
Tennisfans genießen ViertelfinaltagAlsfelder Tennis Club erlebt Weltklasse Tennis bei Vereinsfahrt
ALSFELD (ol). Der Alsfelder Tennis Club besuchte mit Mitgliedern und weiteren Tennisfreunden die Terra Wortmann Open in Halle/Westfalen. Die Teilnehmer erlebten spannende Viertelfinalspiele mit mehreren Tiebreaks und hochklassigen Duellen. Besonders der Sieg von Daniel Altmaier gegen Daniil Medvedev sorgte für Begeisterung.
Eine rundum gelungene Vereinsfahrt führte den Alsfelder Tennis Club (ATC) zum Viertelfinaltag der Terra Wortmann Open nach Halle/Westfalen. Neben zahlreichen ATC-Mitgliedern schlossen sich auch Tennisfreunde des TC Kirtorf und aus Treysa der Fahrt an, berichtet der Alsfelder Verein in einer Pressemitteilung.
Bei hochsommerlichen Temperaturen erlebten die Teilnehmer Tennis auf Weltklasseniveau – und bekamen dabei deutlich mehr geboten als erwartet. Allein in den ersten drei Viertelfinalspielen wurden die Zuschauer Zeugen von sechs Tiebreaks. Lediglich zwei Sätze endeten ohne die Entscheidung im Satz-Tiebreak. Für viele Teilnehmer war dies ein Beleg dafür, wie eng die Weltspitze zusammengerückt ist.
Den Auftakt bildete das rein amerikanische Duell zwischen Taylor Fritz und Ben Shelton. In einem hochklassigen Match setzte sich Fritz nach drei Tiebreaks mit 6:7, 7:6 und 7:6 durch, obwohl sein Landsmann Shelton lange Zeit leidenschaftlicher den Sieg zu wollen schien.
Anschließend betrat mit Alexander Zverev der frischgebackene deutsche Grand-Slam-Sieger den Centre Court. Gegen den belgischen Qualifikanten Raphael Collignon musste der Turnierfavorit an seine Grenzen gehen. Beide Sätze wurden erst im Tiebreak entschieden, ehe sich Zverev mit 7:6 und 7:6 durchsetzen konnte. Kein einziges Mal konnte der Aufschläger gebreakt werden – ein wahres Aufschlagfestival. Einige ATC-Teilnehmer nutzten später zudem die Gelegenheit, Zverev bei einer Autogrammstunde aus nächster Nähe zu erleben.
Für viele Zuschauer aus Alsfeld wurde jedoch das dritte Viertelfinale zum eigentlichen Höhepunkt des Tages. Daniel Altmaier begeisterte die Zuschauer mit seinem mutigen, variantenreichen und technisch anspruchsvollen Spiel gegen den favorisierten Vorjahresfinalisten Daniil Medvedev. Immer wieder streute der Deutsche Tempowechsel, Slice-Bälle und gefühlvolle Aktionen ein. Unter dem Jubel des Publikums gewann Altmaier mit 6:4, 6:7 und 6:4 und sorgte für die Überraschung des Tages.
Neben dem sportlichen Geschehen spielte auch das Wetter eine Hauptrolle. Bei Temperaturen um die 30 Grad entwickelte sich der Viertelfinaltag zu einer regelrechten Hitzeschlacht. Regelmäßige Trinkpausen und schattige Plätze waren gefragt. Rückblickend erscheint es fast folgerichtig, dass Alexander Zverev bereits einen Tag später im Halbfinale sichtbar mit den Kräften kämpfte.
Trotz der hohen Temperaturen war die Stimmung während der gesamten Reise hervorragend. Die Mischung aus Weltklasse-Tennis, Vereinsgemeinschaft und guter Organisation machte die Fahrt erneut zu einem besonderen Erlebnis.
Auch der Zweite Vorsitzende Gerhard Schreinert zog ein positives Fazit: „Solche Fahrten stärken den Zusammenhalt im Verein enorm. Man erlebt gemeinsam etwas Besonderes, das uns alle im Gedächtnis bleiben wird, und man kommt auch mit Mitgliedern ins Gespräch, die man im normalen Vereinsalltag nicht immer trifft. Das ist für unsere Gemeinschaft sehr wertvoll.“
Für die Zukunft möchte der Verein die Meinung seiner Mitglieder einholen, ob erneut eine Fahrt nach Halle organisiert werden soll oder ob alternative Ziele beziehungsweise andere Turniertage auf Interesse stoßen.
Am Abend kehrte die Gruppe mit vielen Eindrücken und Erinnerungen an einen außergewöhnlichen Tennistag zufrieden nach Alsfeld zurück.
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