
Lionsclub Alsfeld-Lauterbach spendet für Krabbelstube „Flohhütte“Das „Fuß-Spür-Pfad-Set“ hilft Kindern
ALSFELD (ol). Für Kinder sind die Sinne der Zugang zur Welt, die Basis für das Lernen. Aber aktuell droht Kindern nicht nur Bewegungsmangel, ihnen fehlen auch körpernahe Sinneserfahrungen. Für Abhilfe soll das „Fuß-Spür-Pfad-Sets“ sorgen, dass die Alsfelder Krabbelstube „Flohhütte“ vom Lionsclub gespendet bekam.
In der Krabbelstube, die eine Betreuung für Kinder von einem bis drei Jahren anbietet, wollen die Erzieherinnen ihre „Flöhe“ immer wieder neu und auf vielfältige Weise fördern und fordern. Träger der Krabbelstube ist ein Elternverein, der außerhalb der städtischen und kirchlichen Institutionen tätig ist. Für Neuanschaffungen ist man demzufolge auf Spenden angewiesen.
Lionsclub unterstützt den Förderverein
Bereits vor acht Jahren hatte der Lionsclub Alsfeld-Lauterbach den Förderverein unterstützt. Aktuell stand die Beschaffung von neuen Motorik Spielsachen an, um den Kindern Sinneserfahrungen mit Füßen zu ermöglichen. Für das „Fuß-Spür-Pfad-Set“ sowie Bewegungssteine wurden 500 Euro benötigt. Was lag danach näher, als eine neue Anfrage an den Lionsclub zu richten. Über Jürgen Schuchardt wurde der Kontakt zum aktuellen Präsidenten Heiko Stock hergestellt. Die Spende wurde kurzfristig bewilligt und ausgezahlt.
„Seitens des Lionsclubs Alsfeld-Lauterbach unterstützen wir Kinder- und Jugendarbeit in verschiedenen Bereichen. An der Grundschule Homberg beteiligen wir uns am Lions-Programm „Klasse 2000“, das nachweislich positive Wirkungen auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kindern hat. Insofern passte der Förderantrag sehr gut zu unseren weiteren Aktivitäten“, so Präsident Heiko Stock. Dieser besuchte mit seinem Vertreter Karsten Rößner und Jürgen Schuchardt die Krabbelstube.
„Ein zeitgemäßes Betreuungsangebot bieten“
Claudia Berg-Schlosser, Sandra Runkel und Daniela Hesse stellten gemeinsam mit Eva Dix den Lionsvertretern die Einrichtung vor. Frau Berg-Schlosser wies darauf hin, dass der Elternverein auch weiterhin auf Spenden angewiesen sei. „Nur so können wir den Kindern ein zeitgemäßes Betreuungsangebot bieten und notwendige Ersatzbeschaffungen vornehmen.“ Die Krabbelstube befindet sich in einem Gebäude auf dem ehemaligen Bundesgrenzschutzgelände. Das Gebäude soll demnächst als eines der letzten in dem Gesamtkomplex renoviert werden. „Nach dem Umbau sollen Einrichtungsgegenstände ausgetauscht werden. Über weitere Spenden würden wir uns insofern sehr freuen“, so Sandra Runkel abschließend.
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