
Wichtige Säule im UnterstützungsverbundPatrick Krug besucht Beratungszentrum Vogelsberg in Alsfeld
ALSFELD (ol). Erster Kreisbeigeordneter Patrick Krug hat das Beratungszentrum Vogelsberg in Alsfeld besucht und dessen Arbeit als zentrale Stütze im Unterstützungsnetzwerk des Kreises gewürdigt. Die Einrichtung begleitet jährlich rund 600 Klienten in Suchtberatung, ambulanter Therapie, Prävention und Erziehungsberatung und bindet auch Ehrenamtliche mit eigener Suchtgeschichte ein. Mit Angeboten für alle Altersgruppen und Schulungsprogrammen für Fachkräfte leistet das Beratungszentrum wertvolle Arbeit weit über die Kreisgrenzen hinaus.
Die Zeitumstellung im Herbst und die beginnende dunklere Jahreszeit, das Weihnachtsfest und der Jahreswechsel: Besondere Zeitpunkte im Jahr, die im Beratungszentrum Vogelsberg in Alsfeld ganz besonders zu spüren sind. „Das Tabuthema Sucht tritt in Zeiten der Einsamkeit verstärkt in den Vordergrund. Und wir merken dann steigende Kontaktanfragen“, sagt Peter Pfeiffer, Einrichtungsleiter und fachliche Leitung des Beratungszentrums. Dort ist Patrick Krug, Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent, zu Gast, um sich mit Einrichtungsleiter Pfeiffer und dem kaufmännischen Leiter Frank Gebauer zum Beratungszentrum und dessen Arbeit auszutauschen, so heißt es in der Pressemitteilung der Kreisverwaltung.

Foto: Vogelsbergkreis/C.Lips
„Im Verbund der Unterstützungsangebote im Vogelsbergkreis ist das Beratungszentrum eine wichtige und herausragende Säule“, bringt es Sozialdezernent Krug auf den Punkt. Denn mit seinem Fokus aufSuchtberatung, ambulanter Therapie, Suchtprävention, Erziehungsberatung und weiteren Arbeitsbereichen rund ums Thema Sucht erfüllt es eine wichtige Aufgabe. Diese wird auch über Kreisgrenzen hinweg gerne in Anspruch genommen, kommt doch ein Teil der rund 600 Klienten auch aus der Schwalm. Sie alle werden in ihrer Suchterkrankung, in Anti-Aggressionstrainings oder in der Familien- und Erziehungsberatung begleitet. „Hinzu kommen Kinder und Jugendliche, die an Schulen Präventionsangebote nutzen, oder diejenigen, die in ihrem Job mit Suchtkranken arbeiten und bei uns Fort- und Weiterbildungen absolvieren“, führt Pfeiffer aus. Das Altersspektrum reicht von Grundschulkindern bis zu Senioren, auch weil die Süchte sich unterscheiden. Denn Drogensüchte spielen ebenso eine Rolle wie Smartphone- oder Spielsucht, berichten die Experten.
Momentan sind es zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Standorten in Alsfeld und Lauterbach, die mit den Klienten arbeiten. „Hinzu kommen 15 ehrenamtliche Mitarbeiter, die alle eine Suchtproblematikdurchlebt haben, und mit diesem ganz besonderen Wissen und ihren Erfahrungen Präventions- und Hilfsangebote unterstützen“, betonen Gebauer und Pfeiffer. Ein echter Pluspunkt, denn diese thematisieren persönliche Erfolge, Rückschläge und Unwägbarkeiten beim Umgang mit Sucht.
In verschiedenen Fachämtern der Kreisverwaltung gibt es Berührungspunkte mit dem Angebot in Alsfeld und Lauterbach: „Ob Beratung für unsere Kunden oder Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Das Beratungszentrum ist ein wichtiger Netzwerkpartner für den Vogelsbergkreis“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete. „Wenn es darum geht, Menschen in schwierigen Phasen zu unterstützen, an die Hand zu nehmen, und Wege aus der Suchtproblematik aufzuzeigen, ist das Beratungszentrum eine unserer ersten Adressen und leistet verantwortungsvolle Arbeit für die Menschen im Vogelsbergkreis“, unterstreicht Krug abschließend.
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