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Schutzbedürftige aufnehmen - Weitere Sanktionen gegen Russland nötigBrand fordert Sofortprogramm Humanitäre Hilfe für die Ukraine

VOGELSBERG (ol). Seit Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine nimmt die Zahl der Opfer stetig zu, hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Michael Brand, Bundestagsabgeordneter und menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion spricht sich dafür aus, ein Sofortprogramm für Humanitäre Hilfen aufzulegen.

Dazu erklärt der Vogelsberger Bundestagsabgeordnete und menschenrechtspoltische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Brand in seiner Pressemeldung: „Entsprechend internationaler Bestimmungen, die auch Russland ratifiziert hat, ist während kriegerischer Handlungen der Schutz der Zivilbevölkerung sowie der Zugang humanitärer Helfer zu den Menschen in den Kriegsgebieten zu garantieren. Die Bevölkerung muss mit Nahrungsmitteln versorgt, die medizinische Grundversorgung gesichert werden. Wir verurteilen den Angriffskrieg gegen das ukrainische Volk als Kriegsverbrechen und fordern Russlands Präsident Putin auf, diesen Krieg sofort zu stoppen.“

Deutschland wisse aus seiner eigenen Geschichte, was Krieg und Vertreibung für die Menschen bedeute. Umso mehr müsse die Bundesregierung nun im Rahmen eines Sofortprogramms mindestens 100 Millionen Euro für die Ukrainer sowie für Polen und die Nachbarländer zur Verfügung stellen. „Damit können wir unsere Nachbarn bei ihren so wertvollen humanitären Anstrengung unterstützen“, erklärt Brand. Im Rahmen der EU und auch bilateral müssen angemessenen Hilfsmaßnahmen ergriffen werden.

Hunderttausenden Menschen in der Ukraine fehle inzwischen ein Dach über dem Kopf. Vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen seien auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. Humanitäre Hilfe zu leisten, sei jetzt Pflicht. Auch Deutschland müsse seinen humanitären Einsatz für die Menschen in der Ukraine deutlich ausweiten. Kriegsverbrecher würden sich vor einem internationalen Strafgericht verantworten müssen.

Durch die brutale Gewalt dieser vom russischen Präsidenten Putin lange geplanten und nun umgesetzten Aggression entwickle sich derzeit die größte humanitäre Katastrophe auf dem europäischen Kontinent seit vielen Jahren. Internationalen Schätzungen zufolge müsse man sich auf bis zu sieben Millionen Vertriebene einrichten, die man in Sicherheit bringen und versorgen müsse. „Unser Nachbarland Polen hat in einer großen humanen Geste unbürokratisch entschieden, die Menschen aus dem Nachbarland aufzunehmen“, sagt der Bundestagsabgeordnete. Kriegsflüchtlinge würden auch in anderen benachbarten Ländern wie Moldawien, Bulgarien und Rumänien großzügig aufgenommen werden.

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen berate in dieser Woche zum russischen Überfall auf die Ukraine. Die CDU/CSU-Fraktion erwartet von Deutschland und seinen Partnern eine Initiative, damit die Mitgliedstaaten des UN-Menschenrechtsrates die Aggression Russlands auf das Schärfste verurteilen und Sanktionen gegen die Täter sowie Hilfe für die Opfer fordern.

3 Gedanken zu “Brand fordert Sofortprogramm Humanitäre Hilfe für die Ukraine

  1. Gute Idee, Spende doch gleich einen Monatslohn und eine Familie aufnehmen das wäre schön als Christ.

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  2. wieviel flüchtlinge nehmen unsere politiker denn auf, anstelle immer andere aufzufordern? in dem ungeordneten rahmen kann es nicht funktionieren. andere hilfsbedürftige fallen wieder runter, davon gibt es auch genug. mit den üblichen floskeln sind unsere politiker immer super!

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    1. Ihrem Kommentar entnehme ich, dass Sie hingegen ein Mann der Tat sind und nicht nur andere zum Tun auffordern, ohne selber etwas zu leisten, so wie es die bösen Politiker tun. Da haben Sie doch sicherlich schon ukrainische Flüchtlinge aufgenommen, oder kommt das erst in den nächsten Wochen?

      Aber schon mal vorab vielen Dank für Ihren konstruktiven Beitrag zur Besserung der Welt.

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