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Natur und Heimatgeschichte auf neun KilometernTouristenclub Gut zu Fuß erkundet die Große Kuppe im Gründchen

ALSFELD (ol). Der Touristenclub „Gut zu Fuß“ unternahm eine rund neun Kilometer lange Wanderung rund um die Große Kuppe im Gründchen. Unter der Leitung von Heidi und Hans-Werner Krug führte die Strecke von Reimenrod durch Wald- und Feldlandschaften zu dem geschützten Basaltdurchbruch. Neben der Natur standen auch die Geschichte Reimenrods und historische Verbindungswege im Mittelpunkt.

Eine abwechslungsreiche und geschichtsträchtige Wanderung führte die Wandergruppe rund um die Große Kuppe, eines der markantesten Naturdenkmäler im Gründchen. Ausgangspunkt war der Grebenauer Stadtteil Reimenrod, idyllisch gelegen in einem Seitental der Schwarza und eingebettet in weitläufige Waldlandschaften, so heißt es in der Pressemitteilung des Touristenclubs „Gut zu Fuß“. Der Ort, dessen Wurzeln bis in die karolingische Zeit um 800 zurückreichen, wurde 1264 erstmals urkundlich erwähnt, als Ludwig von Romrod seine Besitzungen an das Kloster Haina veräußerte. Später gehörte Reimenrod den Johannitern und nach der Reformation den Landgrafen von Hessen.

Unter der Leitung von Heidi und Hans-Werner Krug machte sich die Gruppe auf den rund neun Kilometer langen Rundweg. Die Route führte entlang des Reimenröder Baches, über historische Verbindungswege und durch abwechslungsreiche Wald- und Feldlandschaften. Höhepunkt der Wanderung war die Große Kuppe, ein eindrucksvoller Basaltdurchbruch mitten im Buntsandsteingebiet. Aufgrund ihrer geologischen Besonderheit steht die Formation als flächenhaftes Naturdenkmal unter Schutz.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer genossen eindrucksvolle Ausblicke und zahlreiche Möglichkeiten zum Verweilen. Die Wanderung zeigte eindrucksvoll, wie eng Natur und Heimatgeschichte im Gründchen miteinander verbunden sind.

Zum gemütlichen Abschluss kehrte die Gruppe in die Bergschänke in Schwarz ein, wo die Erlebnisse des Tages in geselliger Runde nachklangen.

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