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Weltladen Alsfeld präsentiert weitere Alsfeld-Schokolade – 80 Prozent Kakao, fair, bio und veganZum Sterntaler jetzt ein Glückstaler

ALSFELD (ol). Zum bereits bekannten Sterntaler hat sich pünktlich zum Stadtjubiläum ein Glückstaler gesellt. Im Weltladen am Marktplatz ist die neue dunkle Alsfeld-Schokolade ab sofort erhältlich. Sie ist vegan, bio und fair natürlich auch. Bürgermeister Stephan Paule konnte sich kürzlich schon von ihrem Genuss überzeugen.

Er habe sich zum Renner im Sortiment des Alsfelder Weltladens entwickelt und ist leckerer Botschafter der Stadt, umso mehr im Jubiläumsjahr: der Sterntaler, eine köstliche, fair gehandelte Bio-Schokolade, deren Verpackung schöne Alsfeld-Motive zieren. Touristen nehmen das süße Andenken laut Pressemitteilung des Weltladen Alsfeld e.V. gerne mit, und die Alsfelder verschenken es oder naschen selbst davon.

Nun hat das verantwortliche Team des Vereins, Elisabeth Döring, Beate Lauber und Sabine Kehm nachgelegt: Mit dem „Glückstaler“ liegt ab sofort eine weitere Schokoladenvariation vor, ebenfalls köstlich, ebenfalls bio, ebenfalls fair, die für Begeisterung sorgen werde. Da sind sich zumindest die Weltladen-Damen und Alsfelds Bürgermeister einig, der den Glückstaler anlässlich des Feierabendmarktes als einer der Ersten probieren durfte. Aus 70 bis 80 Prozent Kakao besteht diese Schokolade, die, wie bereits der Sterntaler, mit dem renommierten Schokoladenhersteller Zotter entwickelt wurde.

„Wir hatten viele Nachfragen nach einer dunklen Schokolade aus unserer Alsfeld-Reihe“, freut sich Elisabeth Döring. Mit ihren Mitstreiterinnen ging sie wieder gemeinsam mit ihrer Grafikerin ans Werk und tüftelte an einem passenden Motto und einem genauso schönen Design.

Rohstoffe aus vielen verschiedenen Produzentenländern

„Es ist wirklich viel Hirnschmalz dahinein geflossen“, so Beate Lauber, umso erfreulicher sei das Ergebnis: eine Schokolade, die nicht nur qualitativ die hohen Anforderungen des Weltladens und seiner Kundschaft erfülle, sondern auch optisch. Wunderschön sieht die runde Tafel aus, fast schwarz mit einem noch dunkleren Kern und vielen köstlichen, frisch gerösteten Kakao-Nibs. Ganz nebenbei ist der Glückstaler auch noch vegan, da für die Herstellung einer solch dunklen Schokolade keinerlei Milch verwendet wird.

Die Rohstoffe für das feine Stück kommen aus vielen verschiedenen Produzentenländern: Peru und Boliven, aber auch afrikanische Länder liefern an den Hersteller in Österreich, der sich stets selbst von der Qualität und den fairen Produktionsbedingungen überzeuge. „Zotter produziert ‚bean to bar‘“, erläutert Sabine Kehm, „das bedeutet, dass alles von der Bohne bis zur Schokolade aus einer Hand kommt, sodass alle Zwischenschritte garantiert die hohen Ansprüche erfüllen.“

Von der Qualität des Glückstalers überzeugt zeigte sich auch der Rathauschef, der das komplette Konzept rund um die die Alsfeld-Produkte des Weltladens lobte: „Für die Stadt ist es ein Riesengewinn, so im Fokus zu stehen“, freute sich Stephan Paule, der nach eigenem Bekunden der dunklen Schokolade den Vorzug gibt und sich diese sehr gut zum Alsfeld-Kaffee vorstellen kann. „Diese Produktreihe ist ein weiteres gelungenes Beispiel für Innovationskraft und Leidenschaft der Menschen in unserer schönen Stadt.“

Ein Gedanke zu “Zum Sterntaler jetzt ein Glückstaler

  1. Warum wird eigentlich mit dem Namen Alsfeld, oder Alsfelder geworben,wenn das Produkt nichts mit Alsfeld zu tun hat? Ausser einem „Motiv“.

    Wenn der Artikel ,hier am Standort bzw. im Umfeld produziert und hergestellt wird,könnte man es ja nachvollziehen,sowie damit die Werbung machen und dahinterstehen.
    Aber woanders herkommende Artikel z.b Alsfelder Schokolade,Alsfelder Kaffee etc. zu nennen ist irgendwie befremdlich.

    Da es viele ursprünglich hier hergestellte Waren und dessen Betriebe nicht mehr gibt,schmückt man sich, meiner Meinung nach, irgendwie mit falschen Federn. Wenn Alsfeld draufsteht,sollte auch „Alsfeld“ drin sein.
    Nichts gegen die Produkte, dem Fairtrade Hintergrund usw.. Kaufen kann man diese, unter dem Aspekt durchaus und sollte man auch.

    Mit Heimatverbundenheit hat das aber nichts zu tun.
    Bin mal gespannt, wann das „Alsfelder“ Waschmittel rauskommt, etc.
    Wenn ich mir z.B. eine Kuckucksuhr im Schwarzwald kaufe, hat es auch einen komischen Beigeschmack, wenn der Aufkleber „Made in …..“ oder „Hergestellt für…“ vorhanden ist,auf diesem dann alles andere als Schwarzwald steht.
    Die Vogelsberger Wurst usw. kommt auch nicht von Tönnies.
    Zum kommenden Stadtjubiläum und Motto, wäre,nur mal gesponnen,so ein Hut Modell aus dem Hause Rockel ,oder ein Bier aus Der! Alsfelder Brauerei schön gewesen.
    Aber was repräsentiert uns heute noch? Es ist ja nichts mehr da. Leider.
    Andere Dinge dann mit „Alsfelder….“ deklarieren zu müssen, finde ich schade.
    Als Tourist,möchte ich doch auch etwas traditionelles und regionales mitnehmen.

    Wie gesagt,nur meine Meinung.

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