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50 Jahre - vier Landräte: Rudolph Marx im Video-InterviewAls die Kommunale Vermittlungsagentur entstand und die Krankenhaus-Fusion platzte

VOGELSBERG. Zwölf Jahre lang war Rudolph Marx Landrat des Vogelsbergkreises. Da traf nicht nur eine geglückte und eine geplatzte Fusion aufeinander, sondern auch die Entstehung der Kommunalen Vermittlungsagentur. Zum 50. Kreisjubiläum erzählt Marx in der OL-Video-Reihe aus seiner Zeit im Amt.

Am 1. August 1972 entstand im Rahmen der Gebietsreform in Hessen der neue Vogelsbergkreis mit der Kreisstadt Lauterbach. 50 Jahre ist das mittlerweile her und fünf Landräte prägten die Zeit.

Anlässlich dieses Jubiläums hat Oberhessen-live den drei ehemaligen Landräten Jochen Zwecker, Hans-Ulrich Lipphardt und Rudolf Marx sowie dem amtierenden Landrat Manfred Görig einen Besuch mit der Videokamera abgestattet und gemeinsam mit ihnen nicht nur auf ihre Amtszeit zurückgeblickt, sondern auch über die Zukunft des Vogelsbergkreises geplaudert.

Wie war das damals, Herr Marx?

50 Jahre alt wird der Vogelsberg in diesem Jahr – zwölf Jahre davon war Rudolph Marx Landrat. Um genau zu sein: Von 2000 bis Juni 2012 prägt Marx als vierter Landrat die Entwicklung des Kreises.

In diese Zeit fiel nicht nur die Fusion zweier Sparkassen zum heute bekannten Kreditinstitut, sondern auch die Entstehung der kommunalen Vermittlungsagentur und die geplatzte Fusion zwischen dem Kreiskrankenhaus und dem Klinikum in Bad Hersfeld. Was sich in den Jahren noch verändert hat und was der Kreis aus Sicht seines ehemaligen Landrats gegen den Klimawandel tun kann? Zum 50. Kreisjubiläum blickt Marx zurück.

Anmerkung der Redaktion: Oberhessen-live hätte auch gerne ein Beitrag mit Gerulf Herzog gedreht, doch Herzog verstarb bereits in 2020. Der CDU-Politiker war von Januar 1985 bis Juli 1985 Landrat des Vogelsbergkreises.

Ein Gedanke zu “Als die Kommunale Vermittlungsagentur entstand und die Krankenhaus-Fusion platzte

  1. die fusion mit der sparkasse des wetteraukreises war der untergang für die sparkasse oberhessen: hohe gebühren, schlechter service, sehr eingeschränkte öffnungszeiten, schliessung von filialen und ständig irgendwelche spenden, damit der name wieder auftaucht. viele ereignisse, mit denen sich die vorangegangenen landräte schmücken, haben quasi den untergang des heimischen kreises bescheunigt. sind die vogelsberger nicht manns genug, über ihr schicksal selbst zu bestimmen, oder geht es nur noch um postenschiebereien? für manches sollten sich diese landräte eher schämen als damit zu prahlen!

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