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Stadtbücherei Alsfeld erhält Förderung aus dem Bundesprogramm „Vor Ort für Alle“Stadtbücherei Alsfeld erhält Förderung

VOGELSBERGKREIS (ol). Bürgermeister Stephan Paule freut sich, mitteilen zu können, dass sich die Stadtbücherei Alsfeld in diesem Jahr erfolgreich bei dem Bundesprogramm „Vor Ort für Alle“ beworben hat.


Die schriftliche Zusage über die Bewilligung der Förderung erreichte die Stadt im September diesen Jahres. Die Fördersumme in Höhe von 4.820 Euro wird mit Eigenmitteln der Stadt Alsfeld mit einer Summe von 1.607 Euro aufgestockt, sodass eine Summe von 6.427 Euro zur Verfügung steht. Dieses Geld ist zweckgebunden für die digitale Ausrüstung und für den Veranstaltungsraum der Stadtbücherei, ist aus der Pressemeldung der Stadtbücherei Alsfeld zu entnehmen.

Angekauft wurden 15 Tablets und ein Laptop für digitale Veranstaltungen. Das Laptop dient für die Recherche in allen Etagen der Stadtbücherei. Mit den Tablets können wir die analogen Veranstaltungen mit Schülern und Schülerinnen mit digitalen Angeboten verknüpfen. Dies ermöglicht uns ein zeitgemäßes Arbeiten. Damit die Besucher und Besucherinnen gut sitzen können, gab es auch noch eine neue Bestuhlung bestehend aus 52 neuen Stühlen.

Vor Ort für Alle

Mit dem Soforthilfeprogramm „Vor Ort für Alle“ fördert der Deutsche Bibliotheksverband bundesweit zeitgemäße Bibliothekskonzepte in Kommunen mit bis zu 20.000  Einwohner*innen. Primär geht es dabei um die Modernisierung und digitale Ausstattung der Bibliotheken. Ziel ist es, Bibliotheken als „Dritte Orte“ auch in ländlichen Räumen zu stärken und so einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen zu leisten.

Das Soforthilfeprogramm wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms „Kultur in ländlichen Räumen“ gefördert. Die Mittel hierfür stammen aus dem Bundesprogramm „Ländliche Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) vertritt mit seinen mehr als 2.100 Mitgliedern bundesweit rund 10.000 Bibliotheken mit 25.000 Beschäftigten und elf Millionen Nutzern. Sein zentrales Anliegen ist es, Bibliotheken zu stärken, damit
sie allen Bürgern freien Zugang zu Informationen ermöglichen. Der Verband setzt
sich ein für die Entwicklung innovativer Bibliotheksleistungen für Wissenschaft und
Gesellschaft. Als politische Interessensvertretung unterstützt der dbv die Bibliotheken insbesondere auf den Feldern Informationskompetenz und Medienbildung, Leseförderung und bei der Ermöglichung kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe
für alle Bürger.