalb eines Vormittags instand gesetzt

SEIBELSDORF (ol). Die Seestraße in Seibelsdorf wurde innerhalb weniger Stunden mit einem Dünnschichtbelag im Kaltverfahren saniert. Das sogenannte DSK-Verfahren ermöglichte eine schnelle Wiederbefahrbarkeit der Straße bereits kurz nach Abschluss der Arbeiten. Die Maßnahme kostete rund 20.000 Euro und dient der kostengünstigen Verlängerung der Lebensdauer der Fahrbahn.

Nur wenige Stunden hat die Instandsetzung der Seestraße in Seibelsdorf gedauert. Dabei wurde auf die stark ramponierte Deckschicht der Fahrbahn eine dünne Asphaltschicht in Kaltbauweise aufgetragen. Dieses sogenannte DSK-Verfahren eignet sich besonders für Fahrbahnbeläge oder auch Gehwege, die stark abgenutzt und rissig sind. Im Gegensatz zur grundhaften Sanierung, bei der die Straße komplett aufgerissen wird und eine lange Sperrung notwendig wird, war die Fahrbahn bereits eine halbe Stunde nach Abschluss der Arbeiten wieder befahrbar, berichtet Antrifttals Bürgermeister Dietmar Krist in einer Pressemitteilung.

„Zunächst wurde die Fahrbahn gereinigt und dann eine etwa ein Zentimeter dicke Asphaltschicht aufgetragen“, erläutert Krist und freut sich, dass nun die Straße wieder in einem guten Zustand ist. Die neue Straßenoberfläche hält zwar nicht so lang wie eine komplett sanierte Straße, allerdings ist die Maßnahme mit nur rund 20.000 Euro wesentlich kostengünstiger und nicht mit einer finanziellen Belastung für die Anlieger verbunden, da es sich lediglich um eine Instandsetzung und keine Erneuerung handelt.

„Die Lebensdauer der Straße soll kostengünstig möglichst lange hinausgeschoben werden“, so ist die Zielsetzung des Rathauschefs. Dieses Verfahren sei bereits von vielen Nachbarkommunen angewandt worden, so dass aufgrund dieser guten Erfahrungen die Gemeinde Antrifttal nun auch erstmals das DSK-Verfahren für eine Nebenstraße angewandt hätte.

Problematisch sei in den Seitenstraßen oftmals aber auch der sehr mangelhafte Unterbau der Straßen. So könnten die Instandsetzungsmaßnahmen zwar die Lebensdauer der bestehenden Straße erhöhen. Die Risse würden jedoch mit der Zeit wieder zum Vorschein kommen und müssten dann vergossen werden. Die Rissesanierer seien jedoch regelmäßig abwechselnd in den Antrifttaler Ortsteilen im Einsatz, um die Fahrbahndecken zu vergießen und so möglichst lange zu erhalten.

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.

Einloggen Anonym kommentieren