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Sicherheit und Ehrenamt im FokusFrederik Bouffier im Austausch mit der Kirtorfer Feuerwehr

KIRTORF (ol). Bundestagsabgeordneter Frederik Bouffier hat im Rahmen seiner Sommertour die Kirtorfer Feuerwehr besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen Krisenvorsorge, Gefahrenabwehr und die Herausforderungen der Feuerwehren. Auch steigende Kosten, bürokratische Verfahren und die Gewinnung ehrenamtlichen Nachwuchses wurden thematisiert.

Der CDU-Stadtverband Kirtorf und Bürgermeister Christoph Lück (CDU) freuten sich über den Besuch des Bundestagsabgeordneten Frederik Bouffier (CDU) bei der Kirtorfer Feuerwehr im Rahmen seiner Sommertour 2026. Im Mittelpunkt des Abends standen aktuelle Fragen der Sicherheits- und Krisenvorsorge, die Situation der Feuerwehren sowie die Stärkung des Ehrenamtes, so heißt es in der Pressemitteilung der CDU Kirtorf.

Bürgermeister Christoph Lück begrüßte den Gast und hob die Bedeutung des direkten Austauschs zwischen Bundespolitik, Kommune und den ehrenamtlichen Einsatzkräften hervor. „Auch wenn viele Feuerwehrthemen auf Landesebene geregelt werden, betrifft die aktuelle Sicherheitslage uns alle. Krisenvorsorge ist längst keine Theorie mehr, sondern eine konkrete Aufgabe vor Ort“, sagte Lück.

Bouffier berichtete über aktuelle bundespolitische Themen aus den Bereichen Krisenvorsorge und Gefahrenabwehr. Dabei ging es unter anderem um den Umgang mit neuen Bedrohungslagen sowie den Einsatz und die Abwehr von Drohnen.

Unter den rund 30 interessierten Besucherinnen und Besuchern, darunter zahlreiche Feuerwehrfrauen und -männer, entwickelte sich ein reger Austausch. Dabei wurden auch ganz konkrete Herausforderungen aus dem Feuerwehralltag angesprochen. Zur Sprache kamen langwierige Verwaltungs- und Beschaffungsprozesse, die stark gestiegenen Kosten für Fahrzeuge und Ausrüstung sowie teilweise komplizierte Förderverfahren.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Nachwuchsgewinnung für das Ehrenamt. Die Teilnehmer diskutierten darüber, wie insbesondere junge Menschen stärker für ein Engagement in der Feuerwehr und anderen ehrenamtlichen Bereichen begeistert werden können. Dabei wurde auch auf den wahrgenommenen Rückgang der Bereitschaft hingewiesen, sich langfristig ehrenamtlich zu engagieren.

Über die Themen Feuerwehr und Sicherheit hinaus wurden die aktuelle wirtschaftliche Lage, die Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie notwendige Reformen diskutiert.

Einigkeit bestand darin, dass ein handlungsfähiger Staat starke Kommunen, verlässliche Strukturen und möglichst wenig unnötige Bürokratie braucht. Gerade diejenigen, die sich ehrenamtlich für die Gesellschaft einsetzen, müssten unterstützt und von vermeidbaren bürokratischen Belastungen entlastet werden.

Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Kirtorf, Wolfgang Schönhals, zog ein positives Fazit des Abends: „Es ist wichtig, dass die Erfahrungen der Menschen, die Verantwortung für unsere Sicherheit übernehmen, in die politische Diskussion einfließen.“

Im Kern stand am Ende eine gemeinsame Botschaft: Sicherheit beginnt vor Ort – mit gut ausgestatteten Einsatzkräften, starken Kommunen und Menschen, die bereit sind, Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen.

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