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Bewegender Pfingstgottesdienst mit Vokalensemble und Predigt über Hoffnung und Zuversicht„Gottes Geist öffnet Türen und Herzen“

LAUTERBACH (ol). Mit Musik, Predigt und gemeinschaftlicher Atmosphäre haben zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Pfingstsonntag einen festlichen Gottesdienst in Lauterbach gefeiert. Das Lauterbacher Vokalensemble gestaltete den Gottesdienst musikalisch unter der Leitung von Claudia Regel. Pfarrer Sven Kießling sprach in seiner Predigt über Hoffnung, Vertrauen und die Bedeutung von Pfingsten in einer von Krisen geprägten Zeit.

Mit eindrucksvoller Musik, einer kraftvollen Predigt und einer spürbaren Atmosphäre der Gemeinschaft haben zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Pfingstsonntag in Lauterbach einen festlichen Gottesdienst gefeiert.

Foto: Susann Franke

Gemeinsam mit dem Lauterbacher Vokalensemble feierte die Gemeinde einen musikalisch und geistlich eindrucksvollen Pfingstsonntag. Chor, Orgel und die künstlerische Leitung lagen in den Händen von Claudia Regel, die dem Gottesdienst mit feinsinniger musikalischer Gestaltung eine besondere Atmosphäre verlieh. Zwischen kraftvollen Chorpassagen und stillen, beinahe schwebenden Momenten entstand ein Gottesdienst, der berührte und Raum zum Nachdenken öffnete, so heißt es in der Pressemitteilung des Evangelischen Dekanats Vogelsberg.

Im Mittelpunkt stand die Predigt von Pfarrer Sven Kießling. Ausgehend von der Pfingstgeschichte aus der Apostelgeschichte sprach er über eine Welt voller Unsicherheiten, Ängste und Krisen und darüber, was es bedeuten kann, gerade heute auf Gottes Geist zu vertrauen. Dabei stellte er eine Frage, die viele Menschen bewegt: Was bedeutet Pfingsten eigentlich noch?

Foto: Susann Franke

Kießling sprach offen darüber, dass viele mit dem Fest kaum noch etwas verbinden. Kein greifbares Symbol, kein festes Brauchtum wie an Weihnachten oder Ostern. Und doch liege gerade in Pfingsten eine starke und aktuelle Botschaft: die Zusage, dass Menschen nicht in Angst, Resignation und Hoffnungslosigkeit gefangen bleiben müssen.

„Pfingsten ist der Tag, an dem ich daran erinnert werde, dass Gott mich begeistert und ich neue Hoffnung für mich und die Welt bekomme“, sagte der Pfarrer in seiner Predigt.

Immer wieder griff der Gottesdienst die Bilder der biblischen Pfingstgeschichte auf: Menschen unterschiedlicher Herkunft verstehen plötzlich dieselbe Sprache, verschlossene Türen öffnen sich, aus Verunsicherung wächst neuer Mut. Gottes Geist, so die Botschaft des Gottesdienstes, wirke nicht fernab vom Alltag, sondern mitten im Leben. Dort, wo Menschen Trost brauchen, wo Sorgen bedrücken oder neue Zuversicht nötig wird.

Foto: Susann Franke

Gerade die Verbindung von Musik und Wort machte diesen Gottesdienst besonders eindringlich. Das Vokalensemble verlieh den Gedanken von Hoffnung, Aufbruch und Vertrauen eine hörbare Tiefe. Musik und Liturgie gingen ineinander über und schufen Momente, die viele Besucherinnen und Besucher sichtbar bewegten.

So wurde der Pfingstgottesdienst in Lauterbach mehr als eine festliche Tradition. Er wurde zu einer Einladung, neu auf Hoffnung zu vertrauen und darauf, dass Gottes Geist auch heute noch Türen und Herzen öffnen kann.

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