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Vogelsberger SPD besucht gemeinsam mit Bundestagskandidat Felix Döring „K.U.L.T.“„K.U.L.T. ist hierfür ein tolles Beispiel mit engagierten Streetworkern“

ALSFELD (ol). Seit Beginn des Jahres hat das Projekt K.U.L.T. – Kontakt. Unterstützung. Leben. Treffpunkt. – in Alsfeld seine Arbeit aufgenommen. Ein Bild von der Arbeit dort machten sich kürzlich gemeinsam mit Landrat Manfred Görig der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Gießen / Alsfeld Felix Döring, der SPD-Kreisvorsitzende Patrick Krug sowie der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Matthias Weitzel und der stellvertretende Vorsitzende der Alsfelder SPD-Fraktion Carsten Weitzel.

Angesiedelt bei der Kommunalen Vermittlungsagentur des Landkreises arbeiten bei K.U.L.T zwei Streetworker und unterstützen und helfen Menschen in unterschiedlichsten, oftmals schwierigen Lebenslagen, heißt es in der Pressemitteilung der Vogelsberger Sozialdemokraten. In der Anlaufstelle des Projekts K.U.L.T. in der Altenburger Straße in Alsfeld informierten die beiden Streetworker Daniela Christ und Simon Thiel über ihre Arbeit.

Gemeinsam mit dem Leiter des Amts für Soziales und Ausländerrecht, Rene Lippert, und der zuständigen Teamleiterin, Cornelia Krömmelbein, beschrieben sie die Schaffung eines niedrigschwelligen Beratungs- und Hilfeangebots insbesondere für Menschen, die von sich aus bestehende Angebote oftmals nicht in Anspruch nähmen, als Idee hinter dem Projekt. Gefördert mit Mitteln aus dem Landesprogramm „Qualifizierung und Beschäftigung 2020“ deckt K.U.L.T. eine große Bandbreite ab, von Problemen in der Schule, über familiäre Konfliktsituationen oder Fragen zur Pflege bis hin zu Schwierigkeiten in Ausbildung, Beruf oder Problemen mit Suchtmitteln. Dabei werde nicht nur zugehört, sondern auch eng mit anderen Fachstellen, Schulen oder Vereinen zusammengearbeitet, Kontakte dorthin vermittelt und beim Umgang mit Behörden unterstützt,

„Das Projekt K.U.L.T. ist ein weiterer, innovativer Schritt hin zu unserem Ziel der gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe aller Menschen. Wir verfolgen damit den eingeschlagenen Weg einer Sozialarbeit, die vor allem bei den Menschen vor Ort stattfindet, konsequent weiter“, unterstrich Landrat Görig. Der örtliche SPD-Bundestagskandidat Felix Döring zeigte großes Interesse an dem Ansatz des Projekts auch über starre Zuständigkeitsgrenzen hinweg ein niedrigschwelliges Angebot zu schaffen.

„K.U.L.T. zeigt was möglich ist, wenn die Akteure vor Ort nicht zuerst an Zuständigkeiten denken, sondern daran, wie den Menschen, die Hilfe brauchen, auch konkret geholfen werden kann. Die Bundespolitik sollte den Ansatz weiterdenken, unterschiedliche Sozialleistungen zu bündeln und Voraussetzungen zu vereinheitlichen, um damit Menschen leichter und effektiver unterstützen zu können“, nahm Döring mit aus dem Gespräch. Wichtig sei zudem, sich mit den vor Ort Verantwortlichen immer wieder über die praktische Durchführbarkeit von Bundesgesetzen auszutauschen, um so Probleme frühzeitig erkennen und lösen zu können.

„Zu einem lebens- und liebenswerten Vogelsbergkreis gehört für die SPD auch, dass Menschen in schwierigen Lebenslagen geholfen und niemand zurückgelassen wird. Hierfür braucht es ein starkes soziales Netz. Dazu gehören auch niedrigschwellige Hilfe- und Beratungsangebote. K.U.L.T. ist hierfür ein tolles Beispiel mit engagierten Streetworkern, die auf die Menschen zugehen und einem Ort, an dem jeder vorbeikommen kann“, zeigte sich der SPD-Vorsitzende Patrick Krug abschließend erfreut von der Arbeit des Projekts.

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