
Schneller Einsatz gegen große FlammenFeuerwehr Schlitz verhindert Waldbrand bei Flächenbrand in Hutzdorf
HUTZDORF (ol). Bei einem Flächenbrand auf einem Stoppelacker in Schlitz-Hutzdorf gerieten am Sonntagnachmittag eine Ballenpresse und rund 3,5 Hektar Ackerfläche in Brand. Rund 160 Einsatzkräfte verhinderten, dass sich die Flammen auf ein angrenzendes Waldgebiet ausbreiteten. Unterstützung erhielt die Feuerwehr durch weitere Wehren sowie Landwirte mit ihren Fahrzeugen.
Ein Flächenbrand auf einem Stoppelacker bei Schlitz-Hutzdorf hat am Sonntagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst, das berichtet die Vogelsberger Zeitung in einer Pressemitteilung. Dabei geriet auch eine Ballenpresse in Vollbrand und wurde vollständig zerstört. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Waldgebiet verhindert werden, berichtet die Feuerwehr Schlitz in einer Pressemitteilung.
Alarmiert wurden die Feuerwehren um 17.08 Uhr. Wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Schlitz, Andreas Leinweber, mitteilte, fanden die ersten Einsatzkräfte einen bereits brennenden Stoppelacker vor. Das Feuer hatte sich rasch ausgebreitet und auf eine Ballenpresse übergegriffen, die beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand stand. Der betroffene Landwirt hatte zuvor versucht, den Brand selbst zu löschen, blieb dabei jedoch erfolglos.
Aufgrund der hohen Temperaturen und der unmittelbaren Nähe zum Wald wurde das Einsatzstichwort erhöht, um eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen. Dafür wurden unter anderem Tanklöschfahrzeuge aus Lauterbach, Hünfeld, Fulda und Kirchheim nachalarmiert. Unterstützung erhielt die Feuerwehr zudem von mehreren Landwirten, die mit ihren Fahrzeugen halfen. „So hatten wir die Lage zügig im Griff“, sagte Leinweber und bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung.
Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte vor Ort. Nach Angaben der Feuerwehr wurden etwa 3,5 Hektar Stoppelackerzerstört. Die Ballenpresse brannte vollständig aus. Ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Waldgebiet konnte jedoch verhindert werden.
Im Anschluss an die Löscharbeiten mussten die Einsatzkräfte noch mehrere Heuballen auseinanderziehen und ablöschen, um verbliebene Glutnester zu beseitigen. Der betroffene Landwirt sowie eine Feuerwehrangehörige wurden vorsorglich wegen des Verdachts auf Rauchgasaufnahme untersucht. Beide konnten die Einsatzstelle nach einer medizinischen Kontrolle unverletzt verlassen.
Neben den örtlichen Feuerwehren waren auch der Kreisbrandinspektor, der Kreisbrandmeister sowie ein Fachberater Wald der Feuerwehr Fernwald an der Einsatzstelle.
Fotos: Vogelsberger Zeitung
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