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Beratungen im Bau- und UmweltausschussHomberger SPD will mehr Schutz vor Schäden durch Starkregen

HOMBERG OHM (ol). Mit der Frage wie Starkregen- und Hochwassergefahren in Homberg Ohm reduziert werden können, beschäftigte sich dieser Tage die SPD. In der Sitzung des Bau- und Umweltausschuss will sie über Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden durch Oberflächenwasser beraten.

In der Pressemitteilung der Homberger Sozialdemokraten heißt es, Regenmengen von mehr als 100 Litern in der Stunde wie es sie in diesem Jahr hin und wieder in Deutschland gab, hätten auch für Homberg und seine Stadtteile erhebliche Schäden zur Folge. Dabei könne es auch in Orten zu Überschwemmungen kommen, wo kein Bach in der Nähe ist.

Die SPD will in der Sitzung des Bau- und Umweltausschuss über Maßnahmen zur Vermeidung von Schäden durch Oberflächenwasser beraten. Es sollen dabei auch die Ortsbeiräte und Feuerwehren beteiligt werden. Das Landesamt für Naturschutz stellt den Gemeinden sogenannte Fließpfadkarten zur Verfügung. Das sind recht einfache Darstellungen der Siedlungen und der Topografie. Sie zeigen, wo im Ernstfall das Wasser hinfließen würde, wo der tiefste Punkt des Ortes ist und was dort liegt.

Die Karten kosten die Kommunen laut SPD wenige Hundert Euro und liefern Anhaltspunkte zur Optimierung des Hochwasserschutzes. Die Ortsbeiräte und Feuerwehren könnten dann, auch unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in ihrem Stadtteil, eine Stellungnahme an den Bau- und Umweltausschuss abgeben.

In der weiteren Beratung soll der Bau- und Umweltausschuss dann eine Beschlussempfehlung für die Stadtverordnetenversammlung beschließen, für welche Stadtteile ein Ingenieurbüro mit der Erstellung einer Starkregengefahrenkarte beauftragt wird. An den Kosten für diese Karten beteilige sich das Land mit 80 Prozent.

Die Umsetzung der Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bei Starkregen müssten dann zeitnah erfolgen. Das werde Kosten verursachen, die aber niedriger seien, als die Schäden, die in Zukunft durch Starkregen und Hochwasser entstünden.

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