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Bürgermeisterkandidat informiert sich bei allen Löschzügen und setzt auf engen Austausch mit den EinsatzkräftenSchmidt würdigt Engagement der Freiwilligen Feuerwehr

LAUTERBACH (ol). Bürgermeisterkandidat Daniel Schmidt hat alle fünf Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr besucht und sich über deren Arbeit und Herausforderungen informiert. Dabei betonte er die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Sicherheit der Stadt. Themen der Gespräche waren unter anderem Nachwuchsgewinnung, bauliche Situation an einigen Standorten sowie die Anerkennung des Ehrenamts.

Im Rahmen mehrerer Informationsbesuche bei allen fünf Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr hat sich Bürgermeisterkandidat Daniel Schmidt über Arbeit, Herausforderungen und Bedarfe der Einsatzkräfte informiert. Dabei erhielt er einen umfassenden Einblick in das Engagement der Feuerwehr sowie in die Zusammenarbeit über die Ortsteile hinweg, heißt es in der Pressemitteilung des Bürgermeisterkandidaten.

„Unsere Freiwillige Feuerwehr leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit unserer Stadt. Dieses Engagement verdient großen Respekt und vor allem spürbare Wertschätzung durch Politik und Verwaltung“, betont Schmidt. Für den Austausch zwischen Feuerwehr und Politik habe sich insbesondere die Brandschutzkommission bewährt, die deshalb weitergeführt werden sollte.

Ein zentrales Thema der Gespräche war der Erhalt der Personalstärke und die Gewinnung von Nachwuchs. Die derzeit meist noch gute Personaldecke müsse gesichert werden. Denn ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger wäre die Sicherstellung der Aufgaben der Feuerwehr für die Stadt kaum finanzierbar.
Die Gespräche zeigten auch Handlungsbedarf bei einigen Standorten. Insbesondere in Frischborn, Wallenrod, Maar aber inzwischen auch am Stützpunkt Mitte zeigt sich deutlicher Platzmangel. Die Einsatzkräfte gehen zwar oft pragmatisch mit den baulichen Mängelfeststellungen des Prüfdienstes um – langfristig müsse hier jedoch für bessere Bedingungen gesorgt werden.

Foto: privat

Ein weiteres wichtiges Thema ist für Schmidt die Anerkennung des Ehrenamts. „Viele Feuerwehrleute wünschen sich mehr sichtbare Wertschätzung für ihren Einsatz“, so der Bürgermeisterkandidat. Denkbar seien etwa kostenfreie Eintritte ins Freizeitzentrum, Vergünstigungen bei Fitnessangeboten oder aber auch eine Aufwandsentschädigung für Einsätze, wie sie in vielen Städten bereits üblich ist.

Ebenso wichtig sei eine verlässliche und frühzeitige Kommunikation zwischen Feuerwehr und Stadtverwaltung – besonders bei Investitionen. Fahrzeuge und Ausrüstung haben oft lange Lieferzeiten, weshalb Beschaffungen unbedingt rechtzeitig angestoßen werden müssen.

Selbstverständlich müsse auch eine zeitgemäße persönliche Schutzausrüstung gewährleistet sein. Hier investiert die Stadt aktuell über 100.000 Euro. Auch die Jugendfeuerwehr dürfe dabei nicht vergessen werden, denn attraktive Ausstattung trägt wesentlich dazu bei, junge Menschen für das Engagement zu gewinnen. Hier springen dankenswerterweise häufig die Fördervereine bei notwendigen Anschaffungen ein.
„Als Bürgermeister wird die Feuerwehr für mich ein zentraler Partner sein. Mir ist es wichtig, regelmäßig im Austausch zu stehen, die Arbeit der Ehrenamtlichen zu würdigen und gemeinsam gute Rahmenbedingungen für ihre wichtige Aufgabe zu schaffen“, so Schmidt abschließend.

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