
Geld kommt den Opfern der Hochwasserkatastrophe zugute15.000 Euro gesammelt: Spendenaktion des Kreisfeuerwehrverbandes war ein voller Erfolg
VOGELSBERG (ol). Die Spendenaktion des Kreisfeuerwehrverbandes war ein voller Erfolg: Insgesamt 15.000 Euro kommen nun den Opfern der Hochwasserkatastrophe zugute.
Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hat Menschenleben gefordert und immense Schäden in der Region verursacht. Die Bilder vom Ausmaß der Zerstörung machen sehr betroffen. Vielen Menschen wurde in kurzer Zeit alles genommen und müssen quasi von vorn anfangen. Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Helfer tun alles Mögliche, um in dieser Ausnahmesituation vor Ort zu helfen. Dabei sind einige auch selbst von den Auswirkungen betroffen und bedauerlicherweise sind auch Einsatzkräfte bei Ihrem Einsatz ums Leben gekommen.
Der Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes hat deshalb aus seinem Sozialfond, woraus üblicherweise Zuwendungen von in Not geratenen Feuerwehrkräften oder deren Angehörige, geleistet werden, einen Betrag von 1000 Euro als Spende bereitgestellt. In diesem Zuge wurde den Mitgliedern des Verbandes ermöglicht, sich mit einer zusätzlichen Spende zu beteiligen.
„Die Resonanz hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagt Verbandsvorsitzender Dr. Sven Holland. „Allen, die gespendet haben gilt großer Dank“. Durch die Aktion konnte einen Betrag von 13.386,20 Euro gesammelt werden. Hierbei haben auch besondere Aktivitäten für teils große Beträge gesorgt: In Homberg wurde eine gemeinsame Aktion der Feuerwehrvereine durchgeführt. In Ulrichstein sorgten ebenso Aktivitäten wie ein Spendenstand in Bobenhausen II für große Spendenbereitschaft. Auch Privatpersonen haben auf diesem Wege zusätzliche Spenden geleistet, heißt es in der Pressemitteilung des Kreisfeuerwehrverbandes.
Zusammen mit dem Betrag aus dem Sozialfonds und dessen Aufrundung nach oben werden nun insgesamt 15.000 Euro überwiesen. Die Hälfte davon geht an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe. Von der anderen Hälfte gehen 5.000 Euro nach Rheinland-Pfalz und 2.500 Euro nach Nordrhein-Westfalen an die Spendenkonten der dortigen Landesfeuerwehrverbände für die von der Flut betroffenen Einsatzkräfte beziehungsweise Angehörigen.
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