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Auftakt zum Endspurt nach Veranstaltungen mit Armin Laschet in Gießen und FuldaAusgang der Bundestagswahl wird „knappe Kiste“

FULDA (ol). Nach Einschätzung der Vogelsberger CDU werde der Ausgang der Bundestagswahl am kommenden Sonntag eine „knappe Kiste““. Das Werben um die Unentschlossenen gehe bis zum Wochenende, bekräftigt CDU-Kreisvorsitzender Jens Mischak nach den beiden Veranstaltungen mit CDU/CSU-Kanzlerkandidat Armin Laschet am Dienstag zunächst in Gießen und dann in Fulda.

Antrifttals Bürgermeister Dietmar Krist, der zusammen mit CDU-Kreisgeschäftsführerin Iris Schmidt eine Abordnung der Vogelsberger Union am Kirchplatz in Gießen anführte, hob hervor, dass Armin Laschet und Bundestagsabgeordneter Helge Braun die klare Richtung „Maß und Mitte halten“ ausgaben, heißt es in der Pressemitteilung der Vogelsberger Christdemokraten.

Auch in Fulda überzeugten Armin Laschet zusammen mit Michael Brand Anhänger und auch noch nicht entschiedene Wählerinnen und Wähler, so der Eindruck von Jens Mischak. Während viele CDU-Mitglieder aus dem Vogelsberg Armin Laschet noch von seinem Besuch im Landtagwahlkampf 2018 in Eudorf kennen, war für den neuen CDU-Stadtverbandsvorsitzenden in Ulrichstein, Philipp Mettler, sowohl solch eine Großveranstaltung als auch das Kennenlernen Armin Laschets aus der Nähe neu, „aber auch überzeugend.“

Die Kandidaten Helge Braun für Gießen und Alsfeld, Michael Brand für Fulda, den Bereich Lauterbach sowie Grebenau und Schwalmtal seien ebenso aktiv im Wahlkampf wie Johannes Wiegelmann, der für Schotten und Teile des Wetterau- sowie des Main-Kinzig-Kreises kandidiert. Die Vogelsberger Union wünsche sich, dass die Region weiterhin so gut, tatkräftig und wahrnehmbar wie bisher im Bundestag mit CDU-Abgeordneten vertreten werde, unterstreicht Jens Mischak.

2 Gedanken zu “Ausgang der Bundestagswahl wird „knappe Kiste“

  1. …ist nach der Wahl manchmal ziemlich peinlich! Vor allem dieses Getingel über die Dörfer. Der sprichwörtliche Kampf der Parteigesichter um die letzten „Unentschlossenen“ (oder Uninformierten?) ist doch nur eine Pflichtübung. Was habe ich denn von der vermeintlich „klaren Richtung“, es gelte „Maß und Mitte (zu) halten“. Das ist wie die Ankündigung, demnächst nur noch auf der geschlossenen Mittellinie zu fahren. Klare Richtung, bis es scheppert. Aber so versteht man wenigstens den Wahlausgang. Die CDU hatte ihren Wählern nichts mehr zu sagen. „‚Die Vogelsberger Union wünsche sich, dass die Region weiterhin so gut, tatkräftig und wahrnehmbar wie bisher im Bundestag mit CDU-Abgeordneten vertreten werde‘, unterstreicht Jens Mischak.“ Schön für die Region, aber für den Bürger vollkommen nichtssagend.

  2. Was knappelt in der Kiste
    Ene, mene, meck
    Und Du bist weg.

    Kleiner Trost: Fulda und Wiesbaden/Hochtaunus sind ja doch noch tiefschwarze Direktwahl-Löcher in Hessen (siehe https://www.hessenschau.de/politik/bundestagswahl/bundestagswahl-in-hessen-die-nachrichten-im-ticker-,ticker-bundestagswahl-hessen-100.html). Die Moppel von der Jungen Union fordern nun eine „Erneuerung der Partei auf allen Ebenen“. Da könnte man sich direkt mit der LINKEN zu einer inoffiziellen Erneuerungs-Koalition zusammen schließen.

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