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Wirres und Wahres - Der Podcast aus der OL-Redaktion#60 Ein Homberger Hallo, Kreisweite Wasserkrise und die TNG

VOGELSBERG. Im Homberger Stadtparlament kann es selbst für Besucher frostig werden. Der Kreistag sucht nach einer Lösung für die Wasserknappheit und Alsfeld könnte bald sogar zwei Glasfasernetze bekommen. Die neue Folge des OL-Podcasts „Wirres und Wahres“ ist online.

Nachrichten werden lokal gemacht – und man mag es kaum glauben, aber oftmals sind auch die kleinen Nachrichten in Regionen wie dem Vogelsberg ziemlich wirr. Ein recht verquatschter Haufen aus der OL-Redaktion erzählt hier im Podcast wöchentlich über die Themen, die bewegen, über die wahre Arbeit in der Redaktion und über die wirren Geschichten, die die Region schreibt. Den Podcast gibt es überall, wo es Podcasts gibt. Auf Spotify, bei Amazon Music, Apple Podcasts und Google Podcasts.

 

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Ein Gedanke zu “#60 Ein Homberger Hallo, Kreisweite Wasserkrise und die TNG

  1. Die wahren Wirren unter den Podcastberechtigten der OL-Redaktion sind doch immer noch Magazin-Unternehmer Torsten Schneider und Chefredakteur Juri Auel. Da wird schnell gesprochen, auch wenn es nicht um schnelles Internet geht. Bei geübten Sprechern funktioniert das allerdings so, dass das Gehirn mit einem leichten Vorlauf arbeitet und im Grunde schon weiß, was denn in den nächsten Sekunden so alles gesagt werden soll. Anders beim „Team Schnauel“. Da legen die Sprachwerkzeuge lautmalerisch die ungefähre Richtung fest, in die demnächst artikuliert werden soll. Dem jedoch ist die allseits gebräuchliche Hochsprache der erwähnten Redaktionspersonen irgendwie so’n bisschen nicht gewachsen. Definitiv. Was zu ebenso listigen wie lustigen Wortschöpfungen bzw. einer neuen Sprache (Oberhessen-Esperanto) führt, die auf folgenden Grundprinzipien beruht.
    1. Beginne deinen Satz mit einer Art Allerwelts-Artikel, weil du ja noch nicht weißt, mit einem Hauptwort welchen Geschlechts der anstehende Aussagesatz beginnen soll. Zur Auswahl stünden der/die/das, was mangels klarer Vorentscheidung als „drits“, „radies“ oder „sadderadi“ daher kommt. Und da es bei sprachvorauseilenden Hirnleistungen kaum möglich ist, zusammengesetzten Hauptwörtern im Vorhinein eine klare Reihenfolge der Wortbestandteile mit auf den Weg zu geben, lässt man dem Gehirn die ähnlichkeitsgehemmte Zufallsauswahl: Rattenschwanz wird so zu Schwattenranz oder einfach Wattenschrnz. Und wenn Sinn sich normalerweise aus einer richtigen Zuordnung der Satzteile ergäbe, schafft man im Oberhessen-Esperanto nachträgliches Verständnis durch folgende Kunstgriffe: Der Satz bricht in der Mitte ab, wird ein bis zweimal neu angefangen, als Frage formuliert oder durch Füllwörter („ein bisschen“, „mehr oder weniger“, „wenn man so will“…) in der Aussage relativiert. Auf diese Weise ist es nicht so schlimm, wenn Subjekt und Objekt vertauscht werden oder das Prädikat so ziemlich für sich allein steht. Genus, Kasus, Nummerus sind des Sprechers Unterpfand. Und dann heißt es „Tschüss!“ und man fragt sich: „Mhm… was war das eben?“

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