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Jahreshauptversammlung des Förderverein Hallenbad Mücke – Resümee und VorstandswahlenKonstante Mitgliederentwicklung des größte Mücker Vereins

MÜCKE (ol). Mit über tausend Mitgliedern bleibt der Förderverein Hallenbad Mücke der größte Verein der Gemeinde – eine konstante Entwicklung stellte der Vorsitzende Thorsten Reichel anlässlich der 16. Jahreshauptversammlung des Vereins fest. Hierzu begrüßte der Vorstand die Mitglieder im Saunabereich des aquariohm.

„Diese Konstanz hebt die Bedeutung des Bades für die Mücker Bürger hervor“, betonte Reichel in seinem Rückblick, in dem er für das Berichtsjahr einen leichten Mitgliederanstieg verzeichnen konnte, heißt es in der Pressemitteilung. Von Interesse erscheint dem Vorsitzenden ein Blick auf die Mitgliederstruktur: „Unsere Mitglieder sind regional unterschiedlich verteilt, aber die mit Abstand meisten kommen weiterhin aus der Gemeinde Mücke.“ Auf der Veranstaltungsseite verbuchte Reichel für das Jahr 2022 den Auftritt des Improtheaters „Phönixallee“ vor vollbesetztem Haus.

Im Jahr 2023 soll die Feier anlässlich des zehnten Geburtstages des aquariohm nachgeholt werden, die im Jahr 2020 coronabedingt ausfallen musste. Die Eröffnung der Sauna jähre sich 2023 zum neunten Mal, wie Reichel erwähnte.

Foto: aquariohm

Im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden konnte Kassenwart Jens Reichel eine sehr solide Finanzlage des Fördervereins präsentieren: Die Entwicklung der Mitgliedsbeiträge erweise sich als sehr positiv. Reichel ergänzte: „In den nächsten Jahren soll verstärkt in die gemeinnützigen Zwecke des Vereins investiert werden.“

Nach Abschluss des Kassenberichtes und des Protokolls durch Schriftführerin Karin Pichelmann entlastete die Versammlung den Vorstand einstimmig. Im Anschluss wurde mit Thorsten Reichel, Holger Seng, Jens Reichel, Karin Pichelmann, Friedhelm Biedenkapp, Michael Schneider und Nico Schneider der alte Vorstand für eine weitere Amtszeit im Amt bestätigt. Erfreut berichteten die Vorstandsmitglieder, dass seitens einiger neuer Mitglieder Interesse an der Vorstandsarbeit bestehe. Diese sollen in den kommenden Sitzungen an dessen Arbeit herangeführt werden, sodass perspektiv ein Wechsel vorbereitet werden könne.

Zum Schluss der Sitzung legte der Vorsitzende der Bürgergenossenschaft Burkhard Köhl einen ausführlichen Bericht ab. Er zeigte sich erfreut, dass das aquariohm mit viel Engagement gut durch die Krisen gekommen sei. „Die Genossenschaft konnte dank der staatlichen Corona-Hilfen die temporäre Schließung des Bades gut überstehen“, sagte Köhl und ergänzte: „Aufgrund des guten Arbeitsklimas im Bad konnten wir die rund 45 Arbeitnehmer auch in der Krise halten und danach sowohl das Bad als auch den Saunabereich reibungslos wieder eröffnen.“

Kostenentwicklung

Dass insbesondere im Saunabereich die Besucherzahlen das Niveau vor der Krise erreicht haben, freute sowohl den Förderverein als auch die Bürgergenossenschaft. Auch die aufgrund der Ukraine-Krise immens gestiegenen Energiekosten konnten dank der vorausschauenden Investition in eine Holzhackschnitzelanlage und einer PV-Anlage mit 165 kW Peak im Jahr 2022 noch gut kompensiert werden, so Köhl.

Für das Jahr 2023 müssten zunächst die Kostenentwicklungen unter Berücksichtigung der getroffenen staatlichen Energiepreisbremsen abgewartet werden. Kostensteigerungen seien aber aufgrund der Energieintensität des Bades unumgänglich, prognostizierte der Vorsitzende der Genossenschaft.

Es würden daher bereits Gespräche mit allen Nutzergruppen des Bades und insbesondere mit dem Vogelsbergkreis als Träger des Schwimmunterrichtes gesucht. Mit Blick auf die Wirtschaftslage teilte Köhl abschließend mit, dass jedes Jahr hohe Tilgungszahlungen erfolgten und die Darlehen für das Bad im Wesentlichen im Jahr 2030 abgeschlossen seien. „Dies wird dann zum einen den gemeindlichen Zuschuss senken, zum anderen haben wir damit einen Vermögenswert von zirka 4,5 Millionen Euro geschaffen, von den Arbeitsplätzen einmal ganz abgesehen“, hob Köhl die Leistung der Genossenschaft in Kooperation mit dem Förderverein hervor.

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