Gesellschaft0

Am 21. AprilE-Lastenrad beim Feierabendmarkt

ALSFELD (ol). Auf dem Alsfelder Feierabendmarkt am Donnerstag, den 21. April, startet der Lastenrad-Verleih der Mobilitätsklubs ADFC und VCD in die neue Saison. Mit einem Informationsstand werden die Kreisverbände des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs und des Verkehrsclubs Deutschland ihr bereits im letzten Jahr eingerichtetes Angebot für die kostenlose Ausleihe eines modernen Lastenrads mit Elektro-Antrieb vorstellen.

Wer das Transportfahrrad ausprobieren will, dem wird Gelegenheit zu einer Probefahrt gegeben, heißt es in einer Pressemitteilung des Verkehrsclubs. „Das Lastenrad bietet vielfältige Möglichkeiten zum Transport mit dem umweltfreundlichen Verkehrsmittel Fahrrad, für den Großeinkauf der Familie oder auch für manches Handwerksunternehmen. Gegenüber dem Auto liegen die Vorteile auf der Hand: keine lästige Parkplatzsuche, keine Spritkosten“, so Mirjam Kneußel vom ADFC.

Da das Bewusstsein dafür wachse, dass unsere Mobilität deutlich klimaverträglicher gestaltet werden muss und deshalb immer mehr Menschen das Fahrrad als geeignetes Mittel sehen, die persönliche Klimabilanz zu verbessern, wollen die beiden Verbände die Aufmerksamkeit insbesondere auf das Fahrrad als Kleintransporter lenken. „Wir freuen uns sehr, dass jetzt in Lauterbach mit `Lastorado´ ein professioneller E-Lastenrad-Verleih an den Start gegangen ist. Zusammen mit unserem Angebot in Alsfeld sollte das die Entwicklung voranbringen,“ ergänzt Gerhard Kaminski vom VCD.

Unterschriftenaktion für ein Verkehrswendegesetz

Gleichzeitig werden die beiden Mobilitätsverbände zu der Initiative für ein Volksbegehren zu einem Verkehrswendegesetz informieren und Unterschriften dafür sammeln. Mit dem Gesetzentwurf soll laut Pressemitteilung dafür gesorgt werden, dass die umweltfreundlichen Verkehrsarten – zu Fuß gehen, Radfahren, ÖPNV – auf mindestens 65 Prozent am gesamten Personenverkehr erhöht werden.

Dazu gehören die Schaffung eines hessenweiten Radwegenetzes, breitere Gehwege und Straßen, die zu Fuß sicher überquert werden können, aber auch Verbesserungen, um die Verkehrssicherheit auf Schulwegen zu erhöhen. Im ÖPNV seien kürzere Fahrzeiten und ein dichteres Angebot erforderlich. Insbesondere für die Mobilität im ländlichen Raum sollen mehr und attraktive Alternativen zum Autoverkehr geschaffen werden, heißt es weiter.

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.

Einloggen Anonym kommentieren