
Grundschulcup weckt Freude am SportAlsfelder Tennis Club bringt Stadtschüler auf den Tennisplatz
ALSFELD (ol). Drittklässler der Stadtschule Alsfeld haben beim Grundschulcup des Hessischen Tennis-Verbands einen Vormittag auf der Anlage des Alsfelder Tennis Clubs verbracht. Trainer Yanic Rühl führte die Kinder spielerisch an den Tennissport heran. In den kommenden Wochen können die Schüler kostenlos am Vereinstraining teilnehmen. Die Kooperation soll Kindern einen dauerhaften Zugang zu Bewegung und Vereinssport ermöglichen.
Bewegung, Freude und jede Menge Tennis: Die Drittklässler der Stadtschule Alsfeld erlebten am vergangenen Freitag einen sportlichen Vormittag auf der Anlage des Alsfelder Tennis Clubs. Der ATC setzte damit seine erfolgreiche Kooperation mit der Stadtschule fort – mit dem Ziel, Kinder für Bewegung und möglichst auch dauerhaft für den Tennis-Vereinssport zu begeistern, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.
Klasse für Klasse machten sich die Schülerinnen und Schüler der dritten Jahrgangsstufe auf den Weg zur Tennisanlage des ATC. Dort wartete bereits Trainer Yanic Rühl, der die jungen Gäste mit viel Engagement und einem abwechslungsreichen Trainingsprogramm an den Tennissport heranführte. Schläger in die Hand, Ball im Blick – und schon nach kurzer Zeit wurde auf den Plätzen mit sichtlicher Freude ausprobiert, gespielt und trainiert.
Dabei ging es nicht darum, wer bereits besonders gut mit Ball und Schläger umgehen konnte. Im Mittelpunkt standen vielmehr die Freude an Bewegung, erste Erfolgserlebnisse und das gemeinsame Erleben. Zum Abschluss konnten alle Kinder ein T-Shirt, eine Urkunde sowie eine Medaille als Erinnerung an den Grundschulcup des Hessischen Tennis-Verbands (HTV) mit nach Hause nehmen.
Mit dem HTV-Grundschulcup soll der Kontakt zum Tennissport allerdings keineswegs enden. Die Kinder haben in den kommenden Wochen die Möglichkeit, kostenlos in das Vereinstraining hineinzuschnuppern. Wer Gefallen am Tennis findet, kann anschließend in das regelmäßige ATC-Training einsteigen. Besonders wichtig für die Nachhaltigkeit des Angebots: Auch im Winter kann das Training weitergeführt werden – dann in der Sporthalle der Stadtschule, dem Piratenquartier.
Damit entsteht aus einer schulischen Sportaktion eine Brücke in den Vereinssport. Gerade in einer Zeit, in der regelmäßige Bewegung im Alltag vieler Kinder keineswegs selbstverständlich ist, gewinnt eine solche Zusammenarbeit zusätzlich an Bedeutung. Sport fördert nicht nur Fitness, Koordination und Gesundheit. Kinder erleben Gemeinschaft, lernen Regeln einzuhalten, mit Erfolgen und Misserfolgen umzugehen und erfahren, dass gemeinsames Sporttreiben vor allem eines machen kann: Freude. Die Kooperation der Stadtschule Alsfeld und des Alsfelder Tennis Clubs ist damit ein willkommenes sportliches Alternativprogramm in Zeiten von Social Media und Co. Hiervon sollen alle profitieren: Schule und Verein, gleichzeitig die Eltern sowie vor allem die Kinder.
Entsprechend positiv fällt auch die Bilanz der Kooperationspartner aus. ATC-Vorstandsmitglied Sylvia Gleim, die den Grundschulcup vor Ort begleitete, tauschte sich mit den Lehrpersonen – unter anderem dem ehemaligen Vereinsmitglied Steffi Hahn – über den Vormittag und die Zusammenarbeit aus. Der Eindruck war auf beiden Seiten ausgesprochen positiv: Die Kinder waren mit großer Begeisterung dabei, und die Verbindung zwischen Schule und Verein bietet gute Möglichkeiten, Bewegung auch über den Schulvormittag hinaus nachhaltig zu fördern. Unterstützt wird die Zusammenarbeit zudem durch den Kinderbetreuungsverein Regenbogen e. V., der eng in das pädagogische Angebot der Stadtschule eingebunden ist. Schule, Betreuung und Sportverein ziehen damit an einem Strang.
Für den Alsfelder Tennis Club ist der Grundschulcup deshalb mehr als Nachwuchswerbung. Sylvia Gleim resümierte: „Kinder in Bewegung zu bringen und ihnen einen unkomplizierten Zugang zu unserem Tennissport zu eröffnen, ist eine Investition in die Entwicklung der Kinder – und zugleich in die Zukunft unseres Vereins. Vielleicht war für manches Kind der Grundschulcup deshalb nicht nur die erste Tennisstunde, sondern der Beginn eines neuen Hobbys.“
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