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Projekt "Flashlines" auf dem Alsfelder MarktplatzAlsfelds historische Gebäude als Lichter-Leinwand

ALSFELD (akr). 75 Jahre Hessen – anlässlich dieses Jubiläums werden in ganz Hessen verschiedene Gebäude, Denkmäler oder aber auch Sehenswürdigkeiten in bunte Lichter gehüllt. Verantwortlich dafür ist das Künstlerpaar Daniela und Pascal Kulcsár mit ihrem Lichtkunst-Projekt „Flashlines“. Am Freitag waren sie zu Gast in Alsfeld und haben die historischen Gebäude auf dem Alsfelder Marktplatz in eine Lichter-Leinwand verwandelt.

Seit Ende August läuft das Kunstprojekt des Paares bereits und noch bis zum 30. November werden mit Videoprojektoren nach Einbruch der Dunkelheit besondere Flächen und Elemente der Bauwerke, Naturdenkmäler, Sehenswürdigkeiten oder auch Regierungsgebäude gekonnt in Szene gesetzt.

Und genau das durften am Freitagabend auch die Alsfelder erleben, als das historische Rathaus, das Haus Markt 2 und das Weinhaus in voller Farbenpracht erleuchteten. Zahlreiche Besucher fanden ihren Weg auf den Alsfelder Marktplatz, um aus den verschiedensten Blickwinkeln das farbenfrohe Licht-Spektakel des Künstlerpaares zu verfolgen, das zusätzlich noch von Elektroklängen begleitet wurde.

Reihenweise wurden die Smartphones gezückt, um das Lichtspektakel festzuhalten, denn so hat man die drei Gebäude sicherlich noch nicht gesehen.

Künstler Pascal Kulcsár erklärte, dass die Hessische Staatskanzlei auf ihn und seine Frau zugekommen sei, um mit ihrer besonderen Kunst das Jubiläum feiern zu wollen, „mit einer bunten Lichtinstallation, die durch das ganze Land zieht“, so der Künstler. Das Projekt sollte aber nicht nur in großen Städten wie Wiesbaden oder Frankfurt die Menschen erfreuen, sondern es sollte ins Land getragen werden, zu ganz verschiedenen Leuten und Standorten.

Das besondere an dem Projekt ist, dass das Farbspektakel nicht nur schön anzusehen war, sondern die Besucher dieses auch selbst beeinflussen konnten – und zwar ganz einfach mit dem Smartphone. „75 Jahre Hessen heißt auch 75 Jahre Demokratie. Ganz passend dazu ist unsere Lichtkunst auch demokratisch“, erklärte Kulcsár.

Über einen QR-Code hatten bis zu sechs Personen gleichzeitig nämlich die Möglichkeit, verschiedene Parameter des interaktiven Licht-Spektakels, sei es die Farbe, die Geschwindigkeit oder Projektionsart, mit ihrem Smartphone selbst zu steuern und so die Kontrolle über die Farben und Animation zu übernehmen. „Das Ganze ist also kein Film oder eine Art Show, sondern ein sich ständig änderndes Lichtkunstwerk, das Sie selbst beeinflussen können“, so der Künstler.

9 Gedanken zu “Alsfelds historische Gebäude als Lichter-Leinwand

  1. @ Beuys für ganz arme
    @ Roter Milan
    @ Linkes Meckerpack

    Das Trio infernale :-)
    Mein Gott, wie dämlich kann man eigentlich sein …..
    Ein wenig Bildung, etwas Verstand und eine, zumindest rudimentäre Fähigkeit sich respektvoll auszudrücken.
    Diese Möglichkeiten/ Fähigkeiten sind ihnen ja nicht gegeben.
    Dafür aber die Fähigkeit hier grunzend und hirnlos rum zu prollen………. ;-)

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  2. Wunderschöne „Lichtblicke“ in dieser dunklen Jahreszeit. Ein gelungenes Projekt. Und mal was ganz anderes. Nebenbei konnte die weihnachtlich 🎄 geschmückte Fußgängerzone bewundert werden. Mir hat es gefallen.

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  3. Gotthold Ephraim Lessing lässt seinen Prinzen im Trauerspiel Emilia Galotti aus dem Jahr 1772 fragen: „Was macht die Kunst?“. Der Hofmaler Conti antwortet darauf: „Prinz, die Kunst geht nach Brot.“ Gemeint ist die Kluft zwischen der Kunst als Ausdrucksform des Schönen, die ihre Rechtfertigung in sich selbst findet, und der Notwendigkeit des Künstlers, hiermit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das Gegenteil wäre „brotlose Kunst“, gleichsam ein geflügeltes Wort
    (zitiert nach https://www.brotexperte.de/brotkultur/brot-in-kunst-und-sprache/).

    Hessen wird 75. Was macht man? Am besten was mit Kunst und etwas, das keinen Dreck hinterlässt. Joseph Beuys mit seinen Fettecken oder mit Olivenöl getränkten Steinwannen (siehe https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/oelwechsel-im-kunsthaus/story/26063812) wäre da wohl auf wenig Gegenliebe gestoßen. Aber buntes Licht an historischen Gemäuern mit demokratischer Mitmach-App – das geht. Gut, auch das lässt sich das Künstlerpaar Trallala gut bezahlen, damit nach Abzug der Stromrechnung noch was übrig bleibt für den kalten Winter.

    Seit Erfindung des feinen Tuches für des Kaisers neue Kleider hat es nie an Talenten gefehlt, die tumben Mäzenen „Money for Nothing“ aus den Rippen zu leiern verstanden. Wie mögen sich wohl Flutopfer oder Lockdown-geschädigte Gastronomen fühlen, die immer noch auf ihre Hilfen und Entschädigungen warten? Na, ja. Je stärker die ausgelösten Emotionen, desto künstlerischer das Kunstwerk. ;D !!!

    P.S.: Ich wäre bereit gewesen, für einen kleinen Batzen Bimbes ca. zehn ausgewählte Alsfelder oder die drei Romröder Bürgermeisterkandidaten freundlich anzustrahlen und auf ihren Handys anzurufen, damit sie 75 Jahre lang die Oberhessischen Versorgungsbetriebe durch Kabelbrände lahm legen.

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    1. Was seid ihr nur für arme, dauernörgelnde Kreaturen! Wie beschissen muss euer Leben sein und wie hoch eure Unzufriedenheit um wirklich bei allem etwas zu finden um euren negativen Senf dazu zu geben.

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      1. Nur der Ordnung halber: Kunst und Kunstkritik gehören zusammen. Und wo für Kunst mit oder ohne Anführungszeichen öffentliches Geld ausgegeben wird, ist es geradezu Bürgerpflicht, nach dem Sinn solcher Ausgaben zu fragen, der sich sowohl an der Wirkung des Kunstobjekts oder -projekts bemisst als auch an der aufzuwendenden Kunstfertigkeit und u.U. auch an dem Wert des eingesetzten Materials. Da die Kunstproduzenten über Jahrzehnte daran gearbeitet haben, den Kunstbegriff so zu erweitern, dass letztlich jeder beanspruchen kann, Künstler zu sein und ein „Kunstwerk“ erschaffen zu haben, steht es auch jedem Reilnehmer des öffentlichen Diskurses zu, „Kunstkritik“ zu üben. Und sei es nur, um der Scharlatanerie und dem Betrug ein rationales Korrektiv entgegen zu setzen. Von daher ist Ihr Angriff auf das „linke Meckerpack“ so unaufgeklärt wie der Malleus maleficarum (deutsch: Der Hexenhammer), ein Werk des deutschen Dominikaners, Theologen und Inquisitors Heinrich Kramer, das die Hexenverfolgung legitimierte und wesentlich beförderte.
        Es dürfte aussichtslos sein, Ihnen den Unterschied deutlich machen zu wollen zwischen dem Anstrahlen von Hausfassaden mit farbigen Scheinwerfern, das zudem jeder beliebig mitgestalten kann, der in der Lage ist, ein Handy zu bedienen, und beispielsweise der Skulptur „The Emperors new Clothes“ des dänischen Bildhauers Keld Moseholms (enthüllt 1988, Bildlink in der Überschrift). Ich spreche Ihnen nicht das Recht, aber die Qualifikation ab, sich hier in einem Diskurs zu äußern, der künstlerische Qualitätskriterien betreffen sollte und nicht Ihre völlig unmaßgebliche Meinung über andere, die hier einen Beitrag zur Diskussion leisten.

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      2. Das sind die Berufs
        Harzer,den Staat ausbeuten und dann andere
        Rechtschaffenden Gängeln .Packmentalität.
        Armes Deutschland.

    2. Sie sind bestimmt einer von den cleveren Menschen die in die Ecke koten und das für 5 stellige Summen auf der Documenta ausstellen. Kommt ja nur auf das vermeintlich intelligent wirkende Geschwurbel Drumherum an, wie man an Ihrem Kommentar gut sehen kann.

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      1. …wer eigentlich gemeint ist. Schaun wir mal, wer in irgendeiner Ecke kauert und Kunst für 5-stellige Summen produziert. Hauptsache das Geld stinkt nicht.

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